63:44-Erfolg beim TV Jahn Siegen
Freudenberger Basketballer feiern Derbysieg

Der TV Freudenberg gewann das mit Spannung erwartete Lokalderby in der Basketball-Landesliga beim TV Jahn Siegen vor 120
Zuschauern mit 63:44. Unser Bild zeigt (v. l.) Paul Wirth (Freudenberg), Patrick Mischur (Siegen), die Freudenberger Colin Sahm, Dominik Bretthauer und Kevin Lütz, Siegens Lars Juffa, Sebastian Trautmann (Freudenberg) und Moritz Rau (Siegen).
  • Der TV Freudenberg gewann das mit Spannung erwartete Lokalderby in der Basketball-Landesliga beim TV Jahn Siegen vor 120
    Zuschauern mit 63:44. Unser Bild zeigt (v. l.) Paul Wirth (Freudenberg), Patrick Mischur (Siegen), die Freudenberger Colin Sahm, Dominik Bretthauer und Kevin Lütz, Siegens Lars Juffa, Sebastian Trautmann (Freudenberg) und Moritz Rau (Siegen).
  • Foto: Jürgen Betz
  • hochgeladen von Frank Kruppa (Redakteur)

Männer-Landesliga 6

TV Jahn Siegen - TV Freudenberg 44:63 (20:28)
„Defensiv war das von uns absolut in Ordnung, wir haben es bestimmt vier oder fünf Mal geschafft, Freudenberg die 24 Sekunden aufzuzwingen – offensiv war es allerdings eine Katastrophe, und das hat sich wie ein roter Faden durch die gesamte Mannschaft gezogen“, sagte Siegens Philipp Bruch. „Insgesamt muss man festhalten: Es lief für Freudenberg, für uns aber gar nicht. Miguel können wir nicht komplett rausnehmen, und vorn haben wir oft die falschen Entscheidungen getroffen, hatten mit 9 von 18 nur eine durchschnittliche Freiwurfquote und haben nur vier Dreier getroffen – das ist in der Offensive einfach zu wenig.“

Freudenbergs Trainer Heikel Ben Meftah sah sich indes mit einer schwierigen, gleichwohl aber reizvollen Aufgabe konfrontiert, da mit seinem älteren Sohn Rene Ben Meftah (Hörsturz) und Freddy Zwinge (Grippe) zwei wichtige Säulen kurzfristig ausgefallen waren. „Uns war klar, dass wir es über eine stabile Defensive hinkriegen müssen, und die Jungs aus der zweiten Reihe waren verstärkt gefordert – diese Aufgabe haben sie als Team gut gelöst. Dass Dominik Bretthauer mit seinen gerade mal 19 Jahren fünf Dreier raushaut, freut uns natürlich sehr. Miguel hat unsere Mannschaft angeführt, hatte eine 100-Prozent-Freiwurfquote, hat Rebounds erobert und einen Dreier getroffen – das hat er sehr stark gemacht, zumal diesmal noch mehr Verantwortung auf seinen Schultern lastete“, freute sich sein Vater und Trainer.

Zum Spielverlauf: Vor der guten Kulisse von 120 Zuschauern startete Freudenberg gut, führte rasch mit 12:4. Nach dem ersten Viertel hieß es 16:7 für den Gast, dann hatten die „Jahner“ eine starke Phase und kamen bis auf 20:21 heran. „Wir haben aber die Ruhe bewahrt und nach einem 7:0-Lauf zur Pause mit 28:20 geführt“, so Heikel Ben Meftah. Das drittel Viertel ging mit 19:15 an die „Flecker“, der Schlussabschnitt mit 16:9. „Das drittel Viertel war offensiv ordentlich von uns, da haben wir unsere meisten Punkte erzielt. Im letzten sind uns aber dann wohl die Körner ausgegangen“, meinte Philipp Bruch. „Wir hatten die Spielkontrolle am Brett und das bessere Händchen von draußen. Siegen hat toll gekämpft und alles versucht, aber wir haben unseren Plan gut durchgezogen. Dass in diesem hoch intensiven Kampfspiel kein Schönheitspreis vergeben wird, war vorher klar“, resümierte Heikel Ben Meftah.

TV Jahn Siegen: Himken (9), Pakmor (8), Rau (6), Schulte (6), Bläser (6), Mischur (4), Schenk (2), Bruch (2), Juffa (1), Schumacher, Schneider, Wahl.

TV Freudenberg: Miguel Ben Meftah (26), Bretthauer (15), Lütz (9), Sahm (6), Emrich (3), Trautmann (2), Knie (2), Rott, Wirth, Reusch.

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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