Beach-Volleyball
Schneider/Bieneck: Aufregung um "Pimmelbild"

geo Düsseldorf/Ottfingen. Das höchst zweifelhafte Verhalten eines Moderators während einer Spielpause beim Beach-Volleyball-Turnier um die German Beach Trophy hat zu einem Eklat geführt: Isabel Schneider aus Ottfingen und ihre Partnerin Victoria Bieneck brachen danach das Turnier ab, obwohl sie bis dahin alles sechs Spiele gewonnen hatten.

"Sehr komischer Pimmel, wenn es einer sein soll"

Die Turnierserie wurde auf der Streaming-Plattform Twitch im Internet gezeigt. Während einer Spielpause des Matches gegen Aulenbrock/Ferger wollte Moderator Alexander Walkenhorst, selbst Beach-Volleyballer und Bruder der Olympiasiegerin Kira Walkenhorst, mit gezeichneten „Mätzchen“ die Zeit überbrücken. Seine „Zeichnung“ wirkte schon recht befremdend in dem Zusammenhang. Auf die Anmerkung des Co-Kommentators Dirk Funk („Sehr komischer Pimmel, wenn es einer sein soll“) erklärte Walkenhorst, dass er einen Flughafen-Tower gemalt habe.

Ist uns "persönlich nahegegangen"

Dies sahen die indirekt damit in Zusammenhang gebrachten Volleyballerinnen anders. Auf Nachfrage der SZ erklärten Isabel Schneider und Victoria Bieneck: „Wir haben das Spiel am Sonntag aus persönlichen Gründen nicht gespielt. Die Geschehnisse am Vortag waren sicherlich ausschlaggebend. Für uns ist Respekt in allen Lebenslagen ein grundlegender Wert, und wir wollten uns von der Aktion, die uns persönlich nahe gegangen ist, distanzieren. Wir haben mit dem verantwortlichen Alexander Walkenhorst gesprochen, dieser hat den Fehler eingeräumt und uns zugesichert, dass es unangemessen war und sich so etwas nicht wiederholen wird“. Gegenüber dem TV-Sender Sport1 bestätigte Walkenhorst, dass man sich ausgesprochen habe und die Angelegenheit damit geklärt sei.

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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