Zirkus-Geschichten

 Das Wetter spielte mit, und so konnten sich die Nachwuchsartisten nicht nur im Zirkuszelt, sondern auch unter freiem Himmel auf ihren  Auftritt am  Freitagnachmittag vorbereiten. Foto: Anja Bieler-Barth
  • Das Wetter spielte mit, und so konnten sich die Nachwuchsartisten nicht nur im Zirkuszelt, sondern auch unter freiem Himmel auf ihren  Auftritt am  Freitagnachmittag vorbereiten. Foto: Anja Bieler-Barth
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nja  -  Nicht nur die Kinder, die schon neun Jahre alt sind und sich daher zu Feuerspuckern ausbilden lassen durften, waren in dieser Woche Feuer und Flamme: So macht Schule sicherlich richtig Spaß, wenn das Klassenzimmer gegen das Manegenrund eingetauscht wird, statt Mathe und Deutsch Seiltanz und Tellerdrehen auf dem Stundenplan stehen. Erstmals war in der Grundschule Allenbach ein pädagogischer Mitmachzirkus zu Gast. Und nicht nur die Allenbacher Kinder schnuppern seit Montag Zirkusluft: Mit dabei sind auch die Erst- und Zweitklässler der Stahlbergschule Müsen.

Zirkus-Chef Roman von Dobbeler und sein „Dobbelino“-Team haben die Regie übernommen: Die drei Zirkuspädagogen haben in dieser Woche gewissermaßen im Schichtbetrieb mit insgesamt 103 Allenbacher und 100 Müsener Nachwuchsartisten gleich zwei Programme einstudiert, die am Freitagnachmittag aufgeführt werden: Die Allenbacher laden dazu für 15 Uhr in das Zelt neben der Grundschule ein; um 17.30 Uhr dann zeigen die Müsener, was sie sich mit Spaß, aber auch Konzentration und Ehrgeiz erarbeitet haben. Damit all dies reibungslos über die Bühne gehen konnte, haben sich auch zahlreiche Eltern die ganze Woche über aktiv eingebracht – beim Zeltaufbau angefangen bis hin zum Einstudieren der artistischen Nummern.

Die Vorführungen stehen unter keinem Gesamtmotto, allerdings wurden im Laufe der Woche die einzelnen Programm-Elemente jeweils in unterhaltsame Geschichten  „verpackt“. U. a. übte sich der Nachwuchs im Seiltanz, am Trapez, beim Tellerdrehen, Trampolinspringen, in  Jonglage und  Akrobatik – Diabolos fliegen am Freitag durch die Luft, und auch der eine oder andere Fakir dürfte für Staunen rund um das Manegenrund sorgen. Die hauptberuflichen „Dobbelinos“ werden ebenfalls  zwischendurch zeigen, was in ihnen steckt.

Das Zirkuszelt war an den vergangenen Tagen auch schon Ort ganz anderer Aufführungen: Nach einem Kinonachmittag wurde zum Konzert geladen. Dabei wirkten das Akkordeonorchester der Musikschule Kreuztal, der Jugendchor des TuS Dahlbruch, der Chor „beTont männlich“ und der Allenbacher Schulchor mit. Und: Drei Grundschülerinnen gaben zudem ein selbst getextetes und komponiertes Lied zum Besten.

Finanziert wird das Zirkusprojekt zum einen durch den Verkauf von Eintrittskarten am Freitagnachmittag – Zuschauer sind herzlich willkommen. Zum anderen haben die Allenbacher Jungs und Mädels bei einem Sponsorenlauf 5600 Euro eingenommen, und auch das Catering des OGS-Teams während der Zirkustage fließt direkt in die Projektkasse, teilte die Allenbacher Schule mit. Dass die Müsener „Artisten“ sich an der Finanzierung beteiligen, versteht sich von selbst.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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