Bob-Weltcup
Schwenzfeier im Walther-Bob zweimal Vierter

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sz Innsbruck.  Was für ein turbulenter Weltcup-Start für den Wilgersdorfer Bob-Anschieber Malte Schwenzfeier an diesem Wochenende auf der Olympia-Bobbahn in Innsbruck-Igls! Überraschend wurde der junge Aufsteiger auch schon am Samstag im Zweier des Olympia-Zweiten Nico Walther (Oberbärenburg) eingesetzt. Nach Platz 5 im 1. Lauf steigerte sich das Duo und wurde viertbester Bob im zweiten Durchgang so dass man sich in der Endabrechnung noch vor die Schweizer Vogt/Bieri auf rang 4 der Gesamtwertung vorschieben konnte.

Sturz des Vierers in der Zielkurve

In der Viererbob-Entscheidung am Sonntag gab der 24-jährige Schwenzfeier dem Walther-Bob erneut die Spuren, diesmal zusammen mit Paul Krenz und Tobias Schneider. Die Startzeiten konnten sich sehen lassen, und mit zwei 4. Plätzen reichte es erneut zum 4. Platz in der Weltcup-Konkurrenz. Doch in der Zielkurve passierte es: Der sächsische Pilot stürzte in der Zielkurve und kam auf der Seite liegend erst auf dem Beton am Ende der Bahn zum Stehen. Stocksauer und anklagend zeigte er den Verantwortlichen des Weltverbandes IBSF einen Vogel. „Ich bin enttäuscht, dass hier einfach nichts unternommen wird, das Problem besteht hier seit Jahren. Hier muss erst etwas Schlimmes passieren, ehe gehandelt wird“, meinte Walther angesichts der schwierigen Zielpassage. Walther und seine drei Anschieber entstiegen dem Gefährt unverletzt, auf die zeitmessung hatte der Sturz keinen Einfluss mehr.

Doppelsieg für Franceso FriedrichFrancesco

Friedrich ist derweil nicht zu schlagen: Der Doppel-Olympiasieger und -Weltmeister schaffte erneut das Double. Eine Woche nach seinem Doppelsieg in La Plagne gewann der 29-jährige Pilot vom BSC Sachsen Oberbärenburg auch in Innsbruck beide Rennen. Mit seiner Crew Candy Bauer, Martin Grothkopp und Alexander Schüller setzte er sich im Vierer gestern mit 0,33 Sekunden Vorsprung vor Europameister Johannes Lochner durch, der für den BS Solitude Stuttgart fährt.

Schwenzfeier: Nächste Woche Königssee

Malte Schwenzfeier selbst erlebte indes eine turbulente Woche, die bereits im Training mit einem heftigen Sturz des Vierers begann, der auch beim Wilgersdorfer kleinere Blessuren hinterließ. „Es war keine leichte Woche für uns, und wir hätten uns gerne ein paar Trainingsfahrten mehr erhofft. Vor allem das Zusammenspiel mit Nico Walther wird mit mehr Trainingsfahrtenauch noch besser werden“, so Schwenzfeier gestern Abend am SZ-Telefon vom bayrischen Königssee, wo am kommenden Wochenende die nächsten Weltcup-Rennen anstehen. Schwenzfeier wird dabei - Stand heute - erneut im Team mit Nico Walther eingesetzt werden, der neben Francesco Friedrich bereits für die Weltmeisterschaften in Altenberg fest nominiert ist.

"Es ist ein tolles Gefühl"

Rückblickend auf die ereignisreichen letzten Wochen meinte Malte Schwenzfeier: „Vor einem halben Jahr hätte ich mir eine solche Entwicklung nicht vorstellen können. Es ist überwältigend und ein tolles Gefühl für mich.“

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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