Beachvolleyball-WM
Fehlstart für Schneider/Bieneck

Die Ottfingerin Isabel Schneider (im Bild) und ihre Spielpartnerin Victoria Bieneck starteten mit einer knappen Niederlage ins WM-Turnier.
  • Die Ottfingerin Isabel Schneider (im Bild) und ihre Spielpartnerin Victoria Bieneck starteten mit einer knappen Niederlage ins WM-Turnier.
  • Foto: FIVB
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

ubau Hamburg. Die Ottfingerin Isabel Schneider und ihre Spielpartnerin Victoria Bieneck sind mit einer Niederlage ins Beachvolleyball-WM-Turnier in Hamburg gestartet. Das deutsche Duo unterlag am späten Freitagnachmittag den Spanierinnen Liliana Fernandez Steiner/Elsa Baquerizo McMillan nach hartem Kampf und spannendem Spiel knapp mit 1:2 (18:21, 21:19, 13:15).

„Schade, dass es nicht ganz gereicht hat. Wir hatten zu Beginn zwei, drei gute Aufschläge, haben aber leider zu viele ,Sideouts' liegen gelassen. Gegen ein so erfahrenes Team wie Liliana und Elsa ist es dann natürlich sehr schwer. Die Beiden haben es dann am Ende gut runtergespielt“, analysierte Isabel Schneider die Auftakt-Niederlage.

Die "Beacherin" aus dem Wendschen Land hatte im großen SZ-Interview ein "Spiel auf Augenhöhe" prognostiziert - und genau so kam es auch. Von Beginn an war es eine enge Partie auf dem Center Court am Rothenbaum. Im ersten Durchgang lagen die Spanierinnen meist knapp vorn, doch Schneider und Bieneck kämpften sich immer wieder zurück und schafften den 18:18-Ausgleich. Das bessere Ende hatten aber Liliana/Elsa, die die folgenden drei Punkte machten und den ersten Durchgang mit 21:18 für sich entschieden. 

Spanierinnen in der "Crunch Time" stärker

Im zweiten Durchgang lief es dann besser für die 28-jährige Ottfingerin und Victoria Bieneck. Das für den Hamburger SV spielende Duo (beide hatten die HSV-"Raute" auf ihren Oberarmen) zog über 7:4 auf 11:6 davon. Danach verlor das deutsche Team jedoch ein wenig den Faden. Unkonzentriertheiten und leichte Fehler schlichen sich in das Spiel von Schneider/Bieneck. Die Folge: Liliana/Elsa glichen zum 13:13 aus. Und als die Spanierinnen wenig später sogar mit 19:18 in Front zogen, schwante den Zuschauern in der gut gefüllten, aber nicht ausverkauften Arena am Rothenbaum Böses. Schneider/Bieneck stemmten sich jedoch mit aller Macht gegen die drohende Niederlage - mit Erfolg! Denn erst gelang ihnen der Ausgleich, dann die 20:19-Führung, und schließlich verwandelten sie gleich ihren ersten Satzball. Schneider und Bieneck ballten die Fäuste, die Zuschauer jubelten. Satzausgleich - alles war wieder offen!
Der Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Und hier drehten die Deutschen einen 0:2-Rückstand in eine 6:3-Führung. Bis zum 8:7 lagen Schneider/Bieneck immer vorn. Danach kamen sie aber aus dem Rhythmus (10:12). Sie kämpften sich jedoch aus dem kleinen Tief heraus und glichen zum 12:12 aus. In der "Crunch Time" waren die Spanierinnen aber mental stärker und trafen die besseren Entscheidungen. Zwar konnten Schneider/Bieneck den ersten Matchball noch abwehren, doch den zweiten verwandelten Liliana/Elsa zum 15:13-Triumph.

Nächste Partie am Sonntag

Für Schneider und Bieneck geht es am Sonntag (18 Uhr) weiter mit der Partie gegen das brasilianische Duo Rebecca Cavalcanti Barbosa Silva/Ana Patricia Silva Ramos - sicherlich die schwerste Vorrunden-Aufgabe, denn die Südamerikanerinnen sind die Favoritinnen im Pool D. Zum Abschluss trifft das deutsche Duo dann am Montag (13 Uhr) auf Charlotte Nzayisenga/Judith Hakizimana aus Ruanda.

Satzgewinn kann noch Gold wert sein

Die besten zwei Teams jeder Gruppe plus die besten vier Gruppendritten ziehen direkt in die K.o.-Runde mit 32 Teams ein. Die verbleibenden acht Gruppendritten spielen in einer „Lucky-Loser-Runde“ die übrigen vier Plätze für das Sechzehntelfinale aus. Wenn man also der Niederlage von Schneider/Bieneck etwas Positives abgewinnen will, dann ist es der Satzgewinn. Der kann am Ende vielleicht noch Gold wert sein...

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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