Wurm: „Nehme das auf meine Kappe“
1. FC Kaan-Marienborn verliert in Sprockhövel

Kaans Keeper Christian Bölker bewahrte in der Anfangsphase sein Team mehrmals vor einem Rückstand.
  • Kaans Keeper Christian Bölker bewahrte in der Anfangsphase sein Team mehrmals vor einem Rückstand.
  • Foto: carlo
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

carlo Sprockhövel. Der 1. FC Kaan-Marienborn ist nach dem Ende seines Ein-Jahres-Gastspiels in der Fußball-Regionalliga West zwar wieder zurück in der Oberliga Westfalen, dort angekommen ist er aber noch nicht. Die Mannschaft des neuen Trainers Tobias Wurm unterlag zum Saison-Auftakt bei der TSG Sprockhövel mit 2:4 (0:2). „Ein völlig verdienter Sieg“, lobte Wurm den Auftritt der Gastgeber. Sein Team enttäuschte in der ersten Hälfte und auch in der Schlussphase vor allem einen – den Käner Übungsleiter selbst.
Bei seiner Liga-Premiere als „Chef“ musste Wurm mit anschauen, wie seine Elf dem Vorjahresvierten zunächst Chancen im Minutentakt ermöglichte. Kaans Torhüter Christian Bölker hielt für seine Mitspieler den Kasten ein ums andere Mal sauber, ehe Sprockhövel durch Tore von Kapitän Ibrahim Bulut per Kopfball nach einem Freistoß über das halbe Feld (27.) und Lewin D´Hone (30.) in Führung ging,

Erfahrung statt jugendlicher Leichtigkeit

Die Misere in der ersten Halbzeit nahm Wurm später „auf meine Kappe“. Er habe „auf Erfahrung gesetzt“ und nicht „auf junge Leichtigkeit und Lauffreudigkeit“. Wurm reagiert alsbald: Nino Saka und Semih Yigit wechselten die Seiten, Yigit rückte rechts hinter Stefano Fragapane (19) auf die Verteidiger-Position; noch vor der Pause kam zudem Tobias Wieschhaus (19) für Mittelstürmer Sebastian Schneider. Er sei in der Halbzeit in der Kabine deutlich geworden, sagte Wurm. Kapitän Toni Gänge fehlte wegen einer Knieverletzung aus dem Test in Olpe.
Als überdies Lukas Duda (22) zur zweiten Hälfte anstelle von Saka auflief, durfte sich Wurm in seiner Fehleranalyse bestätigt sehen: Duda und Wieschhaus brachten mehr Tempo ins Spiel. Und Fragapane, eigentlich Verteidiger, entwickelte Offensivdrang, passte in der 54. Minute von der linken Seite zurück auf Ersatz-Kapitän Daniel Waldrich, der zum 1:2 verkürzte. Eine Viertelstunde später war Wieschhaus mit dem 2:2 (68.) zur Stelle.

Ausgleich schnell wieder dahin

Der Treffer nährte die Käner Hoffnungen, zum Saisonbeginn zumindest einen Teil-Erfolg mit nach Hause nehmen zu können. Das Wurm-Team konnte die Dominanz der Gastgeber durchbrechen. Doch schnelle Angriffe oder gar konsequentes Umschaltspiel waren aber weiterhin Mangelware im taktischen Angebot. Eine halbe Stunde lang hatte es zumindest den Eindruck, als sei Kaan mit etwas Verspätung dann doch in der Oberliga angekommen. Dazu kam es dann doch nicht. Kaan verfiel wieder in die Fehler der ersten Halbzeit. Und wurde dafür bitter bestraft: Der eingewechselte Felix Casalino schoss mit zwei Toren (82., 90.) noch den sicheren 4:2-Sieg heraus.
„Wir haben einiges aufzuarbeiten“, räumte Wurm ein. Im Laufe der Woche müsse er nun herausfinden, warum die von ihm gewählte Formation nicht funktioniert habe.

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Redaktion Sport aus Siegen

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