DHB-Pokal
Ferndorf mit Offensivwucht ins Finale gegen die "Löwen"

Unser Bild aus der Stadtgartenhalle Saarlouis zeigt Jonas Faulenbach im Angriff.
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  • Unser Bild aus der Stadtgartenhalle Saarlouis zeigt Jonas Faulenbach im Angriff.
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geo Saarlouis. Der TuS Ferndorf steht im Finale des "First-Four-Turniers" im DHB-Pokal. Am Sonntag trifft er auf den Deutschen Ex-Meister Rhein-Neckar Löwen,  der die HG Saarlouis mit 46:23 besiegte. Vor 1500 Zuschauern in der Stadtgartenhalle Saarlouis besiegte der heimische Zweitligist am späten Samstagnachmittag Drittliga-Vizemeister SG Nußloch (Staffel Ost) letztlich souverän mit 36:28 (17:15).

Lerscht über Nacht zurück ins Siegerland

Ausschlaggebend war in Saarlouis die höchst beachtliche Offensivwucht der Mannschaft von Trainer Michael Lerscht, der gleich nach Spielschluss als einziger aus dem Team zurück ins Siegerland fuhr, um sich um die Familie zu kümmern, die nach der Geburt der zweiten Tochter seit Freitag wieder in Gernsdorf angekommen ist. In der Nacht will sich Lerscht dann das von seinem Vater aufgenommene Video des Abendspiels anschauen, bei dem die "Löwen" als Ferndorfs Gegner ermittelt wurden. Am Sonntagmorgen um 11 Uhr  - Lerscht will dann wieder zurück im Saarland sein - soll es eine entsprechende Videoschulung für seine Spieler geben.

Andersson und Bornemann warfen fast 20 Tore

Höchst zufrieden konnte der Coach mit dem Offensivspiel seiner Mannschaft sein, bei der man schon viele gut einstudierte Spielzüge und hohes Tempo-Spiel im Angriff sehen durfte. Und auch die Rückraumspieler sprühten vor Tatendrang. Der überragende Julius Andersson (11/4) und Andreas Bornemann (8) warfen alleine mehr als die Hälfte der Treffer. Hinzu kamen aus der 2. Reihe noch vier Treffer von Patrick Weber und einer von Jonas Faulenbach.
Dabei musste Lerscht erneut improvisieren, denn mit Lucas Schneider und Magnus Neitsch fielen zwei Akteure kurzfristig aus. Schneider hat erneut Probleme mit seinem Sprunggelenk, Neitsch meldete sich am Samstag,morgen erkrankt ab. Dadurch agierten auf der Linksaußenposition, wo auch 
Moritz Barwitzki noch fehlt, abwechselnd Marijan Basic, Julian Schneider und Patrick Weber.

Probleme weiter in der Deckung

Die Schattenseite des starken Auftritts war die "löchrige Deckung" (Bornemann), in der vor allem anfangs nicht viel passte. "Ich bin aber froh, dass und wie sich die Mannschaft dann in die Partie hinein gearbeitet hat",l, freute sich Lerscht, dessen Team anfangs mit 4:;7 hinten lag und erst in der 24. Minute durch Weber erstmals mit 14:13 in Führung, diese dann aber auch nicht mehr abgab.
Vor den Augen ehemaliger Weggefährten  bei den Rhein-Neckar Löwen agierte bei Nußloch der mittlerweile 38-jährige Ex-Weltmeister Christian Zeitz in beiden Spielhälften je eine Viertelstunde lang. Diese kurzen Phasen nutzte der immer noch wurfgewaltige, aber fülliger gewordene Zeitz dann noch zu sieben Toren für den Drittligisten, dem aber in der 2. Halbzeit die Puste ausging.

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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