2. Handball-Bundesliga
Ferndorf entzaubert N-Lübbecke

Rote Karte für Branimir Koloper in der 4. Minute
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geo Kreuztal. Nach zuvor vier Erfolgen in 2020 wurde der TuS N-Lübbecke am Samstagabend in der Sporthalle Stählerwiese erstmals in diesem Jahr besiegt. Und mit dem 23:21  (11:10)-Heimsieg schaffte der TuS Ferndorf zugleich bereits den zweiten Erfolg über die Ostwestfalen in dieser Saison. Damit rückte Ferndorf in der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga auf den 10. Platz vor und muss sich nur noch sehr wenige Sorgen um den Klassenerhalt machen. Zu seinem zweiten Debüt im TuS-Trikot kam der 38-jährige Carsten Lange, der seine Karriere eigentlich schon beendet hatte, den verletzungs-gebeutelten Ferndorfern nun aber noch einmal einige Wochen aushelfen wird. Allerdings war das Debüt auf Rechtsaußen nicht von Erfolg gekrönt. Alle vier Würfe Langes gingen daneben, der trotzdem mit viel Applaus in der Stählerwiese empfangen wurde.

Insgesamt vier Rote Karten

In der 1. Halbzeit dezimierten sich die Teams schon nach drei Minuten, als Branimir Koloper die Rote Karte sah. Bei N-Lübbecke schied in dieser Situation aber auch Abwehr-Mittelmann Marko Bagaric aus. Das Foul war zwar nicht überhart, jedoch stürzte Bagaric böse auf Schulter und Hüfte und konnte nicht mehr weiter spielen. Quasi als Konzession gab es dann jedoch in der 19. Minute eine weitere Rote Karte. Diesmal hätte Gäste-Akteur Patryk Walczak Andreas Bornemann gefoult. Auch für den Gäste-Kreisläufer war damit die Partie früh beendet. Handball gespielt wurde aber auch, vor allem der TuS Ferndorf sprühte vor Tatendrang, erzielte schön herausgespielte Tore und durch Julian Schneider bei eigener Überzahl zwei Treffer ins leere Gästetor, jeweils abgefeuert aus der eigenen Hälfte. Doch gegen Ende der 1. Halbzeit schlichen sich Ungenauigkeiten ein, hatte der eingewechselte Toni Sario unglückliche Aktionen. Auch Carsten Lange kam mit der neuen Rolle auf Rechtsaußen nicht zurecht. Und so verkürzte N-Lübbecke den zwischenzeitlichem 6:10-Rückstand bis zur Pause noch auf 10:11.

Andersson-Show in der 2. Halbzeit

In der 2. Halbzeit erlebten die Ferndorfer Zuschauer dann eine wahre Andersson-Show. Der Schwede, der in der nächsten Saison für Lübeck-Schwartau spielen wird, erzielte acht Treffer nur in diesen 30 Minuten (insgesamt elf) und verwandelte dabei alle vier Siebenmeter. In der hektischen Schlusspohase, als die Gäste auf 20:21 verkürzten, kassierte auch noch Jonas Faulenbach eine Rote Karte. Aber selbst offene Mnndeckung schockte die Ferndorfer nicht mehr.

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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