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"Anstoß zum Leben" kooperiert mit KSB
"Leuchtturmprojekt" für den Sport der Region

Partnerschaft besiegelt: Dagmar Utsch-Stichhan, Vorsitzende der Stiftung "Anstoß zum Leben", und Ottmar Haardt, Vorsitzender des Kreissportbundes Siegen-Wittgenstein, unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Dahinter haben sich (v.l.) Ulf Richter (Kanzler der Universität Siegen), Stefan Klett (Präsident des Landessportbundes NRW), die Stiftungs-Beiratsmitglieder Hans-Peter Kahnt und Susanne Munk, Landrat Andreas Müller, Beirat Harald Peter und Siegens Bürgermeister Steffen Mues postiert.
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  • Partnerschaft besiegelt: Dagmar Utsch-Stichhan, Vorsitzende der Stiftung "Anstoß zum Leben", und Ottmar Haardt, Vorsitzender des Kreissportbundes Siegen-Wittgenstein, unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Dahinter haben sich (v.l.) Ulf Richter (Kanzler der Universität Siegen), Stefan Klett (Präsident des Landessportbundes NRW), die Stiftungs-Beiratsmitglieder Hans-Peter Kahnt und Susanne Munk, Landrat Andreas Müller, Beirat Harald Peter und Siegens Bürgermeister Steffen Mues postiert.
  • Foto: Frank Kruppa
  • hochgeladen von Frank Kruppa (Redakteur)

krup Siegen. „Das ist ein Leuchtturmprojekt für unseren Kreis!“ Landrat Andreas Müller fand am Freitagmittag markige Worte für die künftige Kooperation zwischen der Stiftung „Anstoß zum Leben“ mit dem Teamsportpark Siegen auf der einen und dem Kreissportbund (KSB) Siegen-Wittgenstein auf der anderen Seite.

„Das ist ein großer Tag für den Sport, denn beinahe zeitgleich werden die Olympischen Spiele eröffnet. Doch im Gegensatz zu Olympia, das in einer Blase stattfindet, tun wir hier genau das Gegenteil: wir verknüpfen, verbinden, kooperieren“, sieht der Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein ungeahnte Möglichkeiten für den Sport in der heimischen Region.

krup Siegen. „Das ist ein Leuchtturmprojekt für unseren Kreis!“ Landrat Andreas Müller fand am Freitagmittag markige Worte für die künftige Kooperation zwischen der Stiftung „Anstoß zum Leben“ mit dem Teamsportpark Siegen auf der einen und dem Kreissportbund (KSB) Siegen-Wittgenstein auf der anderen Seite.

„Das ist ein großer Tag für den Sport, denn beinahe zeitgleich werden die Olympischen Spiele eröffnet. Doch im Gegensatz zu Olympia, das in einer Blase stattfindet, tun wir hier genau das Gegenteil: wir verknüpfen, verbinden, kooperieren“, sieht der Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein ungeahnte Möglichkeiten für den Sport in der heimischen Region.

"Blaupause für das, was der LSB will"

Dagmar Utsch-Stichhan als Repräsentantin der Stiftung und der KSB-Vorsitzende Ottmar Haardt unterzeichneten im Teamsportpark Siegen den Kooperationsvertrag, der laut Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes NRW, „eine Blaupause für das darstellt, was der LSB will.“
Konkret haben die Vertragspartner mit ihren Unterschriften sechs Themenschwerpunkte und Projekte auf den Weg gebracht, die laut Ottmar Haardt dem Sport in der heimischen Region auf der Anlage im Oberen Leimbachtal ganz neue Möglichkeiten eröffnen:

Teamsportpark-Akademie, Sportnetzwerk und Talentförderung als sportartenübergreifendes Ausbildungs- und Qualifizierungszentrum für die Region, als Sportnetzwerk, in dem sich Trainer über Sportarten hinaus austauschen sollen und als vereinsübergreifende Jugend-Talentförderung in Ergänzung zum Regeltrainingsbetrieb in den Vereinen.

Integration/Patenschaften unter dem Motto „Get2gether Siegen“ mit einem Multisport-Treff als sozialem Treffpunkt für Kommunikation und Kennenlernen, mit Sport- und Sozialangeboten explizit für Frauen mit Migrationshintergrund, mit Sport-Patenschaften für junge Geflüchtete und Integrationsmöglichkeiten durch den Fußball (Beispiel: „Die Montagskicker“, Bestandsprojekt seit 2016).

Inklusion mit einem inklusiven Familiensport-Angebot („Open Sunday“) und einem inklusiven Feriensport-Angebot für Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung.

Jugendsport unter dem Motto „Move & Fun statt Handy, TV und Playstation“ („Open Saturday“). Hier wird an ein medienfreies Sport- und Bewegungsangebot für Jugendliche gedacht, aber auch das Projekt „Brückenbau von körperlicher Bewegung und Videospiel“ spielt als Verknüpfung von virtuellen Welten und sportlichen Aktivitäten eine wichtige Rolle.

Sport und Gesundheit unter der Prämisse „Runter vom Sofa –  raus zum Sport“ als niederschwelliges Kursangebot für sportunerfahrene/übergewichtige Erwachsene mit beratender Begleitung; parallel dazu wird ein niederschwelliger Kurs für Kinder und Jugendliche mit Gewichtsproblemen und motorischen Defiziten angeboten.

Sportinfrastruktur: Hier ist ein Outdoor-Fitnessareal im Teamsportpark als Baustein für die Erweiterung des Gesundheitssport-Angebots geplant.

Ein ganzes Füllhorn an guten und innovativen Ideen also, mit denen die Menschen, ob jung oder alt, ob Männlein oder Weiblein, ob sportlich hoch talentiert oder eher weniger, unabhängig von Hautfarbe und Religion, durch den Sport als „Kitt der Gesellschaft“ zur Bewegung motiviert, aber auch zur Kommunikation zusammengeführt werden sollen.

"Vielfalt an Möglichkeiten nahezu unendlich"

„Wir haben nun einige Ideen zusammengetragen, aber die Vielfalt an Möglichkeiten für Projekte ist nahezu unendlich“, frohlockte Harald Peter als Beiratsmitglied der Stiftung.
Der KSB-Vorsitzende Ottmar Haardt freut sich sehr auf die bevorstehende Zusammenarbeit: „Wir bewegen Siegen-Wittgenstein, das ist bekanntlich unser Motto. Das können wir aber nicht allein stemmen. Die Kooperation mit dieser wunderbaren Sportstätte wird dem Sport in unserer Region noch mal einen deutlichen Push geben, auch für die Universität könnte dies ein ideales Gelände für sportliche Betätigung der Studierenden sein. Ich sehe diesen Schritt als ganz große Zukunftschance für uns, wir tun dies in erster Linie für unsere Kinder und Jugendlichen, die in der Corona-Pandemie so deutliche Einschränkungen in ihrem Bewegungsdrang hinnehmen mussten.“

"Stiftung in Manfred Utschs Sinne weiterführen"

Dagmar Utsch-Stichhan erinnerte an das Lebenswerk ihres Mannes Manfred Utsch, der viele Jahre lang den Sportfreunden Siegen als Präsident vorstand und zuletzt Ehrenpräsident war. Die Förderung der Jugend lag ihm stets besonders am Herzen. „Die Stiftung war ein Herzenswunsch meines Mannes, und ich möchte sie in seinem Sinne weiterführen und die Fahnen weiter hoch halten. Der Fortbestand ist nur in enger Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund möglich“, sagte die Chefin der Stiftung, die sichtlich bewegt und überwältigt vom großen Zuspruch bei der gestrigen Pressekonferenz war.

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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