2017 in Siegen über 9 Mill. Euro in Spielhallen gelassen
"Zockerinnen" auf dem Vormarsch

Allein 9,26 Millionen Euro ließen Spieler und Spielerinnen im Jahr 2017 in Siegener Spielhallen. Viele Jugendliche gehören zu den Verlieren.
  • Allein 9,26 Millionen Euro ließen Spieler und Spielerinnen im Jahr 2017 in Siegener Spielhallen. Viele Jugendliche gehören zu den Verlieren.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Karl-Hermann Schlabach (Redakteur)

kalle Siegen. Laut wissenschaftlichen Erhebungen sind neun von zehn Zockern männlich. Häufig haben sie einen Migrantionshinterrund. Doch auch hier sind die jungen Frauen, wie in anderen Feldern auch,  auf der Überholspur. Glückspiele sind längst ein selbstverständlicher Teil der Lebenswelt, eben auch für  Frauen. . Studien belegen, dass ein früher Erstkontakt im Zusammenhang mit weiterem regelmäßigen Spielverhalten steht und das Risiko für einen nachfolgenden fehlangepassten Entwicklungsverlauf erhöht. Bei einem Teil der Jugendlichen führt die Glücksspielteilnahme zu schweren finanziellen oder psychosozialen Belastungen. 
Heute (18. Juni)  findet im Berufskolleg Technik am Fischbacherberg das Projekt Glüxxit statt. Um Jugendliche für die Risiken der Glücksspielteilnahme sensibilisieren zu können, ist es notwendig, dass sie über Hintergrundwissen zum Thema krankhaftes Glücksspielen informiert werden. Ob in Spielcasinos, in Wettbüros oder Zuhause am Computer: Das Gefährdungspotential ist überall gleich groß. Mit dem Präventionsprojekt, welches vom Land NRW gefördert wird, sollen Lehrer und Schulsozialarbeiter ein Gespür  dafür bekommen, wie man Spielsucht erkennen kann und welche weiteren Schritte zur Hilfe unternommen werden können. .

Autor:

Karl-Hermann Schlabach (Redakteur) aus Siegen

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