Fußball-A-Kreisliga Westerwald/Sieg
Daaden dreht die Partie in Niederfischbach zum 4:3

Der VfB Niederdreisbach (schwarze Trikots) besiegte die SG Gebhardshainer Land in der Fußball-A-Kreisliga mit 3:0.
  • Der VfB Niederdreisbach (schwarze Trikots) besiegte die SG Gebhardshainer Land in der Fußball-A-Kreisliga mit 3:0.
  • Foto: Hans-Willi Lenz
  • hochgeladen von Frank Kruppa (Redakteur)

VfB Niederdreisbach - SG Gebhardshainer Land 3:0 (2:0)
Dass ein Trainer beim Start in die Rückrunde nach einer deutlichen Niederlage „noch mehr Bock“ auf die nächsten Aufgaben (gegen Spitzenreiter Alpenrod und Niederfischbach) bekommt, ist eher selten. Dafür sorgten Heiko Schnabels Spieler mit einem „ganz starken Auswärtsspiel, für das wir nicht belohnt wurden“. Dennoch machte der Auftritt der Gäste Lust auf mehr, denn besonders in der ersten Hälfte bewies die SG, dass selbst heimstarke Teams mit ihr rechnen müssen. Nach einer Abtastphase, „in der die Gäste auch in Führung hätten gehen können“ (VfB-Betreuer Thomas Best), war es Niklas Bender, der der ausgeglichenen Begegnung mit einem tollen Schlenzer zum 1:0 (30.) eine neue Richtung gab. Zuvor hätten eigentlich die Gäste führen müssen, doch wurde Robin Kastls Tor wegen einer vermeintlichen Abseitsposition aberkannt. Für Schnabel keine korrekte Entscheidung von Referee Sven Kraft, aber auch kein Grund für die Niederlage: „Wir haben die Angriffe im letzten Drittel nicht sauber ausgespielt und deswegen kaum Chancen kreiert“, sagte Schnabel, der 15 Ecken seiner Elf zählte, die nichts Verwertbares einbrachten. Für Best lag das mittelmäßige Spielniveau aber auch am Dauerregen, „der den Platz durch zahlreiche Pfützen teilweise unbespielbar gemacht hat.“ Der VfB verlagerte sich in der Folge aufs Kontern und kam durch einen Beinschusstreffer gegen Keeper Marvin Hahmann durch Christian Hüsch (in klarer Abseitsposition) zum 2:0 (42.). Nach der Pause blieb ein Kopfball-Tor von Kapitän Stefan Ermert nach einer Flanke von Sandro Josten der letzte Aufreger der Partie (62.), womit die Revanche für die Hinspiel-Niederlage (1:2) deutlich ausfiel.

Alpenrod - SG Betzdorf 7:1 (3:0)
Herbstmeister Alpenrod gab sich im Duell mit dem Bezirksliga-Absteiger keine Blöße, wenngleich SGA-Spielertrainer Timo Land den Eindruck hatte, „dass die Betzdorfer in beiden Hälften den besseren Start erwischt haben, am Ende aber unsere spielerische Klasse überwogen hat“. Für den Liga-Primus besorgte Jannis Pörtner mit einem Hattrick (20./25./34.) die Halbzeit-Führung, ehe Land (60.), Jonas Häbel (65.), Tim Schneider (75.) und wiederum Pörtner (80.) nachlegten. Für den Ehrentreffer sorgte Philipp Schumacher (55.).

SG Herdorf - Sportfreunde Schönstein 5:0 (0:0)
Der erneut deutliche Sieg weckte Erinnerungen an die Vorwoche, denn wieder zeigte die SGH eine schwache erste Hälfte, die Coach André Stoffel „überhaupt nicht gefiel, um dann wiederum eine bärenstarke zweite Hälfte zu spielen“. Besonders hervor taten sich dabei Doppeltorschütze Kevin Löb (68./81.) und Mika Weber, der den Treffer von Kadir Semiz auflegte (61.) und fürs 5:0 verantwortlich war (87.). Das 3:0 glückte Stefan Münchow aus der Distanz (75.).

DJK Friesenhagen - SG Westerburg 2. 3:1 (2:1)
Das Aufsteigerduell ging am Ende zurecht an den Favoriten, der sich aber über weite Strecken mit den tief stehenden Gästen schwer tat und erst durch ein Eigentor von Lars Neubert auf die Siegerstraße kam (45.). Zuvor hatte Johannes Dillbahner (13.) die Führung von Tom Reimann (11.) ausgeglichen. Torjäger Janosch Schmallenbach machte mit dem 3:1 den Sack zu (59.).

SG Berod - SG Alsdorf/Kirchen/Freusburg/Wehbach 5:2 (3:0)
"Wir haben heute unnötige, ärgerliche und teils irreguläre Treffer kassiert. Trotzdem geht die Pleite in Ordnung, auch wenn die Art und Weise mich sehr stört“, sagte Gästecoach Enis Caglayan, der vor allem mit Schiedsrichter Yasin Demiray haderte. Caglayan fand auch positive Ansätze: „Meine Jungs haben nie aufgesteckt und sich mit zwei Treffern belohnt.“ Diese glückten Konstantin Gegelmann (47./80.-Freistoß). Für die neue SG trafen Pawel Komorowski (8.), Stefan Schäfer (20./75.), Tim Ludwig (32./Eigentor) und Mario Pavelic (85./Foulelfmeter).

SV Adler Niederfischbach - SG Daaden 3:4 (3:1)
Adler-Übungsleiter Marco John konnte es sich nicht erklären, warum seine Farben „nach den besten 45 Minuten der letzten Wochen“ am Ende so einbrachen. Eine gewisse Teilschuld gab er Schiedsrichter Andreas Stolz, u.a. weil er Sven Bajorat wegen Foulspiels und Unsportlichkeit des Feldes verwies (75.). John: „Danach war unser Spiel wie abgeschnitten, wir sind nicht mehr auf die Beine gekommen.“ Die Gäste-Führung durch Steffen Metz (28./Foulelfmeter) hatten Michael Leis (30./39.) und Markus Schmidt (45.) in eine 3:1-Pausenführung verwandelt, ehe Dario Meyer (60.), Felix Jung (64.) und Max Jung (80.) zur Tat schritten.    esche

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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