Verrücktes Spiel gegen Carl Zeiss Jena
Schnorrenberg mit Halle vor dem Klassenerhalt

Dritter Sieg im fünften Spiel: Florian Schnorrenberg steuert mit dem Fußball-Drittligisten Halleschen FC auf Kurs Klassenerhalt.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

ubau Halle. Der Klassenerhalt ist für Florian Schnorrenberg und den Fußball-Drittligisten Halleschen FC zum Greifen nah. Der Fußball-Lehrer aus Brachbach feierte am Mittwochabend mit seinem Team einen wichtigen 5:3 (2:2)-Heimerfolg gegen den bereits als Absteiger feststehenden Tabellenletzten FC Carl Zeiss Jena. Durch den dritten "Dreier" unter der Regie von Schnorrenberg hat der HFC (43 Punkte) drei Spieltage vor Saisonende nun schon fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den seit Mittwochabend Preußen Münster (38) belegt. Die Westfalen gewannen das Kellerduell gegen den FSV Zwickau (37) mit 2:1.
In einem turbulenten Ost-Duell erwischte das Schnorrenberg-Team einen Start nach Maß und zog schon nach acht Minuten durch einen Treffer von Pascal Sohm mit 1:0 in Front. Die Führung egalisierte Jenas René Eckardt aber nur wenig später (13.). Daniele Gabriele brachte das Schlusslicht nach einer knappen halben Stunde sogar mit 2:1 in Führung. Doch diesmal schlug das Team 43-jährigen Siegerländers zurück. Erneut war Pascal Sohm zur Stelle und glich zum 2:2 aus (36.).

Boyd avanciert mit Doppelpack zum Matchwinner

Nach dem Seitenwechsel ging es zum Teil vogelwild weiter. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Sebastian Mai das 3:2 für Halle. Doch die Freude bei Schnorrenberg und Co. währte nicht lange, denn kurz darauf gelang dem früheren Darmstädter Bundesliga-Profi Aytac Sulu der 3:3-Ausgleich (57.). Zum Matchwinner des Halleschen FC avancierte schließlich Terrence Boyd. Erst traf der wuchtige Angreifer zum 4:3 (63.), ehe er in der Schlussphase das entscheidende 5:3 folgen ließ (82.). 
Damit sammelte der HFC in der kurzen Amtszeit von Schnorrenberg die Punkte acht, neun, und zehn. Der frühere Coach des TuS Erndtebrück hatte Halle auf einem Abstiegsplatz übernommen. Es folgten Siege gegen Waldhof Mannheim (3:0) und beim SV Meppen (3:2), ein Remis im Derby gegen den 1. FC Magdeburg (1:1), eine knappe 1:2-Niederlage beim TSV 1860 München - und nun der Sieg gegen Schlusslicht Carl Zeiss Jena. Damit bleibt Halle auf dem 15. Tabellenplatz, baute aber seinen Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf fünf Zähler aus.

"Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung"

Schnorrenbergs Fazit: "Es war ein sehr wichtiger Sieg, den wir hier eingefahren haben. Es war ein sehr aufregendes Spiel. Jeder hat irgendwie den Sieg von uns erwartet. Ich hatte den Eindruck, dass wir eine gewisse Nervosität im Spiel hatten. Das Führungstor hat uns nicht geholfen. Jena hat sich in den vergangenen Spielen schon sehr gut verkauft, ist nach Ballgewinnen sehr gut im Umschaltspiel. Sie haben uns richtig weh getan. Trotz allem sind wir nach Rückstand wieder zurückgekommen. Meine Mannschaft hat trotzdem die nötige Ruhe bewahrt, auch nach dem 3:3, wo wir Suliu nicht verteidigen können. Hintenraus hatten wir noch ein, zwei Möglichkeiten mehr. Am Ende des Tages sind wir heute total happy, so ein verrücktes Spiel zu unseren Gunsten entschieden zu haben. Das ist noch nicht der Klassenerhalt. Es ist aber ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wir haben jetzt noch drei schwere Spiele vor uns. Wir müssen jetzt einfach so weitermachen, an uns glauben und positiv sein."

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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