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Abstimmung über Spielmodus
Fußball-Oberliga Westfalen: Weiter alles offen!

Die Spieler der Sportfreunde Siegen (weiße Trikots) und des TuS Erndtebrück (blaue Trikots) wissen immer noch nicht, in welchem Modus die Saison 2021/22 der Fußball-Oberliga Westfalen Saison gespielt wird.
  • Die Spieler der Sportfreunde Siegen (weiße Trikots) und des TuS Erndtebrück (blaue Trikots) wissen immer noch nicht, in welchem Modus die Saison 2021/22 der Fußball-Oberliga Westfalen Saison gespielt wird.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

ubau Siegen/Erndtebrück. Das hatten sich Manfred Schnieders (Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen) und Reinhold Spohn (Staffelleiter Oberliga Westfalen) sicherlich anders vorgestellt. Die beiden Verbandsvertreter hatten die Verantwortlichen der 21 Oberliga-Vereine am Donnerstagabend zu einer Videokonferenz geladen, in der sie Tendenzen ausloten wollten, welchen Spielmodus die Klubs für die Saison 2021/22 bevorzugen. Zur Auswahl standen zwei Varianten. Um das Ergebnis der Abstimmung vorweg zu nehmen: Es ging unentschieden aus. Zehn Vereinsvertreter votierten für die Variante eins, zehn für die Variante zwei, und es gab eine Enthaltung. Also alles weiter offen! Der (Fuß)Ball liegt nun beim Verband. Der muss jetzt eine Entscheidung treffen.

ubau Siegen/Erndtebrück. Das hatten sich Manfred Schnieders (Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen) und Reinhold Spohn (Staffelleiter Oberliga Westfalen) sicherlich anders vorgestellt. Die beiden Verbandsvertreter hatten die Verantwortlichen der 21 Oberliga-Vereine am Donnerstagabend zu einer Videokonferenz geladen, in der sie Tendenzen ausloten wollten, welchen Spielmodus die Klubs für die Saison 2021/22 bevorzugen. Zur Auswahl standen zwei Varianten. Um das Ergebnis der Abstimmung vorweg zu nehmen: Es ging unentschieden aus. Zehn Vereinsvertreter votierten für die Variante eins, zehn für die Variante zwei, und es gab eine Enthaltung. Also alles weiter offen! Der (Fuß)Ball liegt nun beim Verband. Der muss jetzt eine Entscheidung treffen.

Hinrunde mit anschließender Auf- und Abstiegsrunde

Doch worum ging es genau? Die erste Option sieht eine Hinrunde vor, in der jeder gegen jeden einmal spielt. Anschließend kämpfen die zehn besten Klubs in einer Relegationsrunde um die zwei Aufstiegsplätze in die Regionalliga und die Mannschaften auf den Rängen elf bis 21 um den Klassenerhalt. Bei dieser Variante gibt es 30 Spieltage.

Das "volle" Programm

Die zweite Variante sieht eine Hin- und Rückrunde vor, bei der angesichts von
21 Oberliga-Vereinen 42 Spieltage auf dem Programm stehen. Die Winterpause ist deutlich kürzer als in obigem Fall, und zudem stehen alleine in der Hinrunde drei Wochenspieltage an.

Sportfreunde für "lange" Variante

Die Sportfreunde Siegen sprachen sich für eine Saison mit 42 Spieltagen aus. „Durch die Fortschritte beim Impfen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, auf mindestens 50 Prozent der Spiele zu kommen, sodass eine Wertung vorgenommen werden könnte“, argumentiert SFS-Chefcoach Tobias Cramer. Natürlich spielen in den Gedanken der Sportfreunde auch wirtschaftliche Gründe eine Rolle, denn je mehr Heimspiele es gibt, desto mehr Geld kann der Verein einnehmen. Wichtig sei nun, so Cramer, dass der Verband zeitnah eine Entscheidung treffe, um endlich Klarheit zu schaffen.

Beitzel: "Eine Saison mit 42 Spieltagen ist Wahnsinn"

Der TuS Erndtebrück hatte sich bereits im Vorfeld der Videoschalte klar positioniert und sich für die abgespeckte Variante, also eine Hinrunde mit anschließender Auf- und Abstiegsrunde, ausgesprochen. „Eine komplette Runde mit 42 Spieltagen zu absolvieren, ist aus unserer Sicht Wahnsinn. Diesen Ansatz hatten wir auch schon im letzten Jahr vertreten“, sagte Fußball-Abteilungsleiter Dirk Beitzel gegenüber der SZ. „Bei der anderen Variante hat man 30 Spieltage. Die bekommt man auch ohne Wochenspieltage über die Bühne, was von Vorteil ist, denn die Spiele unter der Woche stellen die Vereine häufig vor Probleme, da die meisten Spieler berufstätig sind.“ Und, so Beitzel weiter: „Zudem hat man noch genügend Ausweichtermine, falls noch mal irgendetwas dazwischen kommen sollte.“

Ihre Sicht der Dinge hatten die Erndtebrücker bereits vor der Videoschalte gegenüber Staffelleiter Reinhold Spohn kundgetan, denn gestern Abend war kein Vertreter des TuS zugeschaltet. „Wir hatten zehn Leute auf der Liste, die aber aus unterschiedlichsten Gründen allesamt verhindert waren“, erläuterte Fußball-Abteilungsleiter Dirk Beitzel das „Fernbleiben“ der Wittgensteiner.

Kaan enthält sich

Und der 1. FC Kaan-Marienborn? Die Käner enthielten sich als einziger Verein. „In unseren Augen sind beide Varianten noch nicht ausgereift“, erklärte der Sportliche Leiter Jochen Trilling auf Nachfrage der SZ. „Für uns hat oberste Priorität, einen Spielmodus zu erarbeiten, mit dem man zu einem sportlich fairen Ergebnis mit Auf- und Absteigern kommt. Wir hätten die Liga in zwei Gruppen aufgeteilt und eine Auf- und Abstiegsrunde gespielt. Das hätte auch den Vorteil gehabt, dass man das Ganze entzerrt“, so Trilling.

Die SG Finnentrop/Bamenohl als vierter heimischer Vertreter votierte für die „große Lösung“ mit 42 Spieltagen. Der Saisonstart ist für 29. August geplant.

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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