Wilnsdorfer wechselt nach Österreich
Jan Boller verlässt Bayer 04 Leverkusen

Der Wilnsdorfer Jan Boller wechselt vom Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen zum österreichischen Vizemeister Linzer ASK. Der Innenverteidiger unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei dem Club aus Oberösterreich.
  • Der Wilnsdorfer Jan Boller wechselt vom Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen zum österreichischen Vizemeister Linzer ASK. Der Innenverteidiger unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei dem Club aus Oberösterreich.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

ubau Wilnsdorf/Leverkusen. Der Wilnsdorfer Fußball-Profi Jan Boller verlässt den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen und wechselt mit sofortiger Wirkung zum österreichischen Vizemeister Linzer ASK. Das gaben beide Vereine am Mittwoch offiziell bekannt.
Bei diesem Transfer handelt es sich jedoch nicht um eine Leihe, wie man hätte vermuten können. Der 19-jährige Innenverteidiger, der seine Fußball-Laufbahn in der Saison 2006/07 in der Bambini-Mannschaft des TSV Weißtal begann, von 2008 bis 2011 für den TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf dem runden Leder nachjagte und nach zwei weiteren Jahren für den TSV Weißtal in der D-Junioren-Bezirksliga im Sommer 2013 in die C-Jugend der Farbenstädter gewechselt war, unterschrieb vielmehr einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 bei dem Club aus Oberösterreich, der in der vergangenen Saison Platz 2 hinter RB Salzburg belegt hatte und seit diesem Sommer vom früheren Werder- und Bayern-Profi Valérien Ismaël trainiert wird.

Bayer hat Rückholrecht

Für Leverkusen ändere sich jedoch dank der Transfermodalitäten wenig, berichtete der „kicker“. Denn nach jedem Vertragsjahr habe Bayer die Option, den Siegerländer zurückzuholen. Von dem festen Verkauf könnten alle Parteien profitieren. Der Grund liegt in einer Sonderregelung bei Kooperationsspielern, die außer in Österreich sonst nur in Schweden zu finden ist.
Dadurch ist der ehemalige deutsche U-17-Nationalspieler (15 Einsätze, u.a. bei der EM 2017 in Kroatien), der bei Bayer Leverkusen noch einen Vertrag bis 2020 hatte, sowohl für das Farmteam – in diesem Fall der zweitklassige FC Juniors OÖ – als auch für den Stammverein, also den LASK, spielberechtigt. Bei einer Leihe wäre ein solcher Kooperationsvertrag nicht möglich gewesen.

Bayer-Sportdirektor Rolfes: "Genau der richtige Schritt"

Es ist offenbar vorgesehen, dass Boller beim Linzer ASK trainiert und beim FC Juniors OÖ dann seine Einsätze bekommt. Damit erhält der Defensivspezialist, der mit Bayer 04 Leverkusen 2016 an der Seite von Kai Havertz die Deutsche Meisterschaft der B-Junioren gewann, quasi eine Garantie auf Spielpraxis – und das ist für den jungen Wilnsdorfer von großer Bedeutung.
Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes sieht in dem Wechsel des deutschen U-19-Nationalspielers zum LASK "genau den richtigen Schritt" für Boller. „Jan hat dort die Möglichkeit, wichtige Erfahrungen zu sammeln. Wir werden seine Entwicklung genau verfolgen und haben die Möglichkeit, ihn zurückzuholen", erklärte Rolfes auf der Facebook-Seite des "Werksclubs".

LASK-Vizepräsident Werner: "Ein richtig gutes Talent"

„Wir haben uns intensiv um Jan bemüht und denken, hier ein richtig gutes Talent verpflichtet zu haben. Er soll die Zeit bekommen, um beim FC Juniors OÖ den nächsten Schritt in seiner Karriere machen zu können. Natürlich ist er in weiterer Folge auch ein Thema für die ,Kampfmannschaft“ des LASK“, ließ der Linzer Vizepräsident Jürgen Werner verlauten.

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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