SZ

3:0-Erfolg bei der SG Siegen-Giersberg 2.
Deshalb ist Dotzlar verdient aufgestiegen

Philipp Dickhaut (l.) machte mit seinen zwei „Buden“ die 30 Saisontreffer voll. Hier kämpft er gegen Giersbergs Kapitän Thore Tielemann um den Ball.
  • Philipp Dickhaut (l.) machte mit seinen zwei „Buden“ die 30 Saisontreffer voll. Hier kämpft er gegen Giersbergs Kapitän Thore Tielemann um den Ball.
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  • hochgeladen von Frank Kruppa (Redakteur)

sta Dahlbruch. Der TuS Dotzlar hat es geschafft: Nach neun Jahren Abstinenz ist am gestrigen Sonntag durch den 3:0-Erfolg über die Reserve der SG Siegen-Giersberg die Rückkehr in die B-Kreisliga gelungen. „Wir wollten in den beiden Spielen mehr als di

sta Dahlbruch. Der TuS Dotzlar hat es geschafft: Nach neun Jahren Abstinenz ist am gestrigen Sonntag durch den 3:0-Erfolg über die Reserve der SG Siegen-Giersberg die Rückkehr in die B-Kreisliga gelungen. „Wir wollten in den beiden Spielen mehr als die Gegner. Klar, dass wir heute nach dem 7:0 gegen Eiserfelds Zweite mit dem Kopf nicht mehr ganz so am Platz waren. Aber das wir trotzdem wieder zu Null gespielt und gewonnen haben, ist einfach toll und ich denke, somit sind wir auch verdient aufgestiegen“, jubelte Dotzlars Philipp Dickhaut nach der Hitzeschlacht in Dahlbruch.

Der Torjäger avancierte dabei wieder zum Matchwinner. Wie am Mittwoch besorgte der Mittelstürmer auch dieses Mal wieder die Führung und setzte das Leder, nach feinem Zuspiel von Steven Wegner, nach 34 Minuten in die Maschen und beseitigte damit auch noch die letzten Zweifel der kühnsten Pessimisten am Aufstieg.

Bis dahin hatten die Siegerländer mehr vom Spiel gehabt – TuS-Keeper Sebastian Jung hielt allerdings zweimal glänzend und bewahrte seine Mannen somit vor einem Rückstand. Für die Giersberger kam dieses 0:1 wie eine kalte Dusche, die bei 30 Grad allerdings keine Glücksgefühle auslöste. Erste Chance, erstes Tor: Das war eiskalt! Und genau so ging es auch weiter: Vier Minuten nach Wiederbeginn zündete der pfeilschnelle Wegner abermals den Turbo und versenkte das Leder – nach vorherigen Zuckerpass von Dickhaut – aus zehn Metern zum 0:2 in die Maschen. Noch effektiver ging es nun wirklich nicht, es war die zweite Möglichkeit der Wittgensteiner, die sich bis dahin fast nur auf die Defensive konzentrierten und in diesem Bereich über die gesamte Spielzeit hervorragende Arbeit verrichteten. Allen voran Leon Weise, der von Coach Rolf Dickel hernach auch ein Sonderlob erhaschte: „Er hat 100 Prozent seiner Zweikämpfe gewonnen und dann auch noch gut nach vorne gespielt.“ Dickel selbst war hernach hochzufrieden: „Wir haben unsere Pflicht erledigt und eine gute Saison gekrönt. Zum Abschied wünscht man sich natürlich genau das. Dotzlar war meine erste Station als Trainer, jetzt hat sich der Kreis geschlossen“, konstatierte Dickel, der erst im Januar das Amt von Florian Schabert übernommen hatte, der mitten in der Saison abgedankt hatte, um beim FC Cobbenrode anzuheuern – und stieg dort aus der A-Kreisliga West ab.

Doch das interessierte gestern beim TuS Dotzlar niemanden mehr, die Turbulenzen zum Jahresbeginn sind Geschichte. Eine Randnotiz gab es aber dann doch noch: Denn mit dem 3:0 nach 85 Minuten machte Dickhaut die 30 Saisontreffer noch voll, der zehn Minuten nach Spielschluss allerdings dann doch leicht verstimmt war: „Wo bleibt eigentlich der Alkohol? Konnte man nicht damit rechnen, dass wir es schaffen“, lachte der Angreifer.

Kurz darauf floss der Gerstensaft dann aber in Strömen, mit einem Großteil der 156 Zuschauer wurde kräftig gefeiert. Und die Rückkehr im Bus mit den Fans in Richtung Wittgenstein zelebriert, wo in Erndtebrück dann – standesgemäß – ein Traktor mit Planwagen wartete, der die Aufstiegshelden durch viele Dörfer in Richtung Dotzlar zog. Nicht nur Fußballspielen können sie in Dotzlar, sondern auch feiern. „Ich glaube, ich brauche Dienstag auch noch frei“, ahnte Dickhaut bereits am Sonntagabend, was da noch auf ihn zukommen würde...

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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