24-Stunden-Classic-Rennen
Heimische Fahrer auf dem Podium

Dirk Bierbaum (Niederfischbach) und Frank Lorschreiter (Netphen) wechselten sich beim Classic-Rennen am Steuer eines BMW 318is ab. Nach drei Stunden in der „Grünen Hölle“ freuten sie sich über einen 2. Platz in ihrer Wertungsklasse.
  • Dirk Bierbaum (Niederfischbach) und Frank Lorschreiter (Netphen) wechselten sich beim Classic-Rennen am Steuer eines BMW 318is ab. Nach drei Stunden in der „Grünen Hölle“ freuten sie sich über einen 2. Platz in ihrer Wertungsklasse.
  • Foto: Dietmar Bieler
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

dibi Nürburgring. Das größte Starterfeld im Rahmenprogramm des 47. ADAC Total 24h-Rennens auf dem Nürburgring stellten einmal mehr die historischen Fahrzeuge. Da kam auch Rennleiter Walter Hornung vom ADAC Nordrhein ins Schwärmen: „Über 200 historische Fahrzeuge in einem Rennen, das lieben die Fans. Auch ich schaue mir dieses Rennen immer wieder gerne an“, wurde er im offiziellen Programmheft zitiert. Kein Wunder, diese Autos erinnern viele der am Wochenende über 200 000 Fans in der „Grünen Hölle“ an ihre Jugendtage und oft auch an das eigene erste Fahrzeug.
Nicht weniger Anziehungskraft hat das Rennen der Autos der 1970er und 1980er Jahre sowie der Oldtimer über drei Stunden auf der Nordschleife alljährlich auch auf die Rennfahrer aus dem Verbreitungsgebiet der Siegener Zeitung. Diesmal waren es fünf an der Zahl. Und wie immer gab es Freud und Leid unter den Piloten.

Vier heimische Piloten auf Rang 2

Knapp am Sieg vorbei fuhren gleich vier der heimischen Teilnehmer, landeten aber jeweils auf 2. Plätzen in ihren Wertungsklassen.
In der Klasse Y25 (Gruppe 1 über 1300 bis 1600 ccm) freuten sich der Netphener Dietmar Kölsch und Michael Hörner aus Windeck über den 2. Rang auf dem Siegerpodest. Sie wechselten sich am Steuer eines VW Golf 1 GTI ab. Kölsch hatte eigentlich einen Doppelstart geplant. Doch den im Training noch mit Bestzeit glänzenden VW Golf 1 GTI, den er gemeinsam mit Matthias Trinius (Mechernich) fahren wollte, musste er in der zweiten Runde nach dem Verlust des linken Vorderrades kurz vor dem Karussell abstellen. Kölsch: „Ich bin dann mit Hilfe der Lebensgefährtin meines Mitstreiters zurück zum Fahrerlager und konnte so zum Glück noch den Stint im zweiten Golf fahren.“ Dadurch verteidigte er auch in der Gesamtwertung der Youngtimer-Trophy die Klassenführung.

Hoppe auch im Classic-Rennen dabei

Quasi zur Einstimmung auf seinen Einsatz beim 24h-Rennen nahm Marcel Hoppe (Lennestadt) am ADAC 24h-Classic-Rennen teil. Im Opel Kadett GSI 16V holte er sich mit Bernd Degner (Leverkusen) und Wilfried Schmitz (Setterich) im Training die Bestzeit. Auch das Rennen verlief in der mit 25 Fahrzeugen stark besetzten Klasse Y46 (Gr. A + B über 1600 bis 2000 ccm) sehr gut. Als Zweiter wurde der Opel abgewunken. In dieser Klasse fuhr auch Andreas Schmidt (Bad Laasphe) ein starkes Rennen. Von Startplatz 20 arbeitete er sich als „Einzelkämpfer“ während der drei Stunden auf dem 25,378 km langen Eifelkurs auf den guten 9. Rang vor.
Ebenfalls Zweitplatzierte waren Dirk Bierbaum (Niederfischbach) und Frank Lorschreiter (Netphen). Diesmal brachten sie in der Klasse Y52 (Gr. A + B bis 2000 ccm) einen BMW 318is an den Start. Im Rennverlauf konnten sie – von Startplatz 5 in der Klasse losgefahren – im orangefarbenen BMW drei Konkurrenten überholen und ebenfalls auf die „Silber-Stufe“ des Siegertreppchens steigen.

Sturm muss frühzeitig aufgeben

Der Daadener Ralf Sturm musste wie schon im Vorjahr seinen Ford Escort RS 2000 vorzeitig in der Box abstellen. Dabei hatte ein 7. Rang im Training noch auf einen guten Platz in der Klasse Y31 (Gruppe 1 über 1300 bis 1600 ccm) hoffen lassen. „Der neue Motor lief bis zur zweiten Runde sehr gut, dann spürte ich einen Leistungsverlust. In der Box diagnostizierte man eine defekte Zündkerze. Nach deren Austausch tauchte das Problem erneut auf. Aus Sicherheitsgründen habe ich das Auto daher abgestellt. Wie wir später feststellten, wurde die Kerze bei hohen Drehzahlen vom Auslassventil getroffen“, erläuterte er auf Nachfrage der Siegener Zeitung.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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