IMSA Sportscar Championship
Dirk Müller im Pech, Land-Motorsport jubelt

Das letzte Rennen in seinem Ford GT war nicht von Erfolg gekrönt. Der Burbacher Dirk Müller und seine Teamkollegen Joey Hand und Sebastian Bourdais erlitten einen Reifenschaden und fielen weit zurück.
  • Das letzte Rennen in seinem Ford GT war nicht von Erfolg gekrönt. Der Burbacher Dirk Müller und seine Teamkollegen Joey Hand und Sebastian Bourdais erlitten einen Reifenschaden und fielen weit zurück.
  • Foto: Foto: simon/duenkel
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

simon Braselton. Das Finale der IMSA WeatherTech Sportscar Championship beim „Petit Le Mans“ genannten Rennen auf der Road Atlanta hielt für die heimischen Protagonisten Freud und Leid bereit. Während sich die Niederdreisbacher Audi-Mannschaft von „Montaplast by Land-Motorsport“ nach hartem und spannendem Kampf über zehn Rennstunden über Rang 2 in der Klasse der GTD-Fahrzeuge freuen konnte, musste der Burbacher Dirk Müller mit seinem Ford GT von „Chip Ganassi Racing“ einen Reifenschaden hinnehmen, der die Mannschaft vier Runden kostete und weit zurückwarf.

Land: "Der zweite Platz fühlt sich wie ein Sieg an"

„Dieser zweite Platz fühlt sich wie ein Sieg an“, sagte Christian Land, Teammanager der Niederdreisbacher Audi-Mannschaft. „Wir waren zwar gut aufgestellt, hatten jedoch immer wieder Pech. Weil keiner aufgegeben hat, durften wir letztlich aber dennoch jubeln“, so Land.

Bereits im Qualifying wurden dem Audi-Trio Christopher Mies (Heiligenhaus), Ricardo Feller (Schweiz) und Daniel Morad (Kanada) alle Zeiten gestrichen und auch im Rennen musste Mies nach einer Kollisson zur Strafe einmal durch die Boxengasse. Was folgte, waren eine erneute Aufholjagd und eine Schlussphase, die es in sich hatte: Unter Flutlicht lieferte sich Mies einen packenden Vierkampf mit der Konkurrenz von BMW, Mercedes und Porsche um die Führung. Mit 0,501 Sekunden Rückstand verpasste der 30-Jährige den Sieg zwar denkbar knapp, dafür gelang ihm in der letzten Runde aber noch eines der spektakulärsten Überholmanöver des Rennens, das ihm verdientermaßen Platz 2 bei den GTD Fahrzeugen einbrachte.
Weniger glücklich verlief das IMSA-Finale für den Burbacher Dirk Müller. Der Ford-Werkspilot kämpfte beim letzten offiziellen Einsatz seines Ford GT nach einem Reifenschaden vergeblich um eine gute Platzierung. Von Position 5 der GTLM-Klasse gestartet, konnten der Burbacher und seine Teamkollegen Joey Hand (USA) und Sebastian Bourdais lange Zeit das Tempo der Klassenspitze mitgehen. Ein Reifenschaden hinten links nahm dem Ford-GT-Trio jedoch jede Chance, das Rennen erfolgreich zu beenden. Letztendlich fehlten vier Runden zur Spitze.

Müller: "Hätte mir versöhnlicheren Abschied gewünscht"

„Es ist sehr schade“, so Dirk Müller, „dass das Rennen so unglücklich zu Ende ging. Wir haben Geschichte geschrieben. Ich bin unglaublich stolz, ein Teil dieser großartigen Ford-Familie sein. Wir sind mit vier Ford GTs um die Welt gefahren. Vielen Dank an jeden Einzelnen für diese tolle Zeit und für die harte Arbeit. Vielen Dank an die Fans für all eure Unterstützung. Es ist schwer zu glauben, aber nach vier Jahren ist dies das Ende. Insgeheim habe ich mir einen versöhnlicheren Abschied gewünscht.“

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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