"Nicht mehr miteinander vereinbar"
Handballerin Kinlend verlässt Leverkusen

Prudence Kinlend (Bildmitte), hier noch im Trikot von Frisch Auf! Göppingen, wechselt zum Zweitligisten TuS Lintfort.
  • Prudence Kinlend (Bildmitte), hier noch im Trikot von Frisch Auf! Göppingen, wechselt zum Zweitligisten TuS Lintfort.
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  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

pm Düsseldorf. Von einer alten sportlichen Heimat in die nächste: Nur ein gutes halbes Jahr nach ihrer Rückkehr zu Handball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat die aus Niederdielfen stammende Rückraumspielerin Prudence Kinlend ihren Vertrag bei den „Werkselfen“ aufgelöst und sich dem Zweitligisten TuS Lintfort angeschlossen, für den sie bereits bis 2014 mit Zweitspielrecht drei Jahre in der 3. Liga aktiv war. „Ich werde in Kürze mit meinem Studium fertig und möchte dann in den Beruf einsteigen. Sport und Arbeit sind dann zeitlich nicht mehr miteinander vereinbar“, begründete die 27-Jährige den Schritt im Gespräch mit der Siegener Zeitung.

"Sportlich lief es nicht so wie erhofft"

Nach vier erfolgreichen Jahren bei Frisch Auf! Göppingen war Kinlend im vergangenen Sommer nach Leverkusen gewechselt, wo sie bereits einen Teil ihrer Juniorenzeit verbracht hatte. In der laufenden Saison konnte die 1,74 m große Rechtshänderin jedoch nicht an die starke Torquote der Vorjahre anknüpfen.„Sportlich lief es für mich auch nicht so gut wie erhofft. Wir hatten im November einen Trainerwechsel, mit der Philosophie des neuen Trainers Michael Biegler konnte ich mich auch nicht komplett anfreunden“, sagte Kinlend.

Die 27-Jährige, die in Düsseldorf noch bis zum Ende des Sommersemesters Kommunikation und Eventmanagement studiert, erklärt weiter: „Acht Trainingseinheiten pro Woche waren mit dem Studium schon kaum zu vereinbaren. Ich war auch nach Leverkusen gewechselt, um wieder näher an meiner Familie und meinen Freunden zu sein. Die habe ich aber auch so kaum gesehen.“

Angebote aus der Bundesliga abgelehnt

Aus diesem Grund schlug Kinlend, die ihren Vertrag bei Bayer am 3. Februar auflöste, auch Angebote anderer Bundesligisten aus und entschied sich für den Wechsel nach Kamp-Lintfort, wo sie noch auf zwei ehemalige Mitspielerinnen sowie ihre Ex-Trainerin Bettina Grenz-Klein trifft. „Für uns ist das wie ein Lottogewinn. Dass Prudence noch mal zu uns zurück kommt, hätte ich nie gedacht. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, wird Grenz-Klein vom Internetportal „handball-world“ zitiert.
Beim Tabellen-Achten hat Kinlend rechtzeitig vor Ende der Wechselfrist am kommenden Samstag einen Vertrag unterschrieben, sodass sie sofort spielberechtigt ist. „Ich freue mich auf Lintfort, wo mir das Handballspielen parallel zum Übergang vom Studium zum Beruf leichter fallen wird“, so die 27-Jährige.

Autor:

Pascal Mlyniec (Redakteur) aus Siegen

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