Dramatisches Spiel gegen Portugal
Michel-Team scheidet im WM-Achtelfinale aus

Der Ferndorfer Mattis Michel (beim Wurf) blieb bei der unglücklichen 36:37-Niederlage der deutschen U-21-Handballer im WM-Achtelfinale gegen Portugal ohne Torerfolg.
  • Der Ferndorfer Mattis Michel (beim Wurf) blieb bei der unglücklichen 36:37-Niederlage der deutschen U-21-Handballer im WM-Achtelfinale gegen Portugal ohne Torerfolg.
  • Foto: Marco Wolf
  • hochgeladen von Frank Kruppa (Redakteur)

sz Pontevedra. Bei der U-20-EM im vergangenen Jahr hatte sich die DHB-Auswahl gegen Portugal noch die Bronzemedaille gesichert, doch diesmal in Pontevedra hatte Portugal die Nase hauchdünn mit 37:36 (34:33, 30:30, 14:14) nach Verlängerung vorn und zog ins Viertelfinale der U-21-Weltmeisterschaft der Handballer ein. Portugal erwartet dort am Donnerstag Slowenien, während Deutschland noch ein Platzierungsspiel bestreiten muss. Mattis Michel vom heimischen Zweitligisten TuS Ferndorf blieb in der Achtelfinal-Begegnung am Mittwochabend ohne Tor.
„Es waren Kleinigkeiten, die entschieden haben“, sagte U20/21-Bundestrainer Martin Heuberger. „In der ersten Viertelstunde bekommen wir zu viele Tore über den Kreis. Da wollten wir eigentlich stabiler stehen. Das hatten wir ab der 20. Minute besser im Griff. Gegen unseren Angriff haben die Portugiesen einfach clever agiert. Eine Gesamtanalyse der WM so kurz nach diesem Spiel ist schwierig, aber ich glaube, dass die Jungs viel gelernt haben. Man sieht, international ist alles auf sehr engem Niveau. Im Nachwuchs passiert da im Moment sehr viel. Wir müssen in Deutschland weiter kontinuierlich arbeiten, wenn wir dabeibleiben wollen.“
„Es waren Kleinigkeiten, teilweise waren es zu viele Fehlwürfe, im Angriff haben wir keine Lösungen gefunden. In der Abwehr hat auch zu viel nicht funktioniert. Wir haben uns sehr viel selbst zuzuschreiben“, sagte Joshua Thiele, der drei Treffer markierte.
Dabei fanden die Deutschen gut ins Spiel und setzten gleich das um, was sie sich im Vorhinein vorgenommen haben. Durch eine kompakte Deckung erkämpften sie sich die ersten Bälle und kamen über Tempo zu Torerfolgen. Nach einem guten Start (3:1 für Deutschland) fanden dann auch die Portugiesen ins Spiel und egalisierten zum 3:3. Vor allem die vorher bekannt starke Mittelmann-Kreisläufer-Achse der Portugiesen funktionierte und stellte die deutsche Deckung immer wieder vor Probleme.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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