Fußball im Kreis Altenkirchen
SG Malberg und die gute Aussicht auf Hausnummer 7

Selbst aus dem Auftakt-Spiel der Saison 2018/2019, das Malberg (Foto: Gabriel Müller im Zweikampf mit Johannes Kühne) nach zwei Platzverweisen mit 0:2 in Altenkirchen verlor, lässt sich vor dem heutigen Derby gegen Altenkirchen noch die Lehre ziehen, dass zu viele Emotionen nicht gut sind bzw. selbst ein Gegner auf Augenhöhe in Überzahl klar im Vorteil ist.
  • Selbst aus dem Auftakt-Spiel der Saison 2018/2019, das Malberg (Foto: Gabriel Müller im Zweikampf mit Johannes Kühne) nach zwei Platzverweisen mit 0:2 in Altenkirchen verlor, lässt sich vor dem heutigen Derby gegen Altenkirchen noch die Lehre ziehen, dass zu viele Emotionen nicht gut sind bzw. selbst ein Gegner auf Augenhöhe in Überzahl klar im Vorteil ist.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

hwl Malberg. In der Fußball-Rheinlandliga steigt am Samstag das mit Spannung erwartete Derby zwischen der SG Malberg/Rosenheim/Elkenroth/Kausen  und der SG Altenkirchen/Neitersen. Bezirksligist SG Weitefeld gelobt derweil Besserung, während Liga-KonkurrentSG Wallmenroth/Scheuerfeld personell angeschlagen ist. - Die Vorschau auf das Wochenende:

Fußball-Rheinlandliga

SG Malberg/Rosenheim/Elkenroth/Kausen - SG Altenkirchen/Neitersen (heute, Sa., 16 Uhr) - Auf das zweite und letzte AK-interne Duell der Hinrunde haben die Malberger und die Wiedbachtaler in dieser Saison recht lange warten müssen. Zum letzten Heimspiel der Hinrunde, 15 Tage vor dem Start in die Rückrunde beim VfB Wissen, erwartet das Team von Trainer Volker Heun (20 Punkte) heute Nachmittag die SG Altenkirchen (16 Punkte), die allein wegen des Trainerwechsels (von Akin Kilic zu Torsten Gerhardt) in der Phase der Runderneuerung bzw. Verjüngung eine turbulente, aber keineswegs erfolgreichere Hinrunde als das Heun-Team gespielt hat.

„Die vier Punkte, die wir heute mehr haben, sind eine Momentaufnahme, die nichts daran ändert, dass die drei AK-Vereine auf Augenhöhe sind und alle bis zum letzten Spieltag um den Liga-Verbleib werden strampeln müssen.“ Heun hat sich die Gerhardt-Elf zuletzt am vergangenen Sonntag gegen Morbach angesehen (0:3), ohne damit einen Tag nach der eigenen Niederlage in Emmelshausen (ebenfalls 0:3) wesentlich neue Erkenntnisse gewonnen zu haben. Heun: „Morbach war ein extrem starker Gegner, gegen den die Neiterser einen gebrauchten Tag erwischt hatten wie wir zuletzt gegen Mayen auf eigenem Platz (Anm.: 1:4). Am Samstag werden sie ein anderes Gesicht zeigen.“ Was spricht nach zwei Zu-null-Derby-Niederlagen im Vorjahr (0:2 in Altenkirchen, 0:1 in Malberg vor einem Jahr) am Samstag für einen Malberger Sieg? Heun: „Die Aussicht, am vorletzten Spieltag den Abstand zu einem Mitkonkurrenten auf sieben Punkte ausbauen zu können, was vier Wochen vor dem Gang in die Winterpause sicherlich schon eine Hausnummer wäre.“

Was spricht dagegen? „Der Gegner, der ebenso wie wir weiß, dass zwei Niederlagen in Folge in der aktuellen Tabellenkonstellation den Druck, nach unten schauen zu müssen, gewaltig nach oben treibt.“ Sebastian Zimmermann (zuletzt verhindert) steht heute wieder zur Verfügung. Zudem haben Markus Nickol und Nico Bähner die Woche genutzt, um ihre Beschwerden bzw. Grippe auszukurieren.

Fußball-Bezirksliga Ost


SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen - SG Müschenbach (So., 15 Uhr) - Nach zuletzt zwei Niederlagen innerhalb von neun Tagen gegen Montabaur (0:4) und in Wirges (2:6) geht das Weitefelder Team von Trainer Jörg Mockenhaupt (5./22) am Sonntag in Friedewald geläutert in den 13. Spieltag bzw. in das seit Jahren stets intensiv und emotional geführte Westerwald/Sieg-Derby mit der SG Müschenbach (9./17), die dem Top-Team Weitefeld selten so dicht im Nacken saß wie diesmal.

Geläutert? Mockenhaupt: „Ich denke schon. Nach zwei Spielen mit zehn Gegentoren, davon sechs in den ersten 20 Minuten, muss am Sonntag jedem klar sein, dass er von der ersten Sekunde an das Tor zu verteidigen hat. Einen frühen Rückstand wie einen Rucksack als Ballast mitzuschleppen und Spiele wie zuletzt schon in den ersten Minuten zu verlieren, darf es und wird es nicht mehr geben.“ Auch wenn möglichen Konsequenzen zahlenmäßig Grenzen gesetzt sind, sind Mockenhaupts personelle Optionen zu reagieren wieder deutlich besser. Denn außer Benjamin Weishar, Sascha Cichowlas und Torwart Sören Trippler steht auch Stürmer Mario Weisang nach langer Pause erstmals wieder zur Verfügung.

TuS Burgschwalbach - SG Wallmenroth/Scheuerfeld (So., 14.45 Uhr) - „Wir müssen gucken, was personell geht“, sagte gestern Thorsten Judt, Trainer des Vizemeisters Wallmenroth (13./13), mit einem hohen Maß an Ungewissheit und Verunsicherung, die der personell angeschlagenen Mannschaft auch zuletzt bei den drei knappen Niederlagen gegen Ellingen (1:3), in Rennerod (2:3) und gegen Kosova Montabaur (1:2) auf dem Platz anzumerken war. Judt: „Wenn du von außen keine Optionen mehr hast, noch etwas auf dem Platz ändern zu können oder Druck zu machen, kommen solche Ergebnisse zustande. Im letzten Jahr sind diese engen Spiele gewonnen worden, auch wenn sie nicht viel besser waren. Sobald wie am Sonntag gegen Kosova trotz Führung ein Rückschlag kommt, gehen die Köpfe runter.“

Ebenso fraglich wie vor einer Woche ist am Sonntag in Burgschwalbach (7./17) die Rückkehr von Dominik Zimmermann und Kevin Brocca. Auf was muss sich der Vizemeister am Sonntag beim Team von Walter Reitz einstellen? Judt: „Auf eine Mannschaft, die von ihrem Gegner ebenso wie wir zu Saisonbeginn mehr erwartet hatte, aber ebenso wie wir ein Problem mit der Beständigkeit hat.“

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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