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Mannschaftsbus von Eintracht Rheine fängt Feuer
Käner Patzer mit Verspätung

Chaos vor dem Eintracht-Tor: Mit vereinten Kräften verhinderten die Abwehrspieler von Eintracht Rheine (rote Trikots) hier den möglichen Ausgleichstreffer zum zwischenzeitlichen 1:1.
  • Chaos vor dem Eintracht-Tor: Mit vereinten Kräften verhinderten die Abwehrspieler von Eintracht Rheine (rote Trikots) hier den möglichen Ausgleichstreffer zum zwischenzeitlichen 1:1.
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pm Kaan-Marienborn. Jannes Hoffmann sank frustriert zu Boden, der sichtlich gezeichnete Armin Pjetrovic blieb ausgestreckt auf dem Kunstrasen liegen. Am Ende eines kuriosen Fußballtages wirkte es kurzzeitig so, als hätten die Oberliga-Fußballer des 1. FC Kaan-Marienborn im packenden Aufstiegsrennen zur Regionalliga den entscheidenden Rückschlag erlitten. Ganz so schlimm war es zwar nicht, doch das 2:2 (0:2) gegen Eintracht Rheine war dennoch ein kleines Straucheln, das die SG Wattenscheid und den SC Paderborn 2. noch näher an die Käner heranbrachte, während Westfalia Rhynern nach Punkten gleichzog und die Spitze übernahm.

pm Kaan-Marienborn. Jannes Hoffmann sank frustriert zu Boden, der sichtlich gezeichnete Armin Pjetrovic blieb ausgestreckt auf dem Kunstrasen liegen. Am Ende eines kuriosen Fußballtages wirkte es kurzzeitig so, als hätten die Oberliga-Fußballer des 1. FC Kaan-Marienborn im packenden Aufstiegsrennen zur Regionalliga den entscheidenden Rückschlag erlitten. Ganz so schlimm war es zwar nicht, doch das 2:2 (0:2) gegen Eintracht Rheine war dennoch ein kleines Straucheln, das die SG Wattenscheid und den SC Paderborn 2. noch näher an die Käner heranbrachte, während Westfalia Rhynern nach Punkten gleichzog und die Spitze übernahm.

Zur Halbzeit sah es vor 204 Zuschauern sogar danach aus, als würden die Mannen von Thorsten Nehrbauer im drittletzten Spiel im Breitenbachtal die erste Heimniederlage hinnehmen müssen. 2:0 führten da die Gäste aus Rheine, die ihre problematische Anreise schnell aus den Knochen geschüttelt hatten. Auf einer Landstraße bei Lüdenscheid war im Motorraum des Reisebusses ein Feuer ausgebrochen, eine Weiterfahrt war unmöglich. Das Busunternehmen, mit dem die Käner bei ihren Auswärtsfahrten kooperieren, holte die Emsstädter ab und mit zweistündiger Verspätung konnte die Partie angepfiffen werden.

Die Gäste zeigten sich von diesem Chaos jedoch von Beginn an unbeeindruckt, standen defensiv sehr stabil, überzeugten mit Kampf und Leidenschaft und münzten vorne ihre wenigen Angriffe effektiv in Tore um. Ein verlängerter Einwurf reichte nach 26 Minuten, um Julius Hölscher freistehend in Position zu bringen – 0:1. Nur sechs Minuten später konterte die Eintracht nach einem Ballverlust der Gastgeber blitzschnell und Fabian Kerelaj staubte zum 0:2 ab.

„Das 1:0 kann mal passieren, da war Rheine in der Situation wacher als wir. Was so nicht passieren darf, ist das zweite Tor“, sagte FCKM-Trainer Nehrbauer, der sein Team anders als viele Beobachter bis dahin gut im Spiel gesehen hatte, offensiv aber kaum eine Torchance notieren durfte. Das Fehlen der etatmäßigen Sturmspitzen Daniel Hammel und Dawid Krieger war schmerzhaft zu spüren, schon in der ersten Halbzeit probierten sich Derrick Kyere, Markus Pazurek und Daniel Waldrich mit begrenztem Erfolg im Angriffszentrum aus.

Mit dem Pausenpfiff vergab Pazurek die beste Chance seines Teams, das dann aber wie verwandelt aus der Kabine kam. Kyere war auf seinem angestammten Flügel auch für zwei oder drei Gegenspieler kaum zu halten und fand mit seiner Flanke Kohsuke Tsuda, dessen Kopfball-Ablage Jannes Hoffmann zum 1:2 im Kasten unterbrachte (55.). Tsuda scheiterte bei der nächsten guten Möglichkeit an Cornelius Watta, doch kurz darauf wurde der ansonsten in Neuer-Manier sehr gut mitspielende FCE-Torwart einmal auf dem falschen Fuß erwischt. Daniel Waldrich profitierte vom Abstimmungsfehler seiner Bewacher und hob den Ball aus rund 25 Metern über Watta hinweg zum 2:2 ins leere Tor (72.).

Für den Kapitän der Käner war es die letzte Aktion, er musste mit Fersenproblemen runter und ist nun ein Fall für die medizinische Abteilung, um im Spitzenspiel gegen Paderborn am Mittwoch wieder einsatzbereit zu sein. Seine Mannschaftskameraden versuchten danach alles, um die Partie vollends zu drehen, auch das Comeback von Musa Sagkulak nach Kreuzbandriss und sieben Minuten Nachspielzeit reichten am Ende aber nicht.

„Man hat wieder gesehen, was die Mannschaft für eine Mentalität hat. Wir haben das Glück, am Mittwoch wieder loslegen zu dürfen“, meinte Thorsten Nehrbauer abschließend.

Autor:

Pascal Mlyniec (Redakteur) aus Siegen

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