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2. Handball-Bundesliga
Durica rettet Ferndorf die zwei Punkte

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geo Kreuztal. Der TuS Ferndorf hat sich im ersten der beiden Nachholspiele zur Monatswende April/Mai am Freitagabend gegen den VfL Lübeck-Schwartau mit 27:23 (13:13) durchgesetzt und sich damit in der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga auf den 15. Platz vorgekämpft. Matchwinner in einer phasenweise schwachen Partie waren jedoch diesmal nicht die Feldspieler sondern der überragende TuS-Torhüter Marin Durica, der den Ostsee-Handballern mit 15 Paraden die Zähne zog. Beim ersten "innerdeutschen" Aufeinandertreffen zwischen Vater Robert Andersson (Trainer des TuS) und seinem Sohn Julius Lindskog Andersson im Trikot der Lübecker, deutete der frühere TuS-Spieler immer wieder seine außergewöhnlichen Fähigkeiten an und erzielte auch fünf grandiose Treffer.

geo Kreuztal. Der TuS Ferndorf hat sich im ersten der beiden Nachholspiele zur Monatswende April/Mai am Freitagabend gegen den VfL Lübeck-Schwartau mit 27:23 (13:13) durchgesetzt und sich damit in der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga auf den 15. Platz vorgekämpft. Matchwinner in einer phasenweise schwachen Partie waren jedoch diesmal nicht die Feldspieler sondern der überragende TuS-Torhüter Marin Durica, der den Ostsee-Handballern mit 15 Paraden die Zähne zog. Beim ersten "innerdeutschen" Aufeinandertreffen zwischen Vater Robert Andersson (Trainer des TuS) und seinem Sohn Julius Lindskog Andersson im Trikot der Lübecker, deutete der frühere TuS-Spieler immer wieder seine außergewöhnlichen Fähigkeiten an und erzielte auch fünf grandiose Treffer. Aber seine Mitspieler erreichten bei weitem kein Spitzenniveau der 2. Handball-Bundesliga.

Acht Tore von Mattis Michel

Allerdings verriet auch Ferndorf in einer teilweise chaotischen Partie immer wieder eigentlich schon abgestellt geglaubte Schwächen und Fehler. Immerhin ging der Plan auf, gegen die hünenhafte 6:0-Abwehr der Norddeutschen immer wieder den Weg an den Kreis zu suchen, wo sich Mattis Michel glänzend in Szene setzte und schließlich auch dank dreier verwandelter Siebenmeter auf acht Tore kam.

VfL-Keeper Klockmann fehlte verletzt

In der ersten Hälfte erlebten die Ferndorfer Trommler und die wenigen weiteren Zuschauer in der "Stählerwiese" ein ziemlich verrücktes Spiel. Gastgeber Ferndorf kam nur schwer in die "Puschen" und lag nach sieben Minuten  0:3 hinten. Dann aber erhöhte namentlich Torben Matzken das Tempo und präsentierte sich auch Torhüter Marin Durica in Top-Form. Die Gäste hatten hingegen das Handicap zu verkraften, das ihr erfahrener Top-Torhüter Dennis Klockmann verletzt ausfiel und der VfL daher sogar den 52-jährigen Ex-Bundesliga-Keeper Jörg Engelhardt reaktiviert hatte, der früher u. a. mit dem VfL Bad Schwartau DHB-Pokalsieger geworden war. 

Lübeck drehte Spiel mit 7:0-Lauf

Doch Ferndorf war nun im Spiel und ging in der 12. Minute durch Julian Schneider mit 5:4 erstmals in Führung. Mit innovativen Spielzügen baute seine Mannschaft nun die Führung Tor um Tor aus und lag beim 10:5 durch Josip Eres erstmals mit fünf Treffern vorn. Gäste-Coach Piotr Przybecki nahm nun die Auszeit und wechselte auf halbrechts Jasper Bruhn (4 Tore) für den schwachen Holländer Versteijnen ein. Aber nach dem 11:6 durch Mattis Michel passierte das Unfassbare: mit einem 7:0-Lauf drehte Lübeck-Schwartau die Partie binnen sechs Mi nuten komplett und führte nun seinerseits 13:11. Immerhin gelang es Ferndorf noch, bis zur Pause auszugleichen.

Matzken machte mit 24:21 alles klar

In der 2. Halbzeit ging die Heimmannschaft schnell mit zwei Toren in Führung und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr abknöpfen. nun trafen bei Ferndorf auch die Neuzugänge Diebel und Klasmann. In der Schlussphase setzte sich Torben Matzken großartig in Szene und erzielte mit dem Treffer zum 24:21 den wahrscheinlich letztlich entscheidenden Vorsprung. Das Rückspiel finden nun am Sonntag um 16 Uhr in Lübeck statt.

Die Spielstatistik

TuS Ferndorf: Durica (15 Paraden) - M. Michel (8/3), Matzken (4), Eres (4/1), Diebel (3), Bornemann (2), J. Schneider (2), L. Schneider (2), Klasmann (1), Rink (1).

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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