24-Stunden-Rennen
Luca Stolz rast auf Rang 3

Wie im Vorjahr schaffte Luca Stolz (ganz rechts) den Sprung auf das Siegerpodium des Eifelklassikers. Mit Gesamtrang 3 war das Mercedes-AMG-Team mehr als zufrieden.
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  • Wie im Vorjahr schaffte Luca Stolz (ganz rechts) den Sprung auf das Siegerpodium des Eifelklassikers. Mit Gesamtrang 3 war das Mercedes-AMG-Team mehr als zufrieden.
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simon Nürburgring. Rund 230 000 Fans feierten am Wochenende bei der 47. Ausgabe des ADAC-Total-24-Stunden-Rennens rund um den Nürburgring ein wahres Motorsportfest. Auf der Strecke hingegen gaben sich die Starter hingegen „Saures“ wie bei einem Sprintrennen und entsprechend hoch war die Ausfallquote im 150 Fahrzeuge starken Feld. Einen großartigen Erfolg feierte dabei der Brachbacher Luca Stolz. Wie bereits im vergangenen Jahr steuerte der 23-jährige Profi einen AMG Mercedes GT3 der Mannschaft von Black Falcon – und wie bereits im vergangenen Jahr landete er auf Rang 3 und damit auf dem Podium des Traditionsrennens.

Stück für Stück nach vorne

Zunächst sah es allerdings nicht nach einer Wiederholung des Vorjahreserfolgs aus, denn das Quartett, das von Thomas Jaeger, Maxi Buhk und Hubert Haupt komplettiert wurde, rangierte zunächst hinter der Spitzengruppe im Bereich der Top 20. Mit einer fehlerfreien und konstanten Leistung arbeitete sich das Team mit der Startnummer 3 im Verlauf des Rennens Stück für Stück nach vorne. Nach rund 20 Rennstunden erreichten die Black-Falcon-Fahrer die Top 5 – am Ende herrschte große Zufriedenheit über das erneute Erreichen von Gesamtrang 3.

„Unser Ziel war es, ohne Fehler durchzukommen. Einige Autos waren sehr schnell und aggressiv unterwegs. Unsere Strategie war, nicht das letzte Risiko zu gehen, sondern auch mal zurückzunehmen. Dadurch hatten wir keine Reifenplatzer und sind fehlerfrei gefahren. Das war der Schlüssel zum Podium“, erklärte Luca Stolz im Anschluss.

Klassensieg für Hoppe

Über einen Klassensieg freute sich derweil der Lennestädter Marcell Hoppe mit dem Porsche 911 GT3 der Mannschaft von Mühlner-Motorsport. Zusammen mit Mark Thomas, Sebastian von Gartzen und Moritz Kranz zeigte der Sauerländer, der erst kurz vor dem Start von seinem Einsatz erfuhr, ein starkes Rennen. Ohne Fehler und ohne Schwächen ging es für das Mühlner-Quartett 148 Runden lang um den Nürburgring, bevor am Ende der 1. Platz in der Klasse SP7 und Gesamtrang 15 in trockenen Tüchern war.

Schneider mit gutem Debüt

Eine gute Leistung zeigte auch Debütant David Schneider aus Siegen. Bei seinem ersten Einsatz beim 24-Stunden-Klassiker steuerte er einen VW Golf GTi3 16V zusammen mit Ralph Liesenfeld, Achim Ewenz und Raphael Klingmann für die Mannschaft des MSC Sinzig. Trotz einiger Reparaturpausen – es waren zwei Antriebswellenschäden zu beklagen – landete das Quartett auf dem 6. Rang der Klasse SP3 und überquerte damit erfolgreich die Ziellinie.

Bitteres Aus für Müller

Zu den Akteuren, die geschlagen aus der Eifel abreisen mussten, zählte hingegen auch der Burbacher Dirk Müller, der ebenfalls einen Mercedes AMG GT3 der Black-Falcon-Mannschaft steuerte. Gemeinsam mit Maro Engel, Manuel Metzger und Adam Christodulos sicherte sich Müller am Freitag im Qualifying den besten Startplatz und behauptete diese Position auch bis kurz vor Mitternacht. Dann folgte jedoch das plötzliche Aus.

Bei einem eigentlich unspektakulären Überrundungsmanöver kollidierte der Brite Adam Christodulos am Ende der Start- und Zielgerade mit einem langsameren Fahrzeug. Dabei wurde das Lenkgetriebe des AMG GT3 irreparabel beschädigt, sodass die Mannschaft das Auto abstellen musste. „Schade, wir hatten bis dahin ein phantastisches Rennen und das Auto lief perfekt“, sagte Dirk Müller: „Aber so ist nun einmal der Rennsport. Er kann wunderbar und hart und unerbittlich sein. That’s Racing.“

Auch Land-Motorsport scheidet aus

Wesentlich länger im Rennen aber ebenfalls ohne Erfolg blieb die im Jahr 2017 noch siegreiche Niederdreisbacher Audi-Mannschaft von Land-Motorsport. Nach 22 Stunden Rennzeit erlitt der Audi R8 LMS mit der Nummer 29 im harten Kampf um das Gesamtpodium einen Reifenschaden und musste daraufhin abgestellt werden. Der tolle Einsatz des Teams um Wolfgang und Christian Land sowie der Fahrer Christopher Mies, René Rast, Kelvin van der Linde und Christopher Haase wurde somit nicht belohnt.

Den Sieg bei der 47. Ausgabe des 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sicherte sich die Audi-Mannschaft von Phoenix Racing vor dem Porsche-Team von Manthey-Racing und der Mannschaft rund um Luca Stolz.

Wie im Vorjahr schaffte Luca Stolz (ganz rechts) den Sprung auf das Siegerpodium des Eifelklassikers. Mit Gesamtrang 3 war das Mercedes-AMG-Team mehr als zufrieden.
Der Siegener David Schneider und seine Teamkameraden mussten zweimal die Antriebswelle wechseln. Trotzdem erreichte das Quartett am Ende den guten 6. Platz der Klasse SP3.
Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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