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Handballverband Westfalen
Die einen spielen weiter, die anderen pausieren...

Für die Handball-Frauen des TVE Netphen (hier eine Szene aus dem Spiel gegen Lünen) geht es im Januar weiter, andere Mannschaften pausieren zumindest bis Ende Januar.
  • Für die Handball-Frauen des TVE Netphen (hier eine Szene aus dem Spiel gegen Lünen) geht es im Januar weiter, andere Mannschaften pausieren zumindest bis Ende Januar.
  • Foto: Foto: Jürgen Betz
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rege Siegen. „Handballer spielen weiter oder auch nicht“ – so lautete die Überschrift, die die SZ am Mittwochmittag in eine leere Texthülle geschrieben hatte, um diese am Abend nach der Entscheidung des Präsidiums des Handball-Verbandes Westfalen (HVW) mit Lesestoff zu füllen – und natürlich die Überschrift noch anzupassen. Beim Anlegen des Artikels konnte der Redakteur noch nicht ahnen, wie treffend die Überschrift letztlich sein würde, denn: Der HVW hat beschlossen, dass die Saison in einigen Staffeln nahtlos fortgesetzt wird, während andere Ligen erst einmal bis zum 31. Januar pausieren.

Hintergrund dieser zunächst skurril klingenden Entscheidung: Der Verband hatte alle Mannschaften über eine Saisonunterbrechung abstimmen lassen.

rege Siegen. „Handballer spielen weiter oder auch nicht“ – so lautete die Überschrift, die die SZ am Mittwochmittag in eine leere Texthülle geschrieben hatte, um diese am Abend nach der Entscheidung des Präsidiums des Handball-Verbandes Westfalen (HVW) mit Lesestoff zu füllen – und natürlich die Überschrift noch anzupassen. Beim Anlegen des Artikels konnte der Redakteur noch nicht ahnen, wie treffend die Überschrift letztlich sein würde, denn: Der HVW hat beschlossen, dass die Saison in einigen Staffeln nahtlos fortgesetzt wird, während andere Ligen erst einmal bis zum 31. Januar pausieren.

Hintergrund dieser zunächst skurril klingenden Entscheidung: Der Verband hatte alle Mannschaften über eine Saisonunterbrechung abstimmen lassen. Da es in den einzelnen Staffeln unterschiedliche Meinungsbilder gibt und der Verband sich dem Votum der Vereinsvertreter beugen möchte, geht es in einigen Ligen im Januar weiter, in anderen wiederum nicht.

In einer amtlichen Mitteilung schildert der Handballverband, wie es zu dieser Beschlussfassung kam. Im Rahmen einer Abfrage wurde je Staffel eruiert, ob die betreffende Mannschaft weiterspielen oder unterbrechen möchte und falls sie unterbrechen möchte wie lange. Zur Entscheidung in Bezug auf die Dauer der Unterbrechung standen bis Ende Januar oder bis Ende Februar. 95 Prozent aller Mannschaften beteiligten sich an dieser Abfrage.

109 Voten für Fortsetzung,
105 für Unterbrechung

Von den 214 abgegebenen Voten waren 109 für eine Fortsetzung der Saison und 105 für eine Unterbrechung. Eindeutiger war hier das Votum für die Dauer einer eventuellen Unterbrechung. Immerhin 69 Prozent waren für die kurze Pause bis Ende Januar. In vielen Staffeln war die Entscheidung denkbar knapp. In einigen Staffeln aber auch sehr eindeutig.

Nach intensiver Abstimmung hat das HVW-Präsidium daraufhin entschieden, den Spielbetrieb in den Staffeln auszusetzen, in denen die Mehrheit der Vereine dieses wünscht. Hier werden die ausgefallenen Spieltage später nachgeholt.

Die Abfrage nach der Länge der Pause hat bei fast allen Staffeln, die nunmehr pausieren, ergeben, dass ein Aussetzen bis Ende Januar vorgeschlagen wird. Da lediglich eine Staffel bis Ende Februar aussetzen wollte, hat das Präsidium die Verlängerung der Winterpause für alle in Frage kommende Staffeln bis Ende Januar beschlossen.

Corona-Pause für RSVE Siegen und TV Olpe

Das gilt unter anderem für die Männer-Verbandsliga 3, in der der RSVE Siegen beheimatet ist (Abstimmungsergebnis: 11:2 für Pause), und die Männer-Landesliga 6, in der der TV Olpe und die SG Attendorn/Ennest unterwegs sind (Abstimmungsergebnis: 6:5 für Pause). In folgenden Staffeln mit heimischer Beteiligung wird die Torejagd unterdessen in diesem Monat fortgesetzt: Männer-Oberliga mit dem TuS Ferndorf 2. (Abstimmung: 10:4 für Weiterspielen), Frauen-Oberliga mit dem TVE Netphen (Abstimmung: 10:4 für Weiterspielen), Frauen-Landesliga 5 mit dem VTV Freier Grund und der SG Attendorn/Ennest (Abstimmung: 7:4 für Weiterspielen).

Weiter heißt es in der Mittelung des Verbandes: Es wird selbstverständlich auch weiterhin möglich sein, Spiele mit Zustimmung beider Vereine aufgrund der Pandemie zu verlegen. Gleichzeitig können auch in den Staffeln, die nunmehr pausieren wollen, in Abstimmung beider Vereine die Spiele wie geplant ausgetragen werden.

Männl. A- und B-Jugend setzen Spielbetrieb fort

Auch im Jugendspielbetrieb wurden Videokonferenzen abgehalten. Für den Spielbetrieb der männlichen A- und B-Jugend entschieden die Vereine bereits während der Konferenz einstimmig, dass für den Jugendspielbetrieb keine Pause eingelegt werden soll. In den Verbandsligen erfolgt aktuell eine Abstimmung, inwieweit der Modus zur Verschlankung des Terminkalenders verändert werden kann. In allen anderen Jugendklassen läuft bis Donnerstagabend noch eine Abstimmung.

Autor:

René Gerhardus (Redakteur) aus Siegen

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