Mit Neuzugängen und ohne Schneider
Kaan-Marienborn beginnt mit dem Feinschliff

Trainer Tobias Wurm ist mit seinen Schützlingen vom 1. FC Kaan-Marienborn in die zweite Phase der langen Vorbereitung eingestiegen.
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  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

pm Kaan-Marienborn. Mit den zwei erfahrenen Neuzugängen Markus Pazurek und Daniel Hammel, weiterhin aber ohne „Problemfall“ Jannik Schneider ist Fußball-Oberligist 1. FC Kaan-Marienborn in die zweite Phase seiner Saisonvorbereitung gestartet. Nach zwei intensiven Auftaktwochen, in denen besonders die konditionelle Basis gelegt werden sollte, und einem anstrengenden Trainingslager in Meuselwitz hatte Trainer Tobias Wurm seinen Schützlingen eine „aktive Erholungswoche“ verordnet, die am Montag zu Ende ging.

„Das war keine Woche, in der wir komplett runterfahren wollten, sondern eine, in der besonders die Spieler, die noch etwas nachzuholen hatten, mit den Physios arbeiten sollten. Es haben sich aber viele Freiwillige gefunden, die auch bei den Einheiten dabei waren und nicht nur individuell gearbeitet haben“, berichtet Wurm.

"Das, was wir Anfang der vorigen Saison gespielt haben, war nicht schlecht. Wir werden bei unseren Abläufen und unserem System bleiben."
Tobias Wurm
Trainer 1. FC Kaan-Marienborn

Ab sofort rückt nun die Arbeit mit dem Ball vermehrt in den Fokus. Fünf Wochen sind es noch bis zum Auftaktspiel gegen den ASC Dortmund, massig Zeit also, um an einigen Stellschrauben zu drehen. „Wir müssen aber gar nicht viel Neues erarbeiten“, findet Wurm, der auf einen eingespielten Stamm bauen kann und kein Interesse daran hat, Bewährtes über den Haufen zu werfen: „Das, was wir Anfang der vorigen Saison gespielt haben, war nicht schlecht. Wir werden bei unseren Abläufen und unserem System bleiben.“

Pazurek hilft in der Heimat

In dieses gilt es vielmehr die Neuzugänge noch einzuführen. Angreifer Daniel Hammel war schon in Meuselwitz dabei und ist bereits gut integriert. Erst wenige Einheiten mit der Mannschaft hat zwar Innenverteidiger Markus Pazurek absolviert, doch sein Erfahrungsschatz dürfte den Einstieg vereinfachen. Ohnehin war der Grund für die Abstinenz des 32-Jährigen lobenswert. „Er kommt aus der Region, in der es die Unwetterkatastrophe gegeben hat und hat sich vor Ort viel eingesetzt. Das zeigt, dass wir auch charakterlich den richtigen Spieler geholt haben“, so Wurm.

Charakterlich tadellos wirkte bislang auch Defensivspieler Jannik Schneider, der in diesem Sommer jedoch seit seinem voreilig verkündeten und von den Känern nicht abgesegneten Wechsel zu Heimatverein FC Altenhof negative Schlagzeilen schreibt. Dem Training bleibt der 25-Jährige seit dem Vorbereitungsstart durchgängig fern, ein jüngstes Gespräch mit Jochen Trilling brachte kein Ergebnis.
„Jannik kennt unseren Standpunkt. Er hat bei uns Vertrag und wir gehen damit professionell um“, wiederholte der Sportliche Leiter seine Worte vom Tag des Trainingsauftakts. Für den Spieler gilt das offensichtlich nicht.

Autor:

Pascal Mlyniec (Redakteur) aus Siegen

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