2. Handball-Bundesliga
Ferndorf nur noch hauchdünn vor Abstiegsplätzen

4Bilder

geo Bietigheim. Der TuS Ferndorf hat das Handballjahr 2020 mit der fünften Niederlage in Folge beendet und rangiert nach dem 27:33 bei Ex-Bundesligist SG BBM Bietigheim nur noch dank des besseren Torverhältnisses oberhalb der Abstiegsregion. Denn durch das knappe 24:23 im Kellerduell gegen den Tabellenletzten TV Emsdetten zog Aufsteiger HSG Konstanz nach Pluspunkten mit den Ferndorfern gleich. Beide haben zwölfmal gespielt, einige Teams dagegen schon 15 Partien nach nun gespielten 16 Spieltagen absolviert. Tagessiege Bietigheim schob sich in der Tabelle erstmals auch vor die Ferndorfer.

Jonssons Abwehrumstellung fruchtete

In der 1. Halbzeit begannen die Schützlinge von Trainer Robert Andersson schwungvoll und diszipliniert. Gegen die offensive 3:3-Deckung der Schwaben fanden die Ferndorfer im Angriff die richtigen Lösungen, auch die Abwehrarbeit überzeugte, so dass das TuS-Team nach 13 Minuten mit 8:4 führte. Bietigheims isländischer Trainer Hannes Jon Jonsson stellte die Abwehr dann defensiver ein, und prompt verlor der Gast aus dem Siegerland etwas die spielerische Linie, so dass der Vier-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit schmolz, der TuS aber immer noch in Führung blieb (13:12).

Nur Julian Schneider stemmte sich dagegen

Die Hausherren kamen dann in der Sporthalle am Viadukt mit einer komplett veränderten Einstellung aufs Spielfeld zurück, attackierten mit viel mehr Tempo im Angriff und bekamen auch die immer ideenloser werdenden TuS-Angreifer in den Griff. Mit dem 18:17 durch den sechsfachen Torschützen und Spielmacher Jonas Link ging Bietigheim in der 38. Minute erstmals in Führung und raubte den Nordsiegerländern in der Folge alles, was man zum Handballspielern braucht. Andersson versuchte es in der Folge mit dem 7. Feldspieler, kassierte aber aufgrund schlechter spielerischer Lösungen zwei Gegentreffer ins torwart-leere Gehäuse. Schließlich stellte er auf 5:1-Deckung um, doch alles brachte nichts mehr ein. Allein der siebenfache Torschütze Julian Schneider, mit seinem furiosen Auftritt in den letzten zehn Minuten ließ erkennen, dass er sich mit dem Debakel nicht anfinden wollte.

Die TuS-Spielerstatistik:

Durica (12 Paraden), Puhl - J. Schneider (7), Eres (7/5), Sario (3), M. Michel (3), Matzken (3), L. Schneider (2), Bornemann (2),

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

3 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen