Darüber spricht die Kreisliga
Christoph Spies: "Fahre lächelnd zu jedem Training"

krup Siegen. Auf der Sonnenseite der Tabelle steht in der Fußball-A-Kreisliga die SG Siegen-Giersberg. Unter dem neuen Trainer-Brüdergespann Christoph und Alexander Spies haben die „Sender-Kicker“ satte 16 Punkte aus den ersten sieben Partien gesammelt. „Die Fußspuren unseres Vorgängers Jochen Otterbach waren in der Tat sehr groß. Deshalb hatte ich gar nicht gedacht, dass wir so schnell und gut in die Erfolgsspur finden würden“, räumt Christoph Spies ein, der zuvor den Liga-Rivalen Germania Salchendorf 2. gecoacht hatte. „Die Jungs ziehen prima mit, sind willig und bereit, alles dafür zu tun, dass wir Punkte holen. Fabian Rohleder ist unser verlängerter Arm auf dem Spielfeld, er weiß genau, wie die Jungs ticken. Außerdem haben wir mit 26 Feldspielern und zwei Torhütern einen extrem großen Kader, der uns alle Möglichkeiten gibt“, verrät Spies zwei der Erfolgsgeheimnisse.

"Bezirksliga wäre ein Abenteuer"

Und da die SG seit Jahr und Tag als „Studentenclub“ bekannt ist, öffnen sich immer mal wieder neue Türen: „Jetzt hatten wir wieder zwei neue Spieler im Training, da tun sich immer wieder neue Sachen auf...“, freut sich der mit 30 Jahren ältere Spies-Bruder, der in Neunkirchen lebt und trotz der Anreise „zu jedem Training mit einem Lächeln den Platz betritt“, wie er bekennt. Sein 25-jähriger Bruder und Co-Trainer Alex wohnt derweil in Ferndorf und kommt somit zu jedem Training aus der entgegen gesetzten Richtung zum „Sender“. Ob die Bezirksliga ein erstrebenswertes Ziel sei, wollten wir noch wissen: „Das ist eine interessante Frage. Auf jeden Fall wäre es ein Abenteuer, weil die SG noch nie in diesem Bereich gespielt hat. Wir als Trainerteam haben uns noch nicht ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigt, aber vielleicht ist ja im Laufe der Saison die Chance da – auch, weil es bei dem ein oder anderen ambitionierten Verein noch nicht so läuft wie gewünscht“, gibt sich Christoph Spies betont vorsichtig.
Die Partie am Donnerstag (15 Uhr) gegen den TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf betrachtet der 30-Jährige als richtungsweisend: „Das wird schon ein sehr wichtiges Spiel. Das Hinspiel haben wir deutlich mit 5:2 gewonnen, aber damals hat eine ganz andere Wilnsdorfer Mannschaft auf dem Feld gestanden. Jetzt wird sie im Vergleich zu diesem 5:2 bestimmt auf sechs, sieben Positionen verändert sein, und auch die Spielidee des neuen Trainers Ronny Pelz greift offensichtlich jetzt, wie die beiden deutlichen Siege zuletzt beweisen. Es wird sich zeigen, ob wir schon reif genug sind, oder ob wir doch noch lernen und eine Ehrenrunde drehen müssen“, bedient sich der SG-Coach eines subtilen Bildes aus dem Schulalltag.

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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