Ära in der Skaterhockey-Bundesliga endet
Highlander steigen trotz Hilfe aus Netphen ab

André Bruch aus Netphen musste mit den Highlanders Lüdenscheid den Abstieg aus der 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga hinnehmen. In der kommenden Saison peilen die Märkischen, die dem Oberhaus zwölf Jahre lang angehörten, den sofortigen Wiederaufstieg an.
  • André Bruch aus Netphen musste mit den Highlanders Lüdenscheid den Abstieg aus der 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga hinnehmen. In der kommenden Saison peilen die Märkischen, die dem Oberhaus zwölf Jahre lang angehörten, den sofortigen Wiederaufstieg an.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Frank Kruppa (Redakteur)

krup Netphen/Lüdenscheid. In der Inline-Skaterhockey-Bundesliga ist eine lange Ära zu Ende gegangen: Die Highlander Lüdenscheid, die von Beginn an auf die Unterstützung von Eishockeycracks des EHC 08 Netphen bauen durften und dadurch auch immer wieder einige Siegerländer Eishockeyfreunde als Fans in ihrer Halle begrüßen konnten, sind nach zwölf Jahren aus der 1. Bundesliga abgestiegen. Seit 2007 gehörten die Highlander dem „Oberhaus“ an, in den Jahren 2008 und 2011 waren sie sogar Meister der 1. Bundesliga Nord. Nach Abschluss der Vorrunde landeten die Skater aus dem Märkischen Kreis jetzt mit 16 Punkten und 139:182 Toren auf dem 10. und vorletzten Rang und müssen die 1. Liga gemeinsam mit dem „Schlusslicht“ Düsseldorf Rams (11 Punkte) verlassen.

André Bruch mit 34 Scorerpunkten

Zum Kader der Lüdenscheider zählten auch in der Saison 2019 wieder vier Siegerländer. Am erfolgreichsten war André Bruch, der nur in 14 von 20 Spielen zur Verfügung stand, dabei aber immerhin noch auf 23 Tore und 11 Vorlagen kam und mit seinen 34 Punkten zweitbester Scorer seines Teams hinter Roy Prince (18 Spiele/30 Tore/20 Vorlagen/50 Punkte) war. Dicht dahinter folgte der langjährige Siegerländer Eishockeyspieler Matti Stein, der in 19 Partien 29 Punkte (21/8) sammelte. Andrés älterer Bruder Tim Bruch kam in 15 Einsätzen auf 8 Punkte (2/6), Daniel Herling half in einer Begegnung (ohne Punkt) aus. Zum Lüdenscheider Team gehörte auch der Tscheche Jiri Svejda, der in der letzten Netphener Eishockey-Saison vor dem „Crash“ (2016/17) entscheidend zur Meisterschaft in der Landesliga beigetragen hatte. Für die Highlander scorte der Routinier nun in der Abstiegssaison 34 Punkte (14/20) in 11 Spielen.

"Wollen sofort wieder aufsteigen"

„Wir haben gar nicht mal so schlecht gespielt, haben viele Spiele knapp verloren. Dass wir abgestiegen sind, war meines Erachtens eine Frage der Einstellung und Ernsthaftigkeit im Training. Natürlich war auch mitentscheidend, dass Jiri Svejda in den ersten fünf Spielen noch wegen einer Sperre gefehlt hat – mit ihm hätten wir sicherlich sieben, acht Punkte mehr geholt. Wir wollen aber sofort wieder aufsteigen. Ich werde auf jeden Fall in Lüdenscheid weiterspielen, um mitzuhelfen, dieses Ziel zu erreichen“, sagte der 31-jährige André Bruch, der wegen einer komplizierten Operation an der Nase einige Partien in der Endphase der Saison verpasste.

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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