Zusätzliche Räume werden angebaut

 Metzgermeister Burkhard Müller (r.) investiert in den Ausbau des Erndtebrücker Traditionsbetriebs: Derzeit entsteht ein Anbau auf der Rückseite der Metzgerei, bald folgt noch ein weiterer Anbau auf der Vorderseite. Foto: Björn Weyand
  • Metzgermeister Burkhard Müller (r.) investiert in den Ausbau des Erndtebrücker Traditionsbetriebs: Derzeit entsteht ein Anbau auf der Rückseite der Metzgerei, bald folgt noch ein weiterer Anbau auf der Vorderseite. Foto: Björn Weyand
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bw - Kräftig investiert wird derzeit in Erndtebrück am Mühlenweg – und damit ist nicht nur das Bauvorhaben der Firma AST gemeint. Nur wenige hundert Meter weiter läuft bereits ein anderes – wenn natürlich auch etwas kleineres – Bauvorhaben auf Hochtouren: Die Metzgerei Müller erweitert die Produktion an der Hauptmühle in diesem Jahr. „Wir müssen Platz schaffen“, erklärte Metzgermeister Burkhard Müller im Gespräch mit der Siegener Zeitung. Das hat viele Gründe. Vieles habe sich gewandelt in den vergangenen 20 Jahren, meinte der Geschäftsführer. Ein Beispiel sind die Verpackungen für die Selbstbedienungswaren: Gerade der SB-Bereich habe in den vergangenen Jahren stark zugelegt, verriet Burkhard Müller. Zudem hat sich die Erndtebrücker Traditionsmetzgerei ja immer weitere Märkte erschlossen mit Filialen im Siegerland.

Kurzum: Es herrscht Bedarf für eine Erweiterung der Produktionsstätte. Die Bauarbeiten sind bereits angelaufen. Auf der Rückseite der Metzgerei entsteht zunächst ein Anbau mit einem weiteren Kühlraum, außerdem ist hier zusätzlicher Platz für einen Gewürz- sowie einen weiteren Lagerraum. Dadurch haben die 13 Mitarbeiter in der Wurstküche demnächst mehr Platz gewonnen. Aber damit nicht genug: Auch vor dem Haus wird noch angebaut, ein zusätzlicher Raum für die SB-Verpackung. Insgesamt gewinnt die Metzgerei Müller mit dem doppelten Anbau rund 250 Quadratmeter. Bis jetzt standen circa 800 Quadratmeter auf zwei Etagen zur Verfügung. „Wir wollen in die neuen Räume so schnell wie möglich einziehen“, angepeilt ist der Herbst.

Es ist nicht die erste größere Investition der Metzgerei in der jüngeren Vergangenheit. Bereits vor zwei Jahren hatte der Betrieb einen sechsstelligen Betrag in die erforderliche Kühlung gesteckt, weil die bisherige Kühlflüssigkeit nicht mehr genutzt werden durfte. Jetzt besitzt die Metzgerei Müller ein energetisch nachhaltiges Kühlsystem für die bislang neun und zukünftig zehn Kühlräume. Fortschritt gehört zum Firmenprofil des Metzgereibetriebs: Im Jahre 1902 legte Firmengründer Adolf Müller mit einer Gaststätte am Marktplatz den Grundstein für die Metzgerei von heute. Im Wandel der Zeit hat der Betrieb immer wieder expandiert – auch das hat bei Müllers Tradition.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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