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Jubel bei Selim Gündüz und Alemannia Aachen
Das Ende einer Leidenszeit

So bejubelte Selim Gündüz am 5. Februar seinen Führungstreffer im Spiel gegen den KFC Uerdingen. Drei Monate später hatten der Deuzer Fußballprofi und seine Mannschaftskameraden von Alemannia Aachen allen Grund zum Feiern, denn nach einer katastrophalen Hinrunde schaffte der ehemalige Bundesligist den Klassenerhalt in der Regionalliga West.
  • So bejubelte Selim Gündüz am 5. Februar seinen Führungstreffer im Spiel gegen den KFC Uerdingen. Drei Monate später hatten der Deuzer Fußballprofi und seine Mannschaftskameraden von Alemannia Aachen allen Grund zum Feiern, denn nach einer katastrophalen Hinrunde schaffte der ehemalige Bundesligist den Klassenerhalt in der Regionalliga West.
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  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

pm Aachen. Die endgültige Erlösung kam auf der Couch. Nachdem Selim Gündüz und Alemannia Aachen am vergangenen Freitag durch einen 3:1-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf den vorentscheidenden Schritt zum Klassenerhalt in der Regionalliga West gegangen waren, mussten der Fußballprofi aus Deuz und seine Mannschaftskameraden am Samstag noch auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen, ehe gegen 16 Uhr die Rettung des Traditionsvereins perfekt war. Für den ehemaligen Bundesligisten und seine leidenschaftlichen Fans endete damit ebenso eine Leidenszeit wie für Selim Gündüz, der seiner ins Stocken geratenen Karriere seit der Winterpause wieder neuen Schwung verliehen hat.

„Das ist eine Riesenerleichterung für alle Beteiligten.

pm Aachen. Die endgültige Erlösung kam auf der Couch. Nachdem Selim Gündüz und Alemannia Aachen am vergangenen Freitag durch einen 3:1-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf den vorentscheidenden Schritt zum Klassenerhalt in der Regionalliga West gegangen waren, mussten der Fußballprofi aus Deuz und seine Mannschaftskameraden am Samstag noch auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen, ehe gegen 16 Uhr die Rettung des Traditionsvereins perfekt war. Für den ehemaligen Bundesligisten und seine leidenschaftlichen Fans endete damit ebenso eine Leidenszeit wie für Selim Gündüz, der seiner ins Stocken geratenen Karriere seit der Winterpause wieder neuen Schwung verliehen hat.

„Das ist eine Riesenerleichterung für alle Beteiligten. Es war ein sehr langer und sehr harter Weg, umso schöner ist es, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben. Jeder weiß, was für ein unglaublich geiler Traditionsverein Alemannia Aachen ist, was für Fans er hat und deshalb ist es schön, den Leuten etwas zurückgeben zu können“, jubelte Gündüz im SZ-Gespräch.

Endlich wieder spielen...

Der 27-jährige Deutsch-Türke war nach seinem Durchbruch beim heutigen Bundesligisten VfL Bochum immer wieder von schwerwiegenden Verletzungen zurückgeworfen worden und nach seinem Weggang zum SV Darmstadt 98 auch bei den folgenden Stationen beim KFC Uerdingen und dem Halleschen FC nicht glücklich geworden. Die Alemannia verpflichtete Gündüz zu Jahresbeginn aus der Vereinslosigkeit heraus, als sie selbst als Tabellen-18. mit dem Rücken zur Wand stand.

In den vergangenen Monaten entwickelte sich daraus eine Win-Win-Situation: Gündüz stand fast immer in der Startelf, wurde schnell zum Publikumsliebling und war gemeinsam mit den anderen Winter-Neuzugängen entscheidend an der Trendwende beteiligt. In der Rückrundentabelle belegt Aachen vor dem finalen Spieltag Rang 8 und schaffte nach gerade einmal fünf Niederlagen in 18 Partien den vorzeitigen Klassenerhalt.

Längerfristig in Aachen?

„Über einen längeren Zeitraum gesund zu sein und gespielt zu haben ist ein unglaublich schönes Gefühl. Ich danke Alemannia und vor allem dem Trainer (Fuat Kilic, Anm. d. Red.) für die Möglichkeit, das erste Mal seit langem wieder so viele Spiele am Stück zu machen“, erklärte Gündüz, dessen Vertrag bei den Schwarz-Gelben – Stand heute – am 30. Juni ausläuft.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen „Mission Klassenerhalt“ kann sich Gündüz jedoch einen längerfristigen Verbleib in Aachen sehr gut vorstellen. „Wie es nach der Saison für mich weitergeht, wird sich zeigen. Ich fühle mich pudelwohl hier in Aachen. Was hier alles möglich ist, welche Bedingungen und Möglichkeiten es gibt, der Trainer, die Fans, das ist Wahnsinn. Natürlich traue ich es mir zu und ist es auch mein Anspruch, noch mal höher zu spielen, aber ich bin erstmal dankbar, hier nach langer Leidenszeit die Chance bekommen zu haben. Man muss jetzt die Gespräche abwarten und wenn alles passt, geht es für mich in Aachen weiter“, so der 27-Jährige, auf den nun auch andere Vereine wieder aufmerksam geworden sein dürften.

Alemannia Aachen und Selim Gündüz, das passt allerdings gut zusammen – und der Klassenerhalt nach einer Seuchensaison muss nicht der letzte gemeinsame Erfolg gewesen sein …

Autor:

Pascal Mlyniec (Redakteur) aus Siegen

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