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TuS Ferndorf empfängt Bayer Dormagen
Letzter Kraftakt vor der Pause

Im Heimspiel der Vorsaison gab es für den TuS Ferndorf am 11. November einen knappen Heimsieg. Kreisläufer Mattis Michel (rotes Trikot) erzielte kurz vor Schluss den umjubelten Siegtreffer zum 26:25.
  • Im Heimspiel der Vorsaison gab es für den TuS Ferndorf am 11. November einen knappen Heimsieg. Kreisläufer Mattis Michel (rotes Trikot) erzielte kurz vor Schluss den umjubelten Siegtreffer zum 26:25.
  • Foto: Reinhold Becher
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

pm Ferndorf. Einmal noch alles reinwerfen, einmal noch 60 Minuten volle Power und Konzentration – dann steht die wohlverdiente Pause bevor. Insgesamt 17 Wochen haben die Zweitliga-Handballer des TuS Ferndorf (10. Platz/8:8 Punkte) mittlerweile seit dem Vorbereitungsstart „durchgezogen“, nach dem NRW-Duell mit Bayer Dormagen (8./8:8) am Samstag (19.30 Uhr) ist dann eine Woche Länderspielpause und damit Ruhe angesagt. „Da können wir ein bisschen durchschnaufen“, weiß auch TuS-Trainer Michael Lerscht, der vor dem Heimspiel in der Stählerwiese aber fordert: „Wir müssen es mit maximaler Intensität angehen.“
Das gelang vor einer Woche in Coburg in der Anfangsphase nicht.

pm Ferndorf. Einmal noch alles reinwerfen, einmal noch 60 Minuten volle Power und Konzentration – dann steht die wohlverdiente Pause bevor. Insgesamt 17 Wochen haben die Zweitliga-Handballer des TuS Ferndorf (10. Platz/8:8 Punkte) mittlerweile seit dem Vorbereitungsstart „durchgezogen“, nach dem NRW-Duell mit Bayer Dormagen (8./8:8) am Samstag (19.30 Uhr) ist dann eine Woche Länderspielpause und damit Ruhe angesagt. „Da können wir ein bisschen durchschnaufen“, weiß auch TuS-Trainer Michael Lerscht, der vor dem Heimspiel in der Stählerwiese aber fordert: „Wir müssen es mit maximaler Intensität angehen.“
Das gelang vor einer Woche in Coburg in der Anfangsphase nicht. Der TuS lag schnell mit sechs Toren zurück und kämpfte sich danach mühsam wieder heran, um am Ende aber trotzdem mit 24:29 zu verlieren. „Da müssen wir un an die eigene Nase fassen. Wir waren im Abschluss nicht konsequent genug und sind auch ein bisschen vom Plan abgewichen“, sagt Michael Lerscht rückblickend, wenngleich er einschränkt: „Auswärts in Coburg ist eine der schwierigsten Aufgaben in der Saison. Dass wir uns zurückgekämpft haben, zeigt den starken Charakter der Mannschaft.“

Lerscht imponiert Tempo des Gegners

Der ist nun auch gegen Dormagen gefragt, denn die Gäste sind gut in die Saison gestartet und liegen in der Tabelle aufgrund der um 29 besseren Tordifferenz vor Ferndorf. Michael Lerscht imponiert besonders das Tempo des kommenden Gegners: „Sie haben viel Geschwindigkeit im Umschaltspiel und auch im Positionsspiel schnelle Ballstafetten. Bei Dormagen ist noch ein Prozess im Gange, aber sie liegen total im Soll.“
Dabei fällt im mittleren Rückraum Patrick Hüter zurzeit nach einer Finger-Operation aus, die Fäden zieht nun u.a. der talentierte Eloy Morante Maldonado. Neben dem mit 1,87 m vergleichsweise klein gewachsenen U-21-Nationalspieler mit spanischen Wurzeln verfügt Dormagen in Ante Grbavac oder Julian Köster aber auch über wurfgewaltige Zwei-Meter-Männer. „Auch die sind aber schnell auf den Beinen“, weiß Michael Lerscht.

Hoffnung bei Koloper, Rink und Barwitzki

Der TuS müsse deshalb in der Deckung von Beginn an wach sein, um den Bayer-Angriff nicht in den Rhythmus kommen zu lassen. „Wir müssen viele Duelle führen, immer den Kontakt halten und eine gute Torhüterleistung haben“, so Ferndorfs Trainer, der hofft, dass in Branimir Koloper der Abwehrchef nach zwei Spielen Pause zurückkehren wird. „Die medizinische Abteilung arbeitet auf Hochtouren. Wir müsen gucken, ob es reicht“, sagt Lerscht über den an der Wade verletzten Kroaten.
Ebenfalls noch fraglich sind auf Ferndorfer Seite Thomas Rink (Finger) und Moritz Barwitzki. „Moritz ist wieder dicht dran und bei Thomas hoffe ich auch, dass er helfen kann“, so der TuS-Coach. Ein Update gibt es auch bei Torhüter Lucas Puhl, der nach seiner Kahnbein-OP auf dem Weg der Besserung ist. Lerscht: „Wir müssen gucken, wie der Körper auf die stetig steigende Belastung reagiert, aber ich hoffe, dass er spätestens nächsten Monat zurück auf der Platte ist.“
Am Samstag müssen es aber erneut Tim Hottgenroth und Marin Durica zwischen den Pfosten richten. Für die Schlussmänner und den gesamten TuS Ferndorf geht es in den letzten Kraftakt vor der kurzen, wohlverdienten und zugleich ersehnten Pause.

Autor:

Pascal Mlyniec (Redakteur) aus Siegen

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