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Fußball-A-Kreisliga Siegen-Wittgenstein
SG Hickengrund nach 6:1-Triumph „Herbstmeister“

Rutschpartie: Wahlbachs Leon Schmidt (Nr. 25) kann den Angriff des Burbacher Torschützen Endrit Curri gerade noch so an der Strafraumgrenze bremsen.
  • Rutschpartie: Wahlbachs Leon Schmidt (Nr. 25) kann den Angriff des Burbacher Torschützen Endrit Curri gerade noch so an der Strafraumgrenze bremsen.
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VfB Burbach - FC Wahlbach 1:1 (0:0) Sowohl Gastgeber VfB Burbach (jetzt 18 Punkte) als auch Nachbar FC Wahlbach (21) müssen den Blick angesichts der vielen zu erwartenden Absteiger nach unten richten, entsprechend war das Lokalduell in der „Kleinen Au“ von hoher Intensität geprägt.
„Es war ein typisches Derby mit zahlreichen Zweikämpfen. Wir hätten den Sieg gern mitgenommen, aber ich denke, mit dem einen Punkt können wir auch zufrieden sein“, urteilte Wahlbachs Trainer Patrick Nies. Sein Burbacher Kollege Ralf Stein sah es sehr ähnlich: „Ich kenne Paddy ja schon von klein auf, wir kommen beide aus Wahlbach und ich habe ihn in der Jugend in Neunkirchen schon trainiert. Wir sind da sicherlich auf einer Wellenlänge.

VfB Burbach - FC Wahlbach 1:1 (0:0) Sowohl Gastgeber VfB Burbach (jetzt 18 Punkte) als auch Nachbar FC Wahlbach (21) müssen den Blick angesichts der vielen zu erwartenden Absteiger nach unten richten, entsprechend war das Lokalduell in der „Kleinen Au“ von hoher Intensität geprägt.
„Es war ein typisches Derby mit zahlreichen Zweikämpfen. Wir hätten den Sieg gern mitgenommen, aber ich denke, mit dem einen Punkt können wir auch zufrieden sein“, urteilte Wahlbachs Trainer Patrick Nies. Sein Burbacher Kollege Ralf Stein sah es sehr ähnlich: „Ich kenne Paddy ja schon von klein auf, wir kommen beide aus Wahlbach und ich habe ihn in der Jugend in Neunkirchen schon trainiert. Wir sind da sicherlich auf einer Wellenlänge. Das war bestimmt kein fußballerischer Leckerbissen, ich habe in dieser Saison kaum ein Spiel gesehen, das so zweikampfbetont und intensiv geführt wurde – wohlgemerkt immer fair“, konstatierte der Burbacher Coach.

Dementsprechend sahen die Zuschauer vor der Pause „nur wenige Höhepunkte“, wie es Stein auf den Punkt brachte. Einer davon war zweifellos der 16-Meter-Freistoß von Burbachs Faruk Con, der an die Querlatte klatschte (29.). „Da hatten wir das Glück auf unserer Seite. Ich fand, dass wir in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz hatten, Burbacher aber die etwas besseren Chancen“, befand Patrick Nies, während sein Burbacher Pendant „uns spielerisch ein kleines bisschen besser gesehen“ hatte. Gleichwohl ging es torlos in die Pause – was auch in Ordnung ging, da sich beide Teams dank ihres großen Einsatzwillens in vielen Situationen neutralisiert hatten.

In der 69. Minute schien die Mühle auf für die Wahlbacher, nachdem Enes Behlet Coban für die Gästeführung gesorgt hatte. „Wir haben gut durchs Zentrum gespielt und dann quer gelegt, das Tor war sauber herausgespielt“, freute sich Patrick Nies. „Da haben wir etwas gepennt, denn wir hätten vorher mehr Druck ausüben müssen“, ärgerte sich hingegen Ralf Stein. „Deivit Cela hat dann einen feinen Schnittstellenpass spielen können, das ist natürlich auch für A-Liga-Verhältnisse ein überaus guter Kicker.“

Nach dem Rückstand warfen die Platzherren nochmals alles in die Waagschale, was ihren Übungsleiter stark beeindruckte: „Die Moral meiner Mannschaft hat mir heute ungemein gefallen. Wir hatten schon Partien in dieser Saison, in denen wir nach einem Rückstand eingebrochen sind, das war aber diesmal nicht der Fall – und zum Glück sind wir dafür auch noch belohnt worden“, lobte Ralf Stein.
So gelang Endrit Curri (81.) der verdiente 1:1-Ausgleich, den Mustafa Dogan gut vorbereitete. Duplizität der Ereignisse: Diesmal war Patrick Nies der Ansicht, „dass wir das Tor hätten verhindern können, wenn wir mehr Druck auf den Passgeber ausüben. Wir hätten ihn nur nach außen wegdrängen müssen.“
So aber stand am Ende wohl genau das richtige Ergebnis für 90 Minuten harten Kampf: „Beide Teams haben für diesen einen Punkt eine Menge investiert. Gekämpft haben alle, herausheben möchte ich aber ausnahmsweise unseren Innenverteidiger Ronan Häusig, der gefühlt keinen Zweikampf verloren hat“, merkte Ralf Stein an.

Sportfr. Edertal - Sportfr. Obersdorf/Rödgen 4:0 (2:0) „Für uns war es wichtig, nochmal zu Null zu spielen“, freute sich Edertals Trainer Sandro Trevisi. „In der ersten Viertelstunde hatten wir Glück, da hatten die Obersdorfer einen Lattentreffer. In der Folgezeit haben wir die Partie aber immer besser in den Griff bekommen und die sich bietenden Räume gut genutzt“, zeigte sich Trevisi zufrieden. Peter Rosenblatt (35.) eröffnete den Torreigen mit einem sehenswerten Treffer und legte auch das 3:0 nach (52.). „Damit war das Spiel entschieden“, konstatierte der SFE-Trainer, der mit Sinan Var einen starken „Joker“ zog – der nämlich stellte den 4:0-Endstand her (80.). Das 2:0 hatte Torben Birkelbach (45.+1) markiert. „Kompliment an unseren Platzwart Harald Kick, der dafür gesorgt hat, dass der Kunstrasen in Raumland gut bespielbar war“, so Trevisi.

Fortuna Freudenberg 2. - SG Hickengrund 1:6 (0:4) „Ich freue mich über die Winterpause, denn auch diesmal waren wir personell ziemlich geschwächt. Aktuell können wir gegen eine Mannschaft wie Hickengrund nicht bestehen. Der Gästesieg hätte noch deutlicher ausfallen können“, berichtete Fortuna-Coach Fabian Wüst. So schoss Lukas Leon Laufer einen Handelfmeter an den Pfosten (15.). Besser trafen für die „Hicken“ Colin Simmert (2.), Philipp Rath (24.), Alexander Patt (27.) und Nick Marvin Künkler (45.+2, 75. und 90.), der sein Konto auf 14 Saisontreffer erhöhte. Den Ehrentreffer der Gastgeber erzielte Felix Kuttenkeuler (53.), was Wüst freute: „Für die zweite Halbzeit möchte ich meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen – da hat jeder alles reingeworfen, um das Ergebnis erträglich zu halten.“

SG Siegen-Giersberg - Siegener SC 3:2 (2:1) Mit diesem Sieg untermauerte die Elf vom Sender, was bei mehr Konstanz alles möglich gewesen wäre. „Dieser Zug ist abgefahren. Aber es ist einfach schön, dass wir auch gegen einen richtig starken Gegner dagegen halten und die Punkte einfahren“, konstatierte Trainer Christoph Spies. Mit zwei verwandelten Foulelfmetern, verursacht an Julius Schmidt bzw. Janik Zöller, hatte Benjamin Rohleder (5. und 55.) großen Anteil am Sieg der Gastgeber, für die außerdem Janik Zöller (8.) nach Pass von Alex Spies traf. Für die Charlottentaler waren Ali Dakouche (42.) und Bledar Gashi (61.) erfolgreich. „Der SSC war nur mit genau elf Mann hier, Fidan Kameroli hat sich beim Warmmachen verletzt und fiel aus. Die Gäste haben uns nach dem 3:2 stark unter Druck gesetzt und auch noch das 3:3 geschossen, das der Schiedsrichter jedoch wegen einer Abseitsstellung aberkannt hat – das war sehr schwer zu erkennen, Respekt dafür“, sagte Spies.

SG Laasphe/Niederlaasphe - Grün-Weiß Siegen 5:0 (2:0) „Das ist schon gut, was unsere Jungs immer noch abreißen, denn wir sind körperlich ziemlich am Limit. Es wird höchste Zeit für die Winterpause“, meinte SG-Spielertrainer Christian Ruppert. Nachdem Routinier Ibush Gashi (6./40.) die Weichen auf Heimsieg gestellt hatte, erhöhten Tim Strack (53.), Sebastian Schneider (80.) und Yannick Reichpietsch (85.) auf 5:0.

TuS Deuz - SpVg 09 Niederndorf 2:1 (1:1) Beim TuS Deuz stimmt die Tendenz wieder! Nach dem Zwischentief mit dem 2:11 bei der SG Hickengrund als negativem Höhepunkt feierte das Team von Trainer Zoran Jonjic zuletzt drei Siege in Folge. Das 2:1 gegen Niederndorf schossen Hendrik Stenschke (28.) und Daniel Feuring per Foulelfmeter (71.) heraus. Für Niederndorf glich Andre Becker (44.) zwischenzeitlich aus.

SpVg Anzhausen/Flam. - Germania Salchendorf 2. 0:4 (0:2) „Die Germanen haben ihre gute Form bestätigt und sehr stark losgelegt. Wir sind erst nach etwa 20 Minuten wach geworden und haben dann eigentlich auch recht ordentlich mitgespielt. Nach hinten raus fehlt uns aber die Luft, da macht sich die schwache Trainingsbeteiligung deutlich bemerkbar“, bilanzierte „SAF“-Trainer Julian Giebeler. Für Salchendorf schossen Marius Heinemann (3.), Jannik Bosch (9. und 73.) sowie Robin Kilic (60.) den sechsten Erfolg in Serie heraus.

TuS Wilnsdorf/W. - SV 1911 Setzen abges. Diese Partie fiel wegen der Platzverhältnisse am Höhwäldchen aus.

SV Netphen - SV Feudingen 2:1 (1:1) „Auf schneebedecktem Boden war es schwierig, das war Abstiegskampf pur – für uns sind das drei ganz wichtige Punkte“, atmete Netphens Trainer Bernard Krasniqi nach dem späten Siegtreffer von Julian Weigel (Handelfmeter, 90.+3) durch. „Er war nach seiner langen Verletzungspause auf der Sechs der überragende Mann“, lobte Krasniqi. Die Feudinger Führung durch Florian Hofius (7.) glich Baris Sevinc (9.) aus. „Beim Stande von 1:1 hat unser Torwart Christian Seewald überragend pariert, das war aber auch die einzige Feudinger Chance nach der Pause. Wir hatten hingegen mehrere gute Möglichkeiten, unter anderem einen Lattentreffer von Luca Diehl“, berichtete Krasniqi.

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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