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Eigene Talente plus externe Turner
SKV fährt weiterhin zweigleisig

Mit diesem Team bestritt die Siegerländer KV den nur einen Wettkampf in der Nachwuchs-Bundesliga 2020, und diese Turner stehen auch für die kommende Saison zur Verfügung. Das Bild zeigt (vorne v. l.) Michael Daudrich, Niels Krämer (beide TG Friesen Klafeld Geisweid), Fabio Valido (TV Eichen), Ruben Kupferoth, Gabriel Kiess (beide Siegerländer KV), Hendrik Steen und Arne Heinz (beide KTV Wetzlar). In der hinteren Reihe stehen (v. l.) die Trainer Ralf Müller, Andreas Jurzo und Tino Heinz sowie Kampfrichter Bernd Krombach.
  • Mit diesem Team bestritt die Siegerländer KV den nur einen Wettkampf in der Nachwuchs-Bundesliga 2020, und diese Turner stehen auch für die kommende Saison zur Verfügung. Das Bild zeigt (vorne v. l.) Michael Daudrich, Niels Krämer (beide TG Friesen Klafeld Geisweid), Fabio Valido (TV Eichen), Ruben Kupferoth, Gabriel Kiess (beide Siegerländer KV), Hendrik Steen und Arne Heinz (beide KTV Wetzlar). In der hinteren Reihe stehen (v. l.) die Trainer Ralf Müller, Andreas Jurzo und Tino Heinz sowie Kampfrichter Bernd Krombach.
  • Foto: Verein
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

krup Dreis-Tiefenbach. „Wir fahren weiterhin zweigleisig“, sagte Reimund Spies jetzt im Rahmen einer Videokonferenz. Was der Präsident der Siegerländer Kunstturn-Vereinigung (SKV) damit meinte: „Auch in Zukunft werden wir versuchen, leistungsstarke Turner für unsere Bundesliga-Riege zu gewinnen. Außerdem wollen wir aber verstärkt unser Augenmerk darauf richten, ein Rückgrat zu bilden und die eigenen Talente an die Erstliga-Mannschaft heranzuführen – zwar behutsam, aber doch zielstrebig.“
Dabei sind die Vorstellungen der SKV-Verantwortlichen schon sehr konkret: „Wir haben derzeit sieben Nachwuchsturner mit dem Potenzial, sich schon mittelfristig den ein oder anderen Geräteeinsatz im Männer-Team zu erkämpfen.

krup Dreis-Tiefenbach. „Wir fahren weiterhin zweigleisig“, sagte Reimund Spies jetzt im Rahmen einer Videokonferenz. Was der Präsident der Siegerländer Kunstturn-Vereinigung (SKV) damit meinte: „Auch in Zukunft werden wir versuchen, leistungsstarke Turner für unsere Bundesliga-Riege zu gewinnen. Außerdem wollen wir aber verstärkt unser Augenmerk darauf richten, ein Rückgrat zu bilden und die eigenen Talente an die Erstliga-Mannschaft heranzuführen – zwar behutsam, aber doch zielstrebig.“
Dabei sind die Vorstellungen der SKV-Verantwortlichen schon sehr konkret: „Wir haben derzeit sieben Nachwuchsturner mit dem Potenzial, sich schon mittelfristig den ein oder anderen Geräteeinsatz im Männer-Team zu erkämpfen.“ Die Vokabel „mittelfristig“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Ab der Saison 2023, da das Mindestalter für einen Einsatz im Bereich der Deutschen Turn-Liga (DTL) von 15 auf 16 Jahre heraufgesetzt wurde.

Fabio Valido als Vertreter des Jahrgangs 2005 könnte sogar schon vorher den Sprung „nach oben“ schaffen, eine entsprechende Weiterentwicklung vorausgesetzt. Die nächsten potenziellen Anwärter aus den eigenen Reihen sind dann Gabriel Kiess, Niels Krämer und Michael Daudrich (alle Jahrgang 2007) sowie Ruben Kupferoth (2008), dem man ebenfalls eine gute Zukunftsprognose ausgestellt hat.
Die KTV Wetzlar als Kooperationspartner im Nachwuchsbereich bringt mit Arne Heinz und Hendrik Steen ebenfalls zwei talentierte Turner des Jahrgangs 2007 in diese perspektivischen Überlegungen mit ein. „Die Zusammenarbeit mit Wetzlar ist ausgesprochen gut und konstruktiv. Wenn es nach uns geht, können wir diese gerne weiter ausbauen“, zeigt sich Reimund Spies zufrieden mit dem aktuellen Stand der Dinge.

So denn eine Nachwuchs-Bundesliga (NBL) stattfinden kann – die Corona-Pandemie kann den Planern und beteiligten Vereinen immer noch einen dicken Strich durch die Rechnung machen –, wird die SKV gemeinsam mit dem Partner aus Wetzlar erneut ein Team an den Start schicken. Dies war schon 2020 der Fall, doch damals konnte aus bekannten Gründen nur ein Wettkampf ausgetragen werden.
Für 2021 sind indes drei NBL-Wettkämpfe vorgesehen, zusammen mit der Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, der DM selbst und dem Deutschland-Pokal würden einige der jungen Nachwuchs-Athleten auf sechs Wettkämpfe kommen. „Das ist dann auch ein ausreichendes Pensum, zumal die NBL schon ein höheres Niveau hat als die Landesliga innerhalb des WTB und die jungen Turner dort noch mehr gefordert würden“, erläutert SKV-Vorstandsmitglied Horst-Walter Eckhardt.

Spezialisierung der Nachwuchskräfte auf bestimmte Geräte wichtig

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist für Reimund Spies eine Spezialisierung der Nachwuchskräfte auf bestimmte Geräte: „Der Sechskampf kann nicht die Lösung sein“, bezieht der SKV-Präsident eine eindeutige Position. „In der Leichtathletik ist es ja auch nicht so, dass man nur als Zehnkämpfer oder als Frau als Siebenkämpferin etwas werden kann – dort gibt es natürlich auch Spezialisten, und das muss im Turnen auch möglich sein. Außerdem ist bei einer permanenten Trainingsbelastung mit dem vollen Sechskampf-Programm die Verletzungsgefahr wesentlich größer, als wenn sich der Athlet auf seine starken Geräte konzentriert.“

In diesem Sinne will die SKV ihre Talente weiterhin fordern und fördern: „Wir wollen ihnen die Motivation geben, sich Chancen im Bundesliga-Team erarbeiten zu können – so erkennen die Jungs, wofür sie den großen Aufwand eigentlich betreiben. Dabei möchten wir ihnen aber unseren Weg aufzeigen und sie ermutigen: spezialisiert Euch!“

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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