Fußball-Regionalligist TSV Steinbach Haiger gastiert in Mainz
Rückrunden-Start am Bruchweg

sq Haiger. Am Samstag (14 Uhr) startet die Fußball-Regionalliga Südwest bereits in die Rückrunde. Nach zweiwöchiger Liga-Pause geht die Reise für den TSV Steinbach Haiger zur 2. Mannschaft des FSV Mainz 05 an den Bruchweg. Die Hinserie schlossen die Mittelhessen mit 36 Punkten aus 17 Spielen als Tabellendritter ab. Der Schnitt mit über zwei Zählern pro Spiel kann sich wahrhaft sehen lassen. Einzig Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken (43 Pkt.) und die SpVg Elversberg (38) weisen eine bessere Bilanz auf. Zudem stellt Steinbach mit lediglich 14 Gegentreffern die beste Defensive der Liga.
Nach einem kleinen Zwischentief im Oktober hat sich der TSV in den letzten drei Begegnungen (inklusive Hessen-Pokal) vor der Spielpause wieder gefangen und diese allesamt für sich entschieden. „Das waren gute Spiele von uns, die wir alle souverän und verdient gewonnen haben. Es war wichtig, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren“, sagt TSV-Trainer Adrian Alipour. Man könnte demnach meinen, dass die darauf folgende Pause zur unrechten Zeit für seine Schützlinge kam. „Ganz im Gegenteil“, findet der Haigerer Linienchef. „Die Intensität in den Wochen davor war sehr hoch, so dass die spielfreie Pause zum richtigen Zeitpunkt kam. So konnten wir unsere Akkus wieder aufladen.“
Den heutigen Gegner aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt bezwang die Alipour-Elf zum Saisonauftakt vor heimischem Publikum mit 3:0. Ein Ergebnis, das auf den ersten Blick wie eine klare Angelegenheit aussieht, aber trügt, weiß auch der TSV-Coach: „Im Hinspiel hat man gesehen, dass Mainz in der Lage ist, jeden in dieser Liga zu schlagen.“ Mit einer Ausbeute von 25 Punkten rangiert die Bundesliga-Reserve auf dem beachtlichen 6. Tabellenplatz. „Dafür, dass sich das Team in der letzten Saison erst durch den Klassenerhalt der SG Sonnenhof Großaspach in der Liga gehalten hat, spielen sie aktuell eine überragende Runde“, so Alipour. „Uns erwartet eine typische U-Mannschaft. Das Team ist taktisch und technisch gut ausgebildet, sehr laufstark und hat ein starkes Umschaltspiel mit schnellen Akteuren in der Offensive. Wir müssen mit Vorsicht an das Spiel herangehen, denn es wird eine ganz schwierige Nummer.“
Personell kann Steinbachs Cheftrainer – abgesehen von den Langzeitverletzten Moritz Göttel (Kreuzbandriss) und Tino Bradara (Probleme am Nerv im Schambein-Bereich) – aus dem Vollen schöpfen.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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