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Fußball-Kreisliga A
Hickengrund kauft dem SSC den Schneid ab

Alle Hände voll zu tun hatte Siegens Keeper Kadior Yücel bei der 1:2-Niederlage im Top-Spiel bei der SG Hickengrund (rote Trikots).
  • Alle Hände voll zu tun hatte Siegens Keeper Kadior Yücel bei der 1:2-Niederlage im Top-Spiel bei der SG Hickengrund (rote Trikots).
  • Foto: hajo
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

A-Kreisliga Siegen-Wittgenstein

SG Hickengrund - Siegener SC 2:1 (2:0) Im Duell der Top-Starter mit jeweils 9 Punkten aus den ersten drei Spielen würde einer seine „weiße Weste“ einbüßen müssen, so viel war klar. Dass es am Ende der Siegener SC war, wird sein Team nicht aus der Bahn werfen, da ist sich Trainer Ali Dakouche ziemlich sicher: „Ich hatte meine Mannschaft darauf vorbereitet, was sie in Holzhausen mit dem sehr emotionalen Umfeld erwartet. Die Hickengrunder Zuschauer pushen ihre Mannschaft immer wieder nach vorn. Das war für viele, vor allem für meine jungen Spieler, eine neue Erfahrung, aus der sie aber lernen werden.

A-Kreisliga Siegen-Wittgenstein

SG Hickengrund - Siegener SC 2:1 (2:0) Im Duell der Top-Starter mit jeweils 9 Punkten aus den ersten drei Spielen würde einer seine „weiße Weste“ einbüßen müssen, so viel war klar. Dass es am Ende der Siegener SC war, wird sein Team nicht aus der Bahn werfen, da ist sich Trainer Ali Dakouche ziemlich sicher: „Ich hatte meine Mannschaft darauf vorbereitet, was sie in Holzhausen mit dem sehr emotionalen Umfeld erwartet. Die Hickengrunder Zuschauer pushen ihre Mannschaft immer wieder nach vorn. Das war für viele, vor allem für meine jungen Spieler, eine neue Erfahrung, aus der sie aber lernen werden. Ich denke, dass wir uns auf Grund der zweiten Halbzeit erhobenen Hauptes zurückmelden können“, sagte Dakouche nach der 1:2 (0:2)-Niederlage beim alten und neuen Spitzenreiter.
„Wir haben dem SSC in der ersten Hälfte den Schneid abgekauft und waren vor allem bei Standards einfallsreich und gefährlich“, warf sein Hickengrunder Kollege Florian Kissel ein und spielte damit auf die Entstehung der beiden Treffer der Hausherren vor rund 220 Zuschauern an: Beim 1:0 drückte Nick Künkler (12.) einen Eckball am kurzen Pfosten über die Linie, das 2:0 markierte Florian Freund (45.) per Kopf nach einem Freistoß.
„Das macht er überragend. Flo muss aber auch diese Tore machen, denn die Konkurrenz schläft nicht“, meinte Kissel mit einem Augenzwinkern. „Wir haben einen großen Kader und werden im Laufe einer langen Saison jeden Spieler brauchen, deshalb wird bei mir immer viel gewechselt.“ War es die „bequeme“ 2:0-Führung, war es der Mut der Verzweiflung, mit dem die Charlottentaler aus der Kabine zurück kamen? Am ehesten wohl eine Mischung aus beidem. „Wir hatten nach der Pause nichts mehr zu verlieren und haben noch mal alles rausgehauen, was in uns steckt“, erläuterte Ali Dakouche, der auf ein 3-5-2-System umstellte und mit seinem Team ein Übergewicht gewann. „Es war in den zweiten 45 Minuten fast ein Spiel auf ein Tor, wir hatten drei gute Eins-gegen-Eins-Situationen, die der Hickengrunder Torwart Jonathan Dietewich sehr gut entschärft hat“, so Dakouche. „In der zweiten Hälfte war der SSC besser, da haben wir phasenweise mit Mann und Maus verteidigt. Der Siegener SC hat eine starke Mannschaft, die werden definitiv oben dabei bleiben“, zollte Kissel den Gästen ein hohes Lob, für die freilich das 1:2 von Hussein Jaber (90.) zu spät kam.
„Das freut mich sehr zu hören, denn das ist eine Auszeichnung für meine Mannschaft“, sagte Dakouche, konfrontiert mit dem Kompliment seines Trainerkollegen. „Am Ende wäre ein Punkt gewesen, wir dürfen uns aber über die Niederlage nicht beklagen“, so sein Fazit. 

Fortuna Freudenberg 2. - VfB Burbach 2:1 (1:0) Der verdiente Fortuna-Sieg wurde durch die schwere Verletzung des jungen Innenverteidigers Tom Peter getrübt. „Er hat sich am Sprunggelenk verletzt und wurde mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht. Hoffentlich wird er schnell wieder gesund“, sagte Trainer Fabian Wüst über das Eigengewächs, dem er ein „tolles Spiel“ bis dahin bescheinigte. „In den letzten sechs Minuten haben wir alles versucht, den Sieg für Tom nach Hause zu bringen“, so Wüst. Nach der 2:0-Führung durch Moritz Genehr (28.) und Felix Kuttenkeuler (Foulelfmeter, 60.) vergaben die Gastgeber mehrfach den dritten Treffer, so dass es nach dem 1:2 von Nick Neuser (80.) spannend wurde.

FC 08 Kreuztal - Sportfr. Edertal 1:4 (1:2) Der 6:0-Triumph gegen Feudingen hat in Edertal offenbar den Knoten platzen lassen, an der Kreuztaler Moltkestraße gelang der nächste deutliche Erfolg. Das 0:1 von Jan Nietsch (32.) glichen die Gastgeber zwar noch durch Can Ömer Özer (34.) aus, doch danach schossen Marcel Bicher (37.), Dominik Damian Szczurek (48.) und Richard Kari (59.) die Wittgensteiner zum Sieg.

SV Feudingen - SG Siegen-Giersberg 1:3 (0:1) „Ich finde nicht, dass hier die bessere Mannschaft gewonnen hat“, sagte Feudingens Trainer Markus Urner, der vor dem 0:1 durch Leonard Dangendorf (6.) den zu passiven „Geleitschutz“ seiner Defensive und vor dem 0:2 von Thimmo Dombrowski (80.) eine Abseitsstellung bemängelte: „Ich schätze, das haben 95 Prozent der Anwesenden auch so gesehen.“ Marian Stuchlik sen. (80.) brachte die Platzherren zwar nochmals heran, doch Marcell Häuser (90.) machte kurz nach einer „Ampelkarte“ für Feudingens Benjamin Pfeiffer (87.) endgültig alles klar.
FC Wahlbach - Sportfr. Obersdorf/Rödgen 3:1 (1:0) n „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf schon recht gut wider“, befand Wahlbachs Trainer Patrick Nies. „Die langen Obersdorfer Bälle haben wir gut verteidigt, und vorne waren wir stets präsent – so hätten wir schon vorzeitig das erlösende 3:1 machen können.“ Mit seinem Doppelpack hatte Deivit Cela (47./89.) großen Anteil am Erfolg der Wahlbacher, für die Ronaldo Tsela (23.) das 1:0 markierte. Für Obersdorf verwandelte Tom Furchtbar einen Handelfmeter (64.).

Germania Salchendorf 2. - Grün-Weiß Siegen 2:3 (0:0) „In der ersten Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch mit vielen ungenauen Zuspielen im letzten Drittel. Nach dem 0:1 kommen wir postwendend zurück, leiten aber das 1:2 durch einen Fehler im Spielaufbau selbst ein. Diese Niederlage musste nicht unbedingt sein, noch schwerer trifft uns aber die Verletzung von Marius Jung“, kommentierte Germania-Trainer Sebastian Reineck. – Die Trefferfolge: 0:1 Dionis Cako (67.), 1:1 Felix Hartmann (68.), 1:2 Devrim Cevik (75.), 1:3 Ardit Djencic (87.), 2:3 Dennis Prinz (90.).

TuS Wilnsdorf/W. - SG Laasphe/Niederlaasphe 2:2 (2:2) „Vor der Pause war es noch ein munteres Match, doch der zweite Durchgang war schon arg zerfahren“, meinte Holger Schmidt, der Vorsitzende des TuS-Fördervereins. Die Platzherren starteten verheißungsvoll und gingen mit dem ersten Torschuss durch Benjamin Otto (4.) in Führung. Doch Yannick Reichpietsch mit einer 55-Meter-Banane und Tim Strack wendeten das Blatt. Kurz vor dem Pausentee verwandelte Alexander Sohn zwar noch einen an André Klein verursachten Foulelfmeter zum 2:2, schied aber genau wie Florian Schwarz verletzungsbedingt aus. „Dadurch fehlte uns eine Menge spielerische Qualität, so dass wir mit dem Punkt zufrieden sein müssen“, konstatierte Schmidt.

SV Netphen - SpVg Anzhausen/Flam. 3:1 (2:0) „Dieser Sieg war extrem wichtig für uns und den ganzen Verein. Die Jungs haben sehr vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Nur nach dem 2:1 kurz nach der Pause hatte ich noch mal Angst, dass das Spiel kippen könnte – aber wir haben das dann wieder ganz gut in den Griff bekommen“, atmete Netphens neuer Trainer Christian Ax nach einer turbulenten Woche und seinem erfolgreichen Debüt tief durch. „Matchwinner“ war der zweimal erfolgreiche „Altmeister“ Johannes Steinle (17./62.), das 2:0 ging auf das Konto von Marius Ax (25.). Für die Gäste verkürzte Jonas Schneider (46.) auf 1:2.

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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