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1. DHB-Pokalrunde
Netphen kämpft sich in Runde 2

Melina Immel vom TVE Netphen wird hier siebenmeter-reif gefoult.
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jb Gummersbach. „Wir wollten unser erstes Pflichtspiel mit einem positiven Erlebnis abschließen. Das ist wichtig für das Selbstvertrauen, wenn es in zwei Wochen mit der Meisterschaft in der 3. Liga West losgeht. Dann kann man auch im Training ganz anders arbeiten“, freute sich TVE Netphens Trainer Matthias Hoffmann nach dem schwer erkämpften 17:14 (7:7)-Sieg in der 1. DHB-Pokalrunde beim klassentieferen und ambitionierten Rheinland-Regionalligisten HC Gelpe/Strombach und wünscht sich nun einen attraktiven Gegner in Runde 2..
"Riecht noch genauso wie früher"Die Oberbergischen haben ihre sportliche Heimat in der ehrwürdigen Eugen-Haas-Sporthalle in Gummersbach. Diese steht inzwischen im Schatten der schmucken Schwalbe-Arena und schreit an allen Ecken und Enden förmlich nach einer Sanierung.

jb Gummersbach. „Wir wollten unser erstes Pflichtspiel mit einem positiven Erlebnis abschließen. Das ist wichtig für das Selbstvertrauen, wenn es in zwei Wochen mit der Meisterschaft in der 3. Liga West losgeht. Dann kann man auch im Training ganz anders arbeiten“, freute sich TVE Netphens Trainer Matthias Hoffmann nach dem schwer erkämpften 17:14 (7:7)-Sieg in der 1. DHB-Pokalrunde beim klassentieferen und ambitionierten Rheinland-Regionalligisten HC Gelpe/Strombach und wünscht sich nun einen attraktiven Gegner in Runde 2..

"Riecht noch genauso wie früher"

Die Oberbergischen haben ihre sportliche Heimat in der ehrwürdigen Eugen-Haas-Sporthalle in Gummersbach. Diese steht inzwischen im Schatten der schmucken Schwalbe-Arena und schreit an allen Ecken und Enden förmlich nach einer Sanierung. „In der Kabine riecht es noch genauso wie früher“ schmunzelte Hoffmann, der als jugendlicher Spieler des VfL Gummersbach in dieser Halle schon viel Schweiß vergossen hatte.

Wurfstarker Rückraum fehlte

Das mussten auch am Samstagabend alle Spielerinnen bei äußerst stickigen Bedingungen und fast 30 Grad. Vor allem, weil sich beide Teams einen Kampf bis zum Ultimo auf die Fahnen geschrieben hatten. Einen Schönheitspreis verdiente die Partie jedenfalls nicht. Das lag auch daran, dass beide Teams über keine wurfstarke Rückraumspielerinnen verfügen. Somit waren beide auch gezwungen, sich bis in Wurfkreisnähe durchzuspielen. Einfachstes Abwehrrezept ist dann, die Rückraumspielerinnen frühzeitig zu stören und sie zu Fehlern zu zwingen.

Treffsichere Elena Sturm

Was bei Netphen bereits sofort gelang, wurde dann auch bei den Gastgebern, die von der ehemaligen Nationalspielerin Meike Neitsch trainiert werden, umgesetzt. Da hatten die Netpherinnen bereits einen guten Start und dank der treffsicheren Elena Sturm eine 4:1-Führung nach acht Minuten hingelegt. Sie hatten zusätzlich Pech mit drei Lattentreffern und einigen weiteren guten Chancen. „Wir hatten dann durchaus mit 8:3 führen können“, meinte Hoffmann.Aber es kam anders. Erst 13 Minuten später erzielte Sarah Röben Netphens fünftes Tor. In der Zwischenzeit hatte sich das Blatt gewendet, denn die Gastgeberinnen führten nun. Fortan entwickelte sich ein Abnutzungskampf. Die Abwehrreihen dominierten. Viele Ballverluste durch technische Fehler, Stürmerfouls und Abspielfehler bestimmten auf beiden Seiten das Geschehen. Bis zum 9:9 in der 37. Minute passierte bei wechselnden Führungen wenig.

Rest war ein Entgegenstemmen

Dann machte Netphen zehn Minuten lang hinten dicht und zog auf 12:9 (46.) weg. Annalena Welsch und die ganz starke Sarah Röben mit zwei Treffern legten auf 15:10 (52.) nach. Der Rest war nur noch ein Entgegenstemmen, um den Vorsprung zu verteidigen. Dabei verdienten sich Marit Vonnahme und Alisa Groos ein Sonderlob. Und Torhüterin Jana Schweisfurth, die auch zwei Siebenmeter parierte, war in ganz wichtigen Situationen zur Stelle.
Die Torschützinnen: Elena Sturm (6/4), Sarah Röben (4), Lucy Seiffarth (2), Annalena Welsch (2), Alisa Groos, Lena Müller-Lechtenfeld und Marit Vonnahme.

Autor:

Jürgen Betz (Redakteur) aus Siegen

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