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Nächster Derby-Kracher in der Oberliga
Mirroche will Sieg an alter Wirkungsstätte

Ilyass Mirroche (r.) wartet noch auf sein erstes Liga-Tor im Trikot des 1. FC Kaan-Marienborn. Das Derby gegen seinen Ex-Verein TuS Erndtebrück könnte ein guter Zeitpunkt für den Premierentreffer sein – und gegen die Wittgensteiner war der 24-Jährige schon im 
Elfmeterschießen des Kreispokal-Achtelfinals erfolgreich.
  • Ilyass Mirroche (r.) wartet noch auf sein erstes Liga-Tor im Trikot des 1. FC Kaan-Marienborn. Das Derby gegen seinen Ex-Verein TuS Erndtebrück könnte ein guter Zeitpunkt für den Premierentreffer sein – und gegen die Wittgensteiner war der 24-Jährige schon im 
Elfmeterschießen des Kreispokal-Achtelfinals erfolgreich.
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pm Kaan-Marienborn. Der Erndtebrücker Pulverwald wird für Ilyass Mirroche immer etwas Besonderes bleiben. Auf dem Kunstrasen in der Edergemeinde ging der heute 24-Jährige in der Fußball-Saison 2017/18 seine ersten Schritte im Seniorenbereich, absolvierte für den TuS Erndtebrück seinerzeit 17 Regionalliga-Partien und erlebte mit dem DFB-Pokal-Spiel gegen Eintracht Frankfurt (0:3 im Leimbachstadion) ein echtes Highlight. Im Trikot des Tabellenführers 1. FC Kaan-Marienborn (52 Punkte) kehrt Mirroche am Sonntag (neue Anstoßzeit: 16 Uhr) an alte Wirkungsstätte zurück. Etwas zu verschenken hat der Offensivspieler gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber (7./40) aber natürlich nicht.

„Ich werde schon an damals zurückdenken, wenn ich das Stadion wieder betrete.

pm Kaan-Marienborn. Der Erndtebrücker Pulverwald wird für Ilyass Mirroche immer etwas Besonderes bleiben. Auf dem Kunstrasen in der Edergemeinde ging der heute 24-Jährige in der Fußball-Saison 2017/18 seine ersten Schritte im Seniorenbereich, absolvierte für den TuS Erndtebrück seinerzeit 17 Regionalliga-Partien und erlebte mit dem DFB-Pokal-Spiel gegen Eintracht Frankfurt (0:3 im Leimbachstadion) ein echtes Highlight. Im Trikot des Tabellenführers 1. FC Kaan-Marienborn (52 Punkte) kehrt Mirroche am Sonntag (neue Anstoßzeit: 16 Uhr) an alte Wirkungsstätte zurück. Etwas zu verschenken hat der Offensivspieler gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber (7./40) aber natürlich nicht.

„Ich werde schon an damals zurückdenken, wenn ich das Stadion wieder betrete. Ich verbinde mit Erndtebrück schön Erinnerungen und bin dem Verein dankbar für die Möglichkeit, damals meine ersten Erfahrungen bei den Senioren sammeln zu dürfen. Wenn das Spiel aber dann los geht, ist es egal, wer der Gegner ist“, stellt Mirroche im SZ-Gespräch klar.

"Müssen jede Woche abliefern"

Im Erndtebrücker Trikot debütierte der beim SV Wehen Wiesbaden ausgebildete 1,73-Meter-Mann seinerzeit gegen die SG Wattenscheid, gefolgt von einem Gastspiel bei Westfalia Rhynern (jeweils 2:2). Die Regionalliga-Gegner von damals sind heute zwei der ärgsten Konkurrenten im Kampf um die Rückkehr in die Viertklassigkeit, die für Mirroche selbst und seinen derzeitigen Arbeitgeber das erklärte Ziel ist. „Dafür brauchen wir in jedem Spiel Punkte, also geht es um den Sieg und um nichts anderes. Wir haben den Anspruch Meister zu werden, und dafür müssen wir jede Woche abliefern“, so der 24-Jährige.

In den Reihen der Pulverwälder kennt Mirroche noch seinen damaligen Mitspieler Admin Terzic und den heutigen Trainer Stefan Trevisi, der damals Assistent von Florian Schnorrenberg war. Durch die überraschend starke Saison, den 2:1-Sieg der Wittgensteiner im Hinspiel und den Kreispokal-Krimi im Februar, als Kaan erst in der Nachspielzeit ausglich und schließlich im Elfmeterschießen weiterkam, ist der Respekt vor dem dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison groß. „Sie sind kämpferisch sehr stark und brauchen nach vorne nicht viele Aktionen, um gefährlich zu sein. Wir müssen also von Anfang an wach sein und Geduld mitbringen“, weiß Mirroche und schiebt das Erfolgsrezept hinterher: „Am Ende geht es darum, wer die Punkte mehr will. Das müssen wir sein, denn für uns geht es um viel mehr.“

Klares Ziel: Profi-Karriere

Für sich persönlich hofft der Offensivspieler, dass er von Beginn an ran darf. Nachdem die Käner ihn im Januar nach einem halben Jahr ohne Verein unter Vertrag genommen hatten, stand Mirroche fünf Mal in der Startelf, hatte aber auch mit kleineren Blessuren zu kämpfen und kam zuletzt im Stadtderby gegen die Sportfreunde (4:0) erst in der Schlussphase zum Einsatz. „Für den Anfang läuft es ganz okay, ich habe aber auf jeden Fall noch Luft nach oben“, erklärt der gebürtige Frankfurter, der sich zurzeit voll auf den Fußball fokussiert und dabei nach Höherem strebt. „Ich will auf jeden Fall noch Profi werden“, so Mirroche. Dafür muss der 24-Jährige mindestens in die Regionalliga – und mit einem Sieg an alter Wirkungsstätte kann er dieser einen großen Schritt näherkommen.

Autor:

Pascal Mlyniec (Redakteur) aus Siegen

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