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49:21-Sieg gegen Eintracht Frankfurt
Siegerländer KV tanzt den "Sissakis"

Dario Sissakis überragte beim 49:21-Heimsieg der Siegerländer Kunstturn-Vereinigung (SKV) gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt mit 21 Score-Punkten.
  • Dario Sissakis überragte beim 49:21-Heimsieg der Siegerländer Kunstturn-Vereinigung (SKV) gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt mit 21 Score-Punkten.
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krup Dreis-Tiefenbach. Im Filmklassiker „Alexis Sorbas“ schenkte Anthony Quinn 1964 dem griechischen Volkstanz Sirtaki durch seine etwas eigenwillige Interpretation weltweite Berühmtheit. Am Samstagabend tanzte die Siegerländer Kunstturn-Vereinigung (SKV) indes eher den „Sissakis“, denn beim 49:21-Triumph des heimischen Bundesligisten über Aufsteiger Eintracht Frankfurt spielte der 22-jährige Dario Sissakis, um im Bild zu bleiben, die Hauptrolle absolut herausragend.

Sissakis gewinnt alle sechs Score-Duelle
Sissakis bestritt seinen ersten kompletten Sechskampf überhaupt für die SKV, da sein angeschlagener Berliner Trainingskollege Philipp Herder diesmal sein Programm deutlich abspecken musste.

krup Dreis-Tiefenbach. Im Filmklassiker „Alexis Sorbas“ schenkte Anthony Quinn 1964 dem griechischen Volkstanz Sirtaki durch seine etwas eigenwillige Interpretation weltweite Berühmtheit. Am Samstagabend tanzte die Siegerländer Kunstturn-Vereinigung (SKV) indes eher den „Sissakis“, denn beim 49:21-Triumph des heimischen Bundesligisten über Aufsteiger Eintracht Frankfurt spielte der 22-jährige Dario Sissakis, um im Bild zu bleiben, die Hauptrolle absolut herausragend.

Sissakis gewinnt alle sechs Score-Duelle

Sissakis bestritt seinen ersten kompletten Sechskampf überhaupt für die SKV, da sein angeschlagener Berliner Trainingskollege Philipp Herder diesmal sein Programm deutlich abspecken musste. Dabei gewann Dario Sissakis seine Duelle an allen sechs Geräten, kam auf 80,60 Punkte und sammelte überragende 21 Score-Punkte – das waren allein 43 Prozent der 49 Zähler, die die Gastgeber insgesamt holten.

„Ich versuche einfach immer, mein Bestes zu geben“, blieb der Berliner wohltuend bescheiden – wohl wissend, dass er längst zu einer tragenden Säule im SKV-Konstrukt geworden ist. Gegen den Aufsteiger aus „Mainhattan“, zu dessen Betreuerteam auch die vormals für die SKV tätigen Anja Rheinbay und Andreas Kollig zählen, setzte Sissakis die entscheidenden Akzente. Gleich zu Beginn am Boden, als er die vom Briten Courtney Tulloch herausgeholte 4:0-Führung durch einen weiteren „Vierer“ auf 8:0 ausbaute. Letztlich behielten die Siegerländer hier mit 9:4 die Oberhand, weil für Frankfurt lediglich der ukrainische Spitzenathlet Petro Pakhniuk punktete.

Weiter ging’s am Seitpferd, wo Sissakis im Verbund mit dem Trupbacher SKV-Eigengewächs Falk-Daniel Uhlig nach einem 0:4-Rückstand noch einen 5:4-Sieg zauberte – die Gerätewertung könnte am Ende der Gruppenphase eventuell noch bedeutsam werden.

Tullochs Glanzlicht an den Ringen

Auch an den Ringen scorte Dario Sissakis vierfach, das Glanzlicht setzte hier freilich einmal mehr Courtney Tulloch, der für seine Top-Übung 14,50 Punkte erhielt – das war die höchste Wertung für die SKV an diesem Abend. So hatten sich die Hausherren im Landesleistungszentrum in Dreis-Tiefenbach zur Pause ein 25:12-Polster erarbeitet, auf dem man sich freilich nicht ausruhen durfte. Petro Pakhniuk, der zu diesem Zeitpunkt für acht der zwölf Eintracht-Punkte gesorgt hatte, hielt die Gäste noch im Rennen.

Somit unkte Präsident Reimund Spies vor dem Sprung nicht zu Unrecht: „Jetzt entscheidet sich dieser Wettkampf.“ Die Siegerländer gaben sich auch hier keine Blöße und bestätigten ihre wesentlich höheren Ausgangswerte (3,2 Punkte mehr in den D-Noten nach den ersten drei Springern!) durch jeweils saubere Ausführung von Tulloch, Sissakis und Eigengewächs Andreas Jurzo. Nun schlug die große Stunde eines Debütanten: Mattis Eckstein, willensstarkes und ehrgeiziges Talent aus den eigenen Reihen, durfte gegen den Weltklasse-Athleten Pakhniuk antreten – und bestand seine Feuertaufe! Mit 12,75 Zählern hielt er den Ukrainer bei 4 Score-Punkten, so dass die Siegerländer auch hier mit 10:4 die Nase vorn hatten.

So ging es zum Schluss in erster Linie darum, in der Gerätewertung die saubere 12:0-Weste zu behaupten – auch dies gelang den Siegerländern. Am Barren war es wiederum Dario Sissakis, der den beruhigenden 6:0-Vorsprung holte, ehe Fabian Lotz dem stärksten Frankfurter Pakhniuk an dessen Paradegerät dank einer sehr starken Vorstellung ein 0:0 abtrotzte.
Am Reck sah es zunächst nach einem 5:0-Vorsprung der Hessen so aus, als sollte doch noch ein Gerät „verloren“ gehen, doch abermals Sissakis und ein bärenstarker Fabian Lotz (14,10!) wendeten das Blatt noch.

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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