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Frauenfußball
Spieltag überschattet: Fußball wird zur Nebensache

Salchendorfs Ly Eckstein (l.) glänzte beim 4:1-Sieg gegen Heeren als Doppel-Torschützin. Hier schob sie den Ball an BSV-Torhüterin Julia Glowka vorbei zum zwischenzeitlichen 3:0.
  • Salchendorfs Ly Eckstein (l.) glänzte beim 4:1-Sieg gegen Heeren als Doppel-Torschützin. Hier schob sie den Ball an BSV-Torhüterin Julia Glowka vorbei zum zwischenzeitlichen 3:0.
  • Foto: Pascal Mlyniec
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

Frauen-Regionalliga West

1. FC Köln 2. - Spfr. Siegen 2:0 (1:0) Ein bitterer Sonntag für die Sportfreunde-Frauen: Sie verloren nach einer von Kampfgeist und Lauffreude geprägten engagierten Leistung nicht nur das Spiel, sond

Frauen-Regionalliga West

1. FC Köln 2. - Spfr. Siegen 2:0 (1:0) Ein bitterer Sonntag für die Sportfreunde-Frauen: Sie verloren nach einer von Kampfgeist und Lauffreude geprägten engagierten Leistung nicht nur das Spiel, sondern auch Valentina Vogt, die nach 18 Minuten mit einer Knieverletzung ausschied und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Es besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss, was aber noch nicht bestätigt ist. Es ist der nächste Ausfall für die eh schon von Verletzungssorgen geplagten Siegenerinnen.
Die „Sportfreundinnen“ lieferten bei dem Geißbock-Team ein gutes Spiel ab, einzig und allein im Abschluss haperte es. SFS-Trainer Paul Müller konnte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen: „Die Einstellung stimmte. Wir haben sehr viel investiert. Auch in der Pause haben wir uns noch einmal vorgenommen, das Kölner Spiel zu zerstören und unser eigenes Spiel durchzuziehen, und das haben die Mädels auch gut gemacht. Wir haben uns sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit viele Torchancen heraus gearbeitet, darunter auch einige Hundertprozentige, haben aber das Tor nicht getroffen. Köln hatte im Abschluss mehr Glück als wir“, sprach er die beiden Treffer durch Leonie Zilger (22./kurz nach der Verletzung von Valentina Vogt) sowie durch Jasmin Steffens (55.) an, die am Ende den Ausschlag gaben.

Frauen-Westfalenliga

DJK Mecklenbeck - Fort. Freudenberg 1:0 (1:0) Das Sportliche geriet in Mecklenbeck zur Nebensache, nachdem in der 87. Minute eine Freudenberger Spielerin ohne Fremdeinwirkung zusammengebrochen war. „Ein bisschen erinnert mich das an den Kollaps des Dänen Christian Eriksen bei der Europameisterschaft“, schilderte Franziska Menn, die Sportliche Leiterin der Fortuna-Frauen, die dramatischen Minuten. Die kollabierte Spielerin, die zumindest bei Bewusstsein war, wurde mit dem Rettungswagen in die Uniklinik in Münster eingeliefert, über die Ursache für den Zusammenbruch gab es am Sonntagabend noch keine Informationen. Nach diesem Schock war an Fußballspielen nicht mehr zu denken. Beide Teams einigten sich mit dem Schiedsrichter darauf, die Partie beim Stande von 1:0 zu beenden, was aufgrund des Spielverlaufs auch in Ordnung ging. Das bis dahin einzige Tor hatte Hannah Geldschläger in der 12. Minute erzielt.

Frauen-Landesliga

Germania Salchendorf - BSV Heeren 4:1 (2:0) Blauer Himmel über dem „Wüstefeld“, eitel Sonnenschein bei Coach Rainer Maag, denn die Darbietung seiner „Germaninnen“ war ganz nach dem Geschmack des Trainers. „Meine Mannschaft hat ein richtig gutes Spiel abgeliefert und in beiden Halbzeiten viel Druck gemacht. Wir haben die Partie dominiert, kontrolliert und verdient gewonnen“, lobte Maag seine Elf, die in der ersten Halbzeit nicht eine Torchance der Gäste zuließ, selbst aber zu etlichen Tormöglichkeiten kam. Zwei davon nutzten Ly Eckstein (15.) und Jasmin Kucharske (40.) zur 2:0-Führung. Nachdem Ly Eckstein auf 3:0 erhöht hatte, nutzte Celina Schütz den einzigen kleinen Durchhänger der Salchendorferinnen, um für den BSV zu verkürzen (78.), in der Schlussminute stellte Jasmin Greis den alten Abstand wieder her. Die Gäste aus dem Kamener Stadtteil Heeren konnten sich letztlich bei ihrer Torfrau bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. „Wir müssen nun versuchen, Konstanz in unsere Leistungen zu bringen“, hofft Maag, dass es den Johannländerinnen gelingt, die gute Leistung am nächsten Sonntag zu bestätigen.

Autor:

René Gerhardus (Redakteur) aus Siegen

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