24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps
Luca Stolz: Podiumsplatz zum Geburtstag

Eindrucksvolles Bild von den Startbedingungen im strömenden Regen von Spa-Francorchamps. mit dem Mercedes-AMG Team Black Falcon und Luca Stolz (Startnummer 4), der als Führender in die erste Rechtskurve fuhr.  Foto: simon/schmitz
  • Eindrucksvolles Bild von den Startbedingungen im strömenden Regen von Spa-Francorchamps. mit dem Mercedes-AMG Team Black Falcon und Luca Stolz (Startnummer 4), der als Führender in die erste Rechtskurve fuhr. Foto: simon/schmitz
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simon Spa-Francorchamps. Was für eine Serie für den Mercedes AMG-Piloten Luca Stolz. Nach Rang 2 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gelang ihm mit dem Mercedes-AMG Team Back Falcon auch beim Langstreckenklassiker im belgischen Spa-Francorchamps der Sprung auf das Siegerpodium.

In einem turbulenten Rennen, das von starken Regenfällen und einer mehrstündigen Unterbrechung geprägt wurde, belegte der Brachbacher am Ende gemeinsam mit seinen Fahrerkollegen Yelmer Buurman (Niederlande) und Maro Engel (Monaco) den beeindruckenden 3. Rang. „Ich freue mich ungemein über mein erstes Gesamtpodium beim 24-Stunden-Rennen in Spa, denn es zählt zu den härtesten Langstreckenrennen überhaupt. Mit 72 Fahrzeugen und einem extrem stark besetzten Teilnehmerfeld hat die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder ihren Status als weltweit größtes GT3-Rennen eindrucksvoll untermauert. Dementsprechend hoch ist auch unser heutiger Podiumserfolg einzustufen. Mein Dank geht an das gesamte Team für den grandiosen Job am ganzen Wochenende“, sagte Luca Stolz. Er machte sich zugleich mit diesem Erfolg ein vorzeitiges Geschenk vor seinem 24. Geburtstag am Montag.

Dieser tolle Erfolg musste allerdings hart erarbeitet werden. Denn kurz vor dem Start setzte auf der berühmten Rennstrecke in den Ardennen strömender Regen ein. Dieser begleitete die Piloten auch über das ganze Wochenende und führte sogar zu einer rund sechsstündigen Unterbrechung am Sonntagmorgen.

„Das wechselhafte Wetter hat uns vor eine große Herausforderung gestellt. So war es ausgesprochen schwer, immer die richtige Reifenwahl zu treffen. Zudem gab es durch das Aquaplaning auch sehr viele Unfälle und Full-Course-Yellow Phasen auf der Strecke. Glücklicherweise sind wir hier ohne Zwischenfälle durchgekommen. Das war der Schlüssel zu diesem tollen Podiumserfolg“, analysierte Luca Stolz.

Da das Fahrertrio auch bei den Zwischenwertungen der Sechs- und Zwölf-Stunden-Marke sehr gut gepunktet hatte, übernimmt Luca Stolz nun gemeinsam mit Maro Engel auch die Führung in der Fahrerwertung der Blancpain GT Series. Gute Karten hat man auch noch in der Gesamtwertung der Blancpain Endurance Series. Hier liegen Stolz, Engel und Buurman vor dem letzten Rennen auf dem 2. Platz. „Natürlich werden wir weiterhin um beide Titel kämpfen. Was die Endurance Series angeht, haben wir zwar nur noch das Rennwochenende in Barcelona. Dennoch werden wir hier alles geben, um die vor uns platzierte Ferrari-Mannschaft noch abzufangen“, blickt der 24-jährige in die nahe Zukunft

Nicht ganz so erfolgreich verlief die 71. Auflage der 24 Stunden von Spa für die Niederdreisbacher Audi-Mannschaft von Montaplast by Land-Motorsport. Mit dem 14. Platz freuten sich Christopher Mies (Düsseldorf), Jamie Green (Großbritannien) und Ricardo Feller (Schweiz) über ihre Zielankunft, nachdem sie zahlreiche Hindernisse bewältigt hatten.

„Das war eines der härtesten Rennen seit Langem. Uns war schon im Vorfeld klar, dass uns ein extrem enger Kampf um die Spitzenplätze bevorstehen würde. Die ständig wechselnden Witterungsverhältnisse erschwerten das Ganze natürlich noch einmal um ein Vielfaches“, resümierte Teammanager Christian Land.

Christopher Mies sowie seine beiden Teamkollegen Jamie Green und Ricardo Feller meisterten die Wetterkapriolen zwar souverän, Durchfahrtsstrafen und weitere Rückschläge warfen das Trio jedoch immer wieder im Klassement zurück. Dabei war besonders die Strafe für ein Überholen bei „Full Course Yellow“ ausschlaggebend. Sie warf das Audi-Trio zwischenzeitlich auf Rang 45 zurück. Das Rennen beendete die Crew im Audi R8 LMS schlussendlich auf dem 14. Rang. Weiter geht es für die Mannschaft von Wolfgang und Christian Land mit dem ADAC GT Masters im niederländischen Zandvoort (9. bis 11. August).

Die Plätze 1 und 2 belegten zwei Teams mit einem Porsche 911 GT 3. Es gewann das Team GPX Racing mit Kevin Estre (Frankreich), Michael Christensen (Dänemark) und Richard Lietz (Österreich) vor dem Team ROWE Racing mit den Piloten Frederic Makowiecki, Patrick Pilet (beide Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien). <tab></tab>

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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