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Ersten Europacup-Sieg nur hauchdünn verpasst
Senkrechtstarter Malte Schwenzfeier

Das Archivfoto zeigt den Wilgersdorfer Malte Schwenzfeier (r.), der in Königssee wieder mit Bobpilot Philipp Zielasko (l.), mit dem er auch die Selektionsrennen gefahren war, im Eiskanal unterwegs war.
  • Das Archivfoto zeigt den Wilgersdorfer Malte Schwenzfeier (r.), der in Königssee wieder mit Bobpilot Philipp Zielasko (l.), mit dem er auch die Selektionsrennen gefahren war, im Eiskanal unterwegs war.
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  • hochgeladen von René Gerhardus (Redakteur)

rege Königssee. Der Wilgersdorfer Malte Schwenzfeier hat in Königssee im Bob von Philipp Zielasko den ersten Europacup-Sieg seiner Karriere nur haarscharf verpasst. Lediglich eine Hundertstelsekunde fehlten Pilot Zielasko sowie seinen drei Anschiebern Frederick Luethcke, Malte Schwenzfeier und Josuha Kossmann am Samstag zum Gold-Rang. Dass es (noch) nicht zum ganz großen Wurf reichte, lag am ersten Lauf, in dem das deutsche Quartett „nur“ die fünftbeste Zeit fuhr und hier somit die entscheidenden Hundertstelsekunden liegen ließ. Es folgte ein perfekter zweiter Durchgang mit Laufbestzeit. Das Zielasko-Team war 14 Hundertstelsekunden flotter als die in diesem Lauf zweitschnellste Crew.

rege Königssee. Der Wilgersdorfer Malte Schwenzfeier hat in Königssee im Bob von Philipp Zielasko den ersten Europacup-Sieg seiner Karriere nur haarscharf verpasst. Lediglich eine Hundertstelsekunde fehlten Pilot Zielasko sowie seinen drei Anschiebern Frederick Luethcke, Malte Schwenzfeier und Josuha Kossmann am Samstag zum Gold-Rang. Dass es (noch) nicht zum ganz großen Wurf reichte, lag am ersten Lauf, in dem das deutsche Quartett „nur“ die fünftbeste Zeit fuhr und hier somit die entscheidenden Hundertstelsekunden liegen ließ. Es folgte ein perfekter zweiter Durchgang mit Laufbestzeit. Das Zielasko-Team war 14 Hundertstelsekunden flotter als die in diesem Lauf zweitschnellste Crew.
Auch wenn ihm der Sprung auf die oberste Stufe des Siegerpodestes versagt blieb, war es ein glänzendes Europacup-Wochenende für Schwenzfeier, denn auch am Tag zuvor war das Duo Zielasko/Schwenzfeier im Zweierbob-Wettbewerb als bestes deutsches Team schon auf den 2. Platz gefahren.

Beste Startzeiten im Zweierbob

Was den Siegerländer Wintersport-Neuling genauso freuen dürfte wie seine bisher besten Europacup-Platzierungen waren einmal mehr die traumhaften Startzeiten. Im Zweierbob war am Start in beiden Durchgängen kein anderes Team schneller als Zielasko/Schwenzfeier – und insgesamt waren beim ersten Lauf immerhin 32 Bobs im Eiskanal. „Wir sind in beiden Läufen deutliche Startbestzeit gefahren. Das waren starke Leistungen“, war Schwenzfeier mit dem Rennbeginn mehr als zufrieden.
Auch im Vierer legte das Zielasko-Team am Start den Grundstein für das hervorragende Abschneiden. Sowohl im ersten als auch im zweiten Lauf glänzte das Quartett jeweils mit der zweitbesten Startzeit – im zweiten Durchgang fehlte nur eine Hundertstel zu den Top-Startern. Natürlich zur Freude von Schwenzfeier: „Wir haben die Startzeit aus dem ersten Lauf im zweiten Lauf nochmal toppen können und anschließend eine perfekte Fahrt erwischt. Ich muss ein großes Lob an den Piloten aussprechen, der hat eine Top-Linie gefunden.“

Erster Europacup-Einsatz für Zielasko

Dieser Pilot hieß für den Siegerländer im Berchtesgadener Land nicht wie zuletzt Hannighofer, sondern wieder Zielasko. Den Pilotenwechsel erklärte Schwenzfeier wie folgt: „Ich bin ursprünglich Zielasko zugeordnet gewesen und habe mit ihm im Sommer auch das Aufbautraining gemacht. Nach den Selektionen sind wir dann getrennt worden. Zielasko hat auf seiner ehemaligen Heimbahn nun seinen ersten Europacup-Einsatz bekommen und die Bundestrainer haben entschieden, dass wir wieder in der alten Konstellation fahren.“ Und die scheint ja wahrlich nicht die Schlechteste zu sein …

Am 9. und 10. Januar Junioren-DM in Winterberg

Dennoch ist es völlig offen, mit wem Schwenzfeier nach der kurzen Weihnachtspause aufs Eis gehen darf. Klar ist aber, dass der Wilgersdorfer kurz nach dem Jahreswechsel nach seinen ersten DM-Medaillen greifen wird, denn am 9. und 10. Januar werden in Winterberg die Deutschen Junioren-Meister gekürt. Und er möchte im Hochsauerland da anknüpfen, wo er in Königssee aufgehört hat. „Das war ein schöner Jahresabschluss. Ich weiß, welche Hausaufgaben ich machen muss. Nach den Deutschen Junioren-Meisterschaften geht es im Januar Schlag auf Schlag weiter. Mein großes Ziel ist die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft. Auf dieses Ziel werde ich mich im neuen Jahr fokussieren“, fiebert der „Senkrechtstarter“ seinen nächsten Einsätzen bereits entgegen. – Die Ergebnisse von Königssee:
Männer, Zweierbob: Endstand nach 2 Läufen: Oskars Melbardis/Intars Dambis (Lettland) 1:39,24 Min. (49,62 Sek./49,62 Sek.); 2. Philipp Zielasko/Malte Schwenzfeier (Oberhof/Wilgersdorf) 1:39,35 (49,65/49,70); 3. Mihai Cristian Tentea/Ciprian Nicolae Daroczi (Rumänien) 1:39,45 (49,68/49,77).
Männer, Viererbob: Endstand nach zwei Läufen: 1. Deutschland (Jonas Jannusch, Marcel Kornhardt, Tim Gessenhardt, Bastian Heber) 1:38,80 Min. (49,28 Sek./49,52 Sek.); 2. Deutschland (Philipp Zielasko, Frederick Luethcke, Malte Schwenzfeier, Joshua Kossmann) 1:38,81 (49,45/49,36); 3. Deutschland (Bennet Buchmüller, Niklas Scherer, Sebastian Mrowka, Gregor Fleischhauer) 1:38,83 (49,33/49,50).

Autor:

René Gerhardus (Redakteur) aus Siegen

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