Basketball-Landesliga
Ben Meftah bemüht nach Auswärtssieg schönes Bild

Der TV Freudenberg, hier im Spiel gegen den TuS Iserlohn 2. mit (in den weißen Trikots v. l.) Dominik Bretthauer (10), Miguel Ben Meftah (verdeckt), Kevin Lütz (7), Colin Sahm (12) und Rene Ben Meftah (4) in der eigenen Verteidigungszone, festigte in der Basketball-Landesliga 6 seinen 2. Platz durch einen 72:51-Sieg bei den Baskets Lüdenscheid 2.
  • Der TV Freudenberg, hier im Spiel gegen den TuS Iserlohn 2. mit (in den weißen Trikots v. l.) Dominik Bretthauer (10), Miguel Ben Meftah (verdeckt), Kevin Lütz (7), Colin Sahm (12) und Rene Ben Meftah (4) in der eigenen Verteidigungszone, festigte in der Basketball-Landesliga 6 seinen 2. Platz durch einen 72:51-Sieg bei den Baskets Lüdenscheid 2.
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  • hochgeladen von Frank Kruppa (Redakteur)

Männer-Landesliga 6

BG Hagen 3. - TV Jahn Siegen 82:73 (31:27)
Die „Jahner“, bei denen Philipp Sarx jetzt offiziell das Traineramt übernommen hat, brachten den hohen Favoriten aus Hagen ganz schön ins Schwitzen. „Und es wäre sogar noch mehr drin gewesen. Hätten wir uns den Leistungseinbruch im dritten Viertel erspart oder wäre das Spiel auch nur noch fünf Minuten länger gedauert, wer weiß...“, orakelte Jahn-Akteur Philipp Bruch. Letzten Endes waren es etwas zu viele Konjunktive, die Realität sah die routinierten Hagener am Ende mit neun Punkten im Vorteil. Das erste Viertel gewannen die Gastgeber mit 17:9 (Bruch: „Da hatten wir reihenweise Fehlwürfe zu verzeichnen“), doch im zweiten setzten sich die Jahner mit 18:14 durch und waren zur Halbzeit angesichts eines knappen 27:31-Rückstandes absolut in Schlagweite. Dann aber folgte der besagte Einbruch, Hagen triumphierte im dritten Durchgang mit 18 Zählern (32:14). „Da haben sie nahezu alles versenkt, unter anderem allein sieben Dreier. Ich hatte schon zur Pause damit gerechnet, dass das nicht so weiter gehen würde, denn bis dahin hatte auch Hagen erstaunlich viele Fehlwürfe, irgendwann mussten sie mit ihrer Routine einfach treffen“, so Bruch, der aber zugleich bemängelte: „Wir waren in dieser Phase in unserer Zonenverteidigung einfach zu langsam und haben ihnen die Würfe zu leicht gemacht.“ Den Schlussabschnitt entschied Siegen mit 32:19 (!) für sich. „Da haben wir versucht, schneller zu spielen, weil wir gegen Ende gegen eine relativ alte Truppe schneller auf den Beinen und fixer waren“, erklärte Philipp Bruch – für die totale Wende reichte dieser Endspurt indes nicht mehr.

TV Jahn Siegen: Bruch (13), Juffa (13), Bläser (11), Mischur (11), Rau (10), Schenk (10), Schumacher (5).

TuS Fellinghausen - RE Baskets Schwelm 2. 68:54
Im „Kellerderby“ gelang den Nordsiegerländern ein wertvoller Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Damit hat Fellinghausen rechtzeitig vor dem Derby in Freudenberg am Sonntag nochmal eine Portion Selbstvertrauen getankt.

Baskets Lüdenscheid 2. - TV Freudenberg 51:72 (26:37)
„Wenn du beim Pokern eine schlechte Karte in der Hand hast, dann sind wir die jetzt losgeworden“, umschrieb Freudenbergs Trainer Heikel Ben Maftah den recht mühsamen Arbeitssieg beim „Schlusslicht“ mit einer hübschen Parabel. Eine durchschnittliche Leistung hatte seinem Team zum Sieg gereicht, wobei „längst nicht alles Gold war, was glänzte“, so Ben Meftah. Insbesondere sein Plan, der „zweiten Garde“ viel Spielzeit zu geben, ging nicht auf wie gewünscht. Nachdem das erste Drittel bereits eine gewisse Vorentscheidung gebracht hatte (27:13 für die „Flecker“), spielte der zweite Block die komplette zweite Periode, die mit 10:13 verloren ging. „Da hat leider nicht jeder seine Chance nutzen können, ein Viertel sollten wir hier eigentlich nicht verlieren, wobei ich den großen Kampfgeist der Lüdenscheider, die einen guten Tag erwischt hatten, ausdrücklich loben möchte“, sagte der Freudenberger Coach. Auch der dritte Abschnitt verlief knapp (20:17), den vierten entschied Freudenberg mit 15:8 für sich. „Ich will jetzt nicht den Stab über die Jungs brechen, denn ich muss sie diese Erfahrung einfach sammeln lassen. Im Derby gegen Fellinghausen erwarte ich aber eine deutlich bessere Leistung, da brauchen wir die Tiefe im Kader, zumal bereits 30 Stunden später die nächste Partie beim TSV Hagen 2. auf dem Programm steht“, sprach Heikel Ben Meftah im Ausblick Klartext.

TV Freudenberg: Miguel Ben Meftah (17), Rene Ben Meftah (15), Zwinge (14), Lütz (6), Sahm (6), Emrich (6), Wirth (4), Knie (4), Schlund, Bretthauer, Reusch, Trautmann.

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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