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Fußball-Bezirksliga 5
Läuft bei Salchendorf und den "Fürsten"!

Der Salchendorfer Ilias Houta (weißes Trikot), hier von drei „Fortunen“ bedrängt, konnte in der 79. Minute nur elfmeterreif gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Alexander Völkel zum 2:0. Am Ende gewann Salchendorf das Topspiel mit 3:0.
  • Der Salchendorfer Ilias Houta (weißes Trikot), hier von drei „Fortunen“ bedrängt, konnte in der 79. Minute nur elfmeterreif gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Alexander Völkel zum 2:0. Am Ende gewann Salchendorf das Topspiel mit 3:0.
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Fortuna Freudenberg - Germania Salchendorf 0:3 (0:1) Vor der Saison waren sich die Trainer bei der Frage nach dem Titelfavoriten in der Fußball-Bezirksliga 5 einig: An Germania Salchendorf wird in dieser Spielzeit kein Weg vorbei gehen, meinten die Übungsleiter unisono. Und nach drei Spieltagen ist festzuhalten: Exakt so ist es! Am Sonntag feierten die Johannländer mit dem 3:0 (1:0) bei Fortuna Freudenberg ihren dritten Sieg im dritten Spiel (16:1 Tore!). Und schon jetzt stellt sich die Frage: Wer will die „Germanen“ in dieser Verfassung stoppen?

„Das ist schon eine bärenstarke Mannschaft, das muss man neidlos anerkennen“, sagte Freudenbergs Vorsitzender Christian Janusch nach der ersten Saisonniederlage seiner „Fortunen“.

Fortuna Freudenberg - Germania Salchendorf 0:3 (0:1) Vor der Saison waren sich die Trainer bei der Frage nach dem Titelfavoriten in der Fußball-Bezirksliga 5 einig: An Germania Salchendorf wird in dieser Spielzeit kein Weg vorbei gehen, meinten die Übungsleiter unisono. Und nach drei Spieltagen ist festzuhalten: Exakt so ist es! Am Sonntag feierten die Johannländer mit dem 3:0 (1:0) bei Fortuna Freudenberg ihren dritten Sieg im dritten Spiel (16:1 Tore!). Und schon jetzt stellt sich die Frage: Wer will die „Germanen“ in dieser Verfassung stoppen?

„Das ist schon eine bärenstarke Mannschaft, das muss man neidlos anerkennen“, sagte Freudenbergs Vorsitzender Christian Janusch nach der ersten Saisonniederlage seiner „Fortunen“. „Wir haben zwar viel investiert, aber uns hat die Durchschlagskraft im letzten Drittel gefehlt“, brachte es Fortuna-Coach Dominic Solms in seiner Analyse auf den Punkte. Ergo sahen die rund 200 Zuschauer in der Büschergrunder „Wending“ nur wenige klare Chancen der Hausherren, die größte vergab Dustin Holzhauer, dessen Kopfball von Miguel Rigau Badenas vor der Torlinie geklärt wurde (50.).

Zu diesem Zeitpunkt führten die abgezockten Gäste bereits mit 1:0. Abwehrchef Jan-Philipp Gelber hatte die Blau-Weißen schon nach 240 Sekunden in Führung geschossen. Danach durften sich die Freudenberger bei ihrem starken Schlussmann Sascha Dapprich bedanken, dass es bis zur Pause beim 0:1 blieb.

„In der ersten Viertelstunde nach der Halbzeit war Freudenberg sehr aggressiv. Wir haben uns nach einer Stunde aber wieder gefangen“, analysierte Salchendorfs Coach Thomas Scherzer, dessen Team das Spiel dann wieder in den Griff bekam. Bis zur 79. Minute blieb es allerdings bei der knappen Führung der Johannländer, ehe Außenverteidiger Ilias Houta in den Freudenberger Strafraum eindrang und nur durch ein Foulspiel von Steffen Freitag gebremst werden konnte. Doppelt bitter für die Fortuna: Freitag sah für sein regelwidriges Einsteigen „Gelb-Rot“. Und den fälligen Elfmeter verwandelte Alexander Völkel zum 2:0 – die Entscheidung in der „Wending“. Tobias Kiehl erhöhte in der
85. Minute nach mustergültiger Vorarbeit von Alexander Völkel sogar noch auf 3:0.

„Der Salchendorfer Sieg ist verdient, aber einen Tick zu hoch ausgefallen. Wir haben uns hier nicht versteckt und über weite Strecken der Partie gut mitgespielt. Salchendorf ist eine Top-Mannschaft, daher gibt es für meine Jungs keinen Grund, den Kopf zu senken“, sagte Freudenbergs Coach Dominic Solms, der bereits nach 23 Minuten den spielstarken Enes Cimen (muskuläre Probleme) auswechseln musste. Solms: „Das hat uns weh getan.“

Salchendorfs Coach Thomas Scherzer sprach seinem Team ein „Kompliment für einen verdienten Sieg aus“, schickte aber auch ein dickes Lob an die Adresse der „Fortunen“: „Die Freudenberger haben läuferisch und körperlich viel abgerissen und uns einiges abverlangt. Hier werden nicht viele Mannschaften gewinnen.“

Sein Team aber schon. Nicht umsonst ist Salchendorf der Meisterschaftsfavorit Nummer eins in dieser Saison. 

Rot-Weiß Hünsborn 2. - SG Mudersbach/Brachbach 2:5 (0:1) Große Erleichterung im Lager der SG Mudersbach/Brachbach, die ersten (drei) Punkte sind unter Dach und Fach. „Der Sieg war auch absolut verdient“, konstatierte SG-Coach Stefan Häßler. „In der ersten Halbzeit hatten wir alles im Griff. Zur Pause hätten wir höher führen müssen als mit 1:0. Dann kassieren wir aber aus dem Nichts zwei Gegentore und haben Glück, dass wir durch ein Eigentor der Hünsborner schnell zurück ins Spiel kommen. Hinten raus haben wir wieder alles unter Kontrolle gehabt“, bilanzierte Häßler. Sein Trainerkollege Andreas Schrage meinte: „Es war mehr drin für uns. Wir haben die Partie nach unserer Führung durch individuelle Fehler hergegeben.“ SG-Akteur Nikolai Heidrich eröffnete und beendete den Torreigen (14./89.). Nach dem Seitenwechsel drehten Christopher Wendland (58.) und Baris Öner (59.) den 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung der Gastgeber. Die SG kam aber durch ein Eigentor von Philipp Schuchert rasch zurück ins Spiel (64.). Danach sorgten Leo Diezemann (66.) und Jan Pfeifer (78.) für die Vorentscheidung, ehe Nikolai Heidrich den Deckel drauf machte.

VfL Klafeld-Geisweid - FC Freier Grund 1:0 (0:0) Der VfL Klafeld-Geisweid ist neben Germania Salchendorf die Mannschaft der Stunde in der „BL 5“. Während das bei den Johannländern aber durchaus abzusehen war, kommt der Topstart der „Fürsten“ doch überraschend. „Neun Punkte nach drei Spielen: Das hätte uns vor der Saison nicht jeder zugetraut“, brachte es ein „überglücklicher“ VfL-Spielertrainer Steffen Öhm im SZ-Gespräch auf den Punkt. Umjubelter Mann vor 150 Zuschauern im Hofbachtal war Manuel Müther, der in der 87. Minute einen Rückpass von Justin Groos überlegt zum 1:0-Siegtreffer einschoss. „Wir waren heute nicht so zwingend wie in den beiden 
vorangegangenen Partien. Das war aber auch der Tatsache geschuldet, dass Freier Grund brutal tief stand und uns dadurch die Räume fehlten. Die taktische Einstellung des Gegners spricht aber auch Bände, was für einen Respekt wir uns erarbeitet haben“, erklärte Öhm und schickte ein Kompliment an seine Jungs hinterher: „Wir sind geduldig geblieben und dafür auch belohnt worden.“ Nachdem Mohammed-Ali Mackfaye in der 65. Minute noch eine große Chance ungenutzt gelassen hatte, schoss Manuel Müther die „Fürsten“ kurz vor Schluss ins Glück. Öhm: „Nimmt man die gesamten 90 Minuten, geht unser Sieg in Ordnung, auch weil wir mehr Spielanteile hatten. Wir tun aber gut daran, auf dem Teppich zu bleiben. Wir haben neun Punkte gegen den Abstieg geholt.“

SV Ottfingen - FC Eiserfeld 2:1 (2:1) Aufatmen am „Siepen“: Im dritten Spiel hat der SV Ottfingen den Bann gebrochen und den ersehnten ersten Saisonsieg eingefahren. Mit dem 2:1-Heimerfolg gegen den FC Eiserfeld rehabilitierten sich die Ottfinger zugleich für die desaströse Leistung am vergangenen Wochenende bei Fortuna Freudenberg (0:6). Luca Valido brachte die Gelb-Schwarzen in der 19. Minute in Führung, die Eiserfelds Marcel Kirsch wenig später mit einem von Ilhan Avci an Marius Dreker verursachten Elfmeter egalisierte (28.). Keine 60 Sekunden später schlug der SVO jedoch in Person von Michael May zurück und zog erneut in Front (29.). In der Schlussphase drückte Eiserfeld zwar auf den Ausgleich, aber weder Marc Steffen Freund noch Tobias Korte oder Maik Köhn brachten den Ball über die Linie. Einmal parierte SVO-Keeper Tin Böcher in bravouröser Manier. „Dieser Sieg ist ganz wichtig für den Kopf. Die Jungs haben Gas gegeben, Laufbereitschaft und Willen gezeigt – also alles das, was wir bei Fortuna Freudenberg haben vermissen lassen. Umso schöner ist, dass sich meine Mannschaft für den Aufwand, den sie betrieben hat, belohnt hat. Allerdings hätten wir das Spiel vorher zumachen müssen. So ist es in der Schlussphase noch einmal unnötig eng geworden“, erklärte Marco Weller nach seinem ersten Sieg als Coach des SV Ottfingen. Sein Pendant auf Eiserfelder Seite, Jan Fünfsinn, schob indes einen dicken Hals. „Das war ein blutleerer, pomadiger Auftritt von meiner Mannschaft. Trotzdem hatten wir nachher noch die Chancen, um hier etwas mitzunehmen“, sagte Fünfsinn.

SuS Niederschelden - SV Rothemühle 1:1 (1:1) Trotz eines Blitzstarts musste sich der SuS Niederschelden im Heimspiel gegen den SV Rothemühle am Ende mit einem 1:1 begnügen. Nico Hermann brachte die Elf vom Rosengarten bereits nach vier Minuten in Führung. „Danach war das Spielgeschehen zwar ausgeglichen, doch wir hatten die besseren Chancen, so dass wir zur Halbzeit 3:0 hätten führen müssen. Uns hat aber die Konsequenz im Abschluss gefehlt“, haderte SuS-Coach Andreas Wieczorek. Bezeichnend: Kurz vor der Pause vergab Tim Fesser eine Top-Chance, was Rothemühle postwendend mit dem Ausgleichstreffer durch Moritz Schweitzer bestrafte (45.+1). Und fast wäre es vor dem Halbzeitpfiff noch dicker gekommen für den SuS, denn die Flanke eines SVR-Akteurs klatschte an die Latte des Schelder Gehäuses. „In der zweiten Halbzeit waren die Kräfteverhältnisse dann ausgeglichen, so dass das Unentschieden unter dem Strich in Ordnung ist. Aufgrund unserer mangelhaften Chancenverwertung in der ersten Halbzeit haben wir aber zwei Punkte verloren“, resümierte Wieczorek. Kurz vor Schluss sah Rothemühles Daniele Valido noch die Gelb-Rote Karte (85.).

FC Altenhof - 1. FC Türk Geisweid 1:0 (0:0)  „Das war eine schwierige Geburt, ein dreckiger Sieg. Aber egal: Wir haben die drei Punkte, das zählt“, atmete Altenhofs Spielertrainer Mike Brado nach den ersten Zählern in dieser Spielzeit hörbar auf. Zum Matchwinner avancierte Routinier Jan-Peter Stein, der in der 82. Minute alleine vor Türk-Torwart Imad Omar die Nerven behielt und zum erlösenden 1:0 einschoss. „In der ersten Halbzeit waren wir ganz klar die bessere Mannschaft, wir haben nur nicht unsere Chancen genutzt. Teilweise war es wie verhext. In der zweiten Hälfte hat Türk Geisweid dann sehr engagiert gespielt. Da musste unser Torwart Marcel Hagenbäumer auch einige Male eingreifen. Auf der anderen Seite hatten wir durch Jannis Becks und Julian Wurm auch noch Pech bei zwei Pfostentreffern. Unter dem Strich ist unser Sieg verdient“, analysierte Brado.

TuS Plettenberg - Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück 5:3 (2:1) Munteres Toreschießen im Sportzentrum Bödinghausen: In einem höchst abwechslungsreichen und unterhaltsamen Spiel setzte sich der TuS Plettenberg mit 5:3 gegen Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück durch und verbesserte sich durch den Heimerfolg auf den 3. Tabellenplatz. – Die Torfolge vor 80 Zuschauern: 0:1 Omar Radoncic (19.), 1:1 Melih Akdeniz (40.), 2:1 Marvin Engelbertz (45.+3), 3:1 Daniel Dintinger (47.), 4:1 Nico Spais (52.), 4:2 Eigentor Florent Zejnullahu (62.), 5:2 Kosta Papadopoulos (74.), 5:3 Omar Radoncic (81.).

VfR Rüblinghausen - SC Listernohl/W./L. abgesagt Corona-bedingt wurde die Partie bereits am Freitag abgesagt.

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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