Zugbegleiterin brutal attackiert

In der Daadetalbahn ist es zu einem brutalen Übergriff auf eine 31-jährige Zugbegleiterin gekommen.

sz - Zu einer Messerattacke auf eine Zugbegleiterin ist es am Donnerstagabend auf der Strecke der Daadetalbahn gekommen. Die 31-Jährige wurde dabei verletzt, gegen die Täter ist Haftbefehl erlassen worden.

Gegen 20.10 Uhr hatte sich der 64-jährige Triebwagenführer der Daadetalbahn telefonisch bei der Polizei in Betzdorf gemeldet und die Beamten darüber informiert, dass sich zwei Schwarzfahrer, ein Mann und eine Frau, in der Bahn zwischen Daaden und Betzdorf sehr aggressiv verhalten würden und einen großen Hund dabei hätten. Die beiden Personen sollten nach Eintreffen der Bahn in Betzdorf überprüft werden. Doch bevor der Zug im Bahnhof einrollte, wurde nach Angaben der Polizei die Notbremse gezogen – so versuchten die beiden Verdächtigen zu flüchten.

Die 31-jährige Zugbegleiterin wollte dies noch verhindern und stellte sich in den Weg. Daraufhin zog die 30-jährige Schwarzfahrerin ein Messer und attackierte damit die Bahnangestellte. Sie wurde durch die Angreiferin zu Boden geworfen und an Hand und Fuß mit dem Messer verletzt. Der 26-jährige Begleiter der Angreiferin öffnete zwischenzeitlich die Ausstiegstür. Die am Boden liegende Zugbegleiterin wurde von ihm noch mehrfach ins Gesicht geschlagen, wodurch sie weitere Verletzungen erlitt und ihre Brille beschädigt wurde. Anschließend flüchteten die brutalen Schläger.

Durch Beamte der Schutzpolizei Betzdorf konnten beide Täter aber gestellt und vorläufig festgenommen werden. Da die 30-Jährige weiterhin aggressiv war und Widerstand leistete, mussten ihr Handschellen angelegt werden. Nach der Festnahme erfolgten mehrfach Beleidigungen gegenüber den Polizisten. Da beide Personen alkoholisiert waren und ein Drogenkonsum nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden auf richterliche Anordnung Blutproben angeordnet. Gegen das Paar wurde durch einen Haftrichter Haftbefehl erlassen.

Die Zugbegleiterin musste in einem Krankhaus ihre Verletzungen ambulant behandeln lassen. Der Hund wurde in einer Tierklinik untergebracht.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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