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SZ-Interview sorgt für Diskussionsstoff
Kaan vom Vorstoß der Sportfreunde überrascht

Florian Leipold und seine Mitstreiter im Vorstand des 1. FC Kaan-Marienborn waren überrascht vom Vorstoß der Sportfreunde-Verantwortlichen.
  • Florian Leipold und seine Mitstreiter im Vorstand des 1. FC Kaan-Marienborn waren überrascht vom Vorstoß der Sportfreunde-Verantwortlichen.
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ubau Kaan-Marienborn. Das Interview der SZ mit den beiden Sportfreunde-Vorständen Roland Schöler und Frank Weber hat für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Darin hatten die Funktionäre des Fußball-Oberligisten eingeräumt, dass die Gespräche mit den Verantwortlichen des Liga-Konkurrenten
1. FC Kaan-Marienborn hinsichtlich einer angedachten Kooperation ins Stocken geraten sind. Schöler und Weber betonten aber zugleich ihre Bereitschaft, den Dialog neu beleben zu wollen. Daher brachten sie einen Mediator ins Spiel, der bei den noch offenen Fragen vermitteln soll. Und davon gibt es einige. Angefangen vom Spielort, über den Vereinsnamen bis hin zu einem langfristigen Finanzierungskonzept, das bislang noch nicht vorliege.

ubau Kaan-Marienborn. Das Interview der SZ mit den beiden Sportfreunde-Vorständen Roland Schöler und Frank Weber hat für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Darin hatten die Funktionäre des Fußball-Oberligisten eingeräumt, dass die Gespräche mit den Verantwortlichen des Liga-Konkurrenten
1. FC Kaan-Marienborn hinsichtlich einer angedachten Kooperation ins Stocken geraten sind. Schöler und Weber betonten aber zugleich ihre Bereitschaft, den Dialog neu beleben zu wollen. Daher brachten sie einen Mediator ins Spiel, der bei den noch offenen Fragen vermitteln soll. Und davon gibt es einige. Angefangen vom Spielort, über den Vereinsnamen bis hin zu einem langfristigen Finanzierungskonzept, das bislang noch nicht vorliege.

Schöler: "Der Name Sportfreunde muss drin bleiben"

Was die Spielstätte anbelangt, geht Schöler davon aus, „dass man sicher eine Lösung finden“ werde. Ein größerer Knackpunkt sei da schon der neue Vereinsname. „Der Name Sportfreunde muss drin bleiben. Das ist eine Marke, ein Markenwert. Den macht man nicht mal eben kaputt. Das wäre nicht klug“, betont der SFS-Vorsitzende, der zudem ein schlüssiges Finanzierungskonzept vermisst. Bislang, sagt sein Stellvertreter Frank Weber, sei „noch nicht eine einzige konkrete Zahl genannt worden“. Für die Sportfreunde-Verantwortlichen ist jedoch ein „langfristiges, von vielen Säulen getragenes Finanzierungskonzept“ unabdingbar. Schöler im SZ-Interview: „Uns schwebt eine Art Fußball-Fonds vor, getragen von möglichst vielen Unterstützern, der beispielsweise von der Sparkasse, der Volksbank und der Stadt verwaltet wird.“
Fakt ist: Es gibt also noch reichlich Klärungsbedarf. Um Fortschritte in den Gesprächen mit dem 1. FC Kaan-Marienborn zu erzielen, brachten die Leimbachtaler daher einen Mediator ins Spiel. Eine neutrale Instanz, die vermitteln soll. Das, so Schöler, sei aber bislang von Käner Seite als nicht notwendig erachtet worden. „Ich habe vier Vorschläge unterbreitet, aber die wurden allesamt abgelehnt.“

Leipold: "Bin erstaunt, dass Gesprächsinhalte öffentlich gemacht wurden"

Warum? Was spricht dagegen? Um Antworten zu erhalten, hakte die SZ bei Florian Leipold nach und erreichte den 1. Vorsitzenden des 1. FC Kaan-Marienborn am Montagnachmittag am Telefon. Zunächst einmal stimme es, so Leipold, dass das letzte Gespräch beider Vorstände im November vergangenen Jahres stattgefunden habe. Man sei so auseinander gegangen, dass die Sportfreunde sich im Nachgang noch mal zu einigen Themen äußern wollten. Das ist aber anscheinend nicht geschehen, interpretiert man Leipold richtig.
Daher, so der Käner Vorsitzende gegenüber der SZ, sei man vom Vorstoß des Sportfreunde-Vorstandes überrascht worden. Auch sei man "erstaunt, dass Gesprächsinhalte öffentlich gemacht wurden". Denn, so Leipold: „Wir haben bisher sehr vertrauensvolle Gespräche geführt.“
Mit Interesse hat der Käner Vereinschef zur Kenntnis genommen, dass sich die Sportfreunde in puncto Spielstätte plötzlich offen zeigen. „Das haben wir dem Interview entnommen. Das hat uns überrascht“, räumt Leipold ein.

Mediator? Kein Kommentar zum gegenwärtigen Zeitpunkt!

Und warum lehnt Kaan nun einen Mediator ab? Leipold: „Dazu möchte ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussage treffen.“ Zur Diskussion um einen neuen Vereinsnamen und ein Finanzierungskonzept wollte er sich am Montag ebenfalls nicht äußern. Leipold: „Wir werden uns im Vorstand beraten und uns dann zu gegebener Zeit äußern.“

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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