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"Nehmt die Gespräche wieder auf!"
Flammender Appell von SFS-Ehrenpräsident Manfred Utsch

Nach dem Willen von Manfred Utsch soll im Leimbachstadion schnellstmöglich wieder höherklassiger Fußball gespielt werden. Deshalb wirbt der SFS-Ehrenpräsident noch einmal für einen Zusammenschluss „seiner“ Sportfreunde mit dem 1. FC Kaan-Marienborn.
  • Nach dem Willen von Manfred Utsch soll im Leimbachstadion schnellstmöglich wieder höherklassiger Fußball gespielt werden. Deshalb wirbt der SFS-Ehrenpräsident noch einmal für einen Zusammenschluss „seiner“ Sportfreunde mit dem 1. FC Kaan-Marienborn.
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ubau Siegen. Manfred Utsch hatte Redebedarf. Denn die Vorkommnisse der letzten Tage haben den Ehrenpräsidenten der Sportfreunde Siegen aufgewühlt. Dass der Vorstand des 1. FC Kaan-Marienborn derzeit keine Grundlage mehr für Kooperationsgespräche mit „seinen“ Sportfreunden sieht und das von ihm und Christoph Thoma geplante „Zukunftsprojekt“ damit hinfällig sein soll (die SZ berichtete), kann der jahrzehntelange Mäzen der Sportfreunde nicht verstehen – vor allem aber will er sich damit nicht so einfach abfinden.

Im Gespräch mit der SZ wirbt Utsch daher noch einmal mit Nachdruck für einen Zusammenschluss der beiden Fußball-Oberligisten aus dem Stadtgebiet. „Es kann nur mit einer Bündelung der Kräfte vorwärts gehen. Das muss doch mittlerweile jedem klar sein.

ubau Siegen. Manfred Utsch hatte Redebedarf. Denn die Vorkommnisse der letzten Tage haben den Ehrenpräsidenten der Sportfreunde Siegen aufgewühlt. Dass der Vorstand des 1. FC Kaan-Marienborn derzeit keine Grundlage mehr für Kooperationsgespräche mit „seinen“ Sportfreunden sieht und das von ihm und Christoph Thoma geplante „Zukunftsprojekt“ damit hinfällig sein soll (die SZ berichtete), kann der jahrzehntelange Mäzen der Sportfreunde nicht verstehen – vor allem aber will er sich damit nicht so einfach abfinden.

Im Gespräch mit der SZ wirbt Utsch daher noch einmal mit Nachdruck für einen Zusammenschluss der beiden Fußball-Oberligisten aus dem Stadtgebiet. „Es kann nur mit einer Bündelung der Kräfte vorwärts gehen. Das muss doch mittlerweile jedem klar sein. Wenn hier in Siegen in absehbarer Zeit noch mal höherklassiger Fußball gespielt werden soll, dann kann es nur über einen Zusammenschluss gehen. Das ist zum Wohl beider Vereine. Das ist die Zukunft für Siegen, für das Siegerland und für ganz Südwestfalen“, sagt Utsch beim Gesprächstermin mit der SZ in seinem Büro im Jugendförderzentrum im Oberen Leimbachtal.

"Warum kriegt Ihr das nicht hin?"

„Ich werde überall angesprochen und gefragt: Warum kriegt Ihr das nicht hin? Warum nicht?“, erzählt Utsch, der bei den Fußball-Interessierten in der Region eine ganz breite Zustimmung für einen neuen, gemeinsamen, wirtschaftlich starken Verein ausgemacht hat. „Ich kenne kaum jemanden, der das nicht möchte“, sagt der 84-Jährige.

Deshalb rät Utsch: „Beide Seiten sollten ihre Bedenken ein Stück weit hinten anstellen und konstruktiv an die Sache herangehen. Am Ende muss es so sein, dass sich weder die einen noch die anderen über den Tisch gezogen fühlen und beide ihr Gesicht wahren.“

Utsch wirbt für den Einsatz eines Mediators

Daher, so Utsch, habe er die Idee gehabt, einen Mediator einzuschalten. Und einen geeigneten Kandidaten habe er auch gleich genannt: Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Ulrich Waldschmidt. Diesen Vorschlag habe er beiden Vorständen unterbreitet. „Es ist meine feste Überzeugung, dass das ein guter Weg ist. Ein Mediator ist aber leider von Käner Seite direkt abgeblockt worden. Wieso weiß ich nicht. Denn ein Vermittler wird doch deshalb eingesetzt, um gemeinsame Ziele zu definieren und Entscheidungen zum Wohle beider Vereine herauszufiltern, damit am Ende die für beide Seiten beste Lösung steht. Daher bin ich sehr enttäuscht und auch ein Stück weit verärgert, dass diese Option nicht gezogen worden ist“, sagt Utsch.

"Nehmt die Gespräche wieder auf!"

Deshalb schickt er einen flammenden Appell an beide Vereinsvorstände hinterher: „Lasst Euch die Sache mit dem Mediator noch mal durch den Kopf gehen und nehmt die Gespräche wieder auf. Es geht um eine positive Zukunft für beide Vereine und für die ganze Region“, betont Utsch, der auch noch mal seiner Wertschätzung für die Verantwortlichen vom 1. FC Kaan-Marienborn Ausdruck verleiht. „Die Käner sind mittlerweile meine Freunde, nicht meine Feinde.“
Und an die Adresse von Kaan-Mäzen Christoph Thoma gerichtet, sagt Utsch: „Er ist nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, vor dessen Lebensleistung ich größte Hochachtung habe, sondern auch ein sympathischer Unternehmer-Kollege. Ich hoffe, dass wir alle zusammen die für die Region bestmögliche Lösung hinbekommen – und die kann nur lauten: Bündelung der Kräfte.“

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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