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Regionalliga Südwest
Steinbach feiert 1:0-Derbysieg in Gießen

Das Foto aus dem Gießener Waldstadion zeigt das 1:0 durch Steinbachs Innenverteidiger David Al-Azzawe per Hechtkopfball nach der ersten Steinbacher Ecke in der 32. Minute.	Foto: Jost-Rainer Georg
  • Das Foto aus dem Gießener Waldstadion zeigt das 1:0 durch Steinbachs Innenverteidiger David Al-Azzawe per Hechtkopfball nach der ersten Steinbacher Ecke in der 32. Minute. Foto: Jost-Rainer Georg
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geo Gießen. Fast hätte es an diesem lauen Sommerabend für den TSV Steinbach Haiger sogar für den Sprung auf Platz 1 der Tabelle der Regionalliga Südwest gereicht. Für eine Nacht wenigstens. Aber da spielte Astoria Walldorf im „Hoffenheim-Derby“ gegen die Reserve der Hoffenheimer nicht mit und schob sich eine halbe Stunde nach dem 1:0-Derbysieg der Steinbacher beim Aufsteiger FC Gießen selbst durch ein32:0 vorbei an den LDK-Profis auf Platz 1.
Dritter Sieg im vierten SpielAber auch nach dem dritten Sieg im vierten Saisonspiel lautet das Fazit der Mannschaft von TSV-Trainer Adrian Alipour ganz klar: Saisonstart gelungen!

geo Gießen. Fast hätte es an diesem lauen Sommerabend für den TSV Steinbach Haiger sogar für den Sprung auf Platz 1 der Tabelle der Regionalliga Südwest gereicht. Für eine Nacht wenigstens. Aber da spielte Astoria Walldorf im „Hoffenheim-Derby“ gegen die Reserve der Hoffenheimer nicht mit und schob sich eine halbe Stunde nach dem 1:0-Derbysieg der Steinbacher beim Aufsteiger FC Gießen selbst durch ein32:0 vorbei an den LDK-Profis auf Platz 1.

Dritter Sieg im vierten Spiel

Aber auch nach dem dritten Sieg im vierten Saisonspiel lautet das Fazit der Mannschaft von TSV-Trainer Adrian Alipour ganz klar: Saisonstart gelungen!
Dennoch war es ein schmeichelhaftes 1:0 für die Gäste, die überhaupt nicht in die Partie fanden und von den aggressiv anlaufenden Gießenern ein ums andere Mal düpiert wurden. Da kam bei annehmbarem Sommerwetter Freude auf bei den 3346 Zuschauern, die im Gießener Waldstadion für eine tolle Regionalliga-Kulisse sorgten. Was aber fehlte, war Zählbares für den Aufsteiger. Der dann den Unterschied von der Hessenliga zur 4. Spielklasse schmerzlich zu spüren bekam. Nach einer halben Stunde gab es nach dem ersten akzeptablen TSV-Angriff die erste Ecke - und das erste Tor! Hoffmanns Hereingabe verfehlte Jannik Mause etwas ungelenk, was aber einen container-großen Leerraum dahinter „öffnete“, in den der bärenstarke Innenverteidiger David Al-Azzawe mutig hinein-hechtete und mit Wucht die Führung herausköpfte (32.).
Freilich ahnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner, dass dies auch schon der Endstand sein sollte. Zumal besagter Mause nur drei Minuten später den Sack schon hätte zumachen können, aber aus spitzem Winkel drüber zielte. Dennoch blieb die Pausenführung eine höchst schmeichelhafte, denn Gießens schneller Sturmtank Aykut Oeztürk scheiterte kurz vor dem Pausenpfiff gleich zweimal in allerbester Position.

"Wollten drei Gänge höher schalten"

„Wir hatten uns in der Pause vorgenommen, drei Gänge höher zu schalten“, befand TSV-Trainer Adrian Alipour nach dem Abpfiff und kritisierte: „Wir sind viel zu halbherzig ins Spiel gegangen und haben die Zweikämpfe nicht angenommen. So hatten wir Glück, das aus dem Nichts das 1:0 gefallen ist.“In der Tat ließ der Elan der ehemals als Teutonia Watzenborn-Steinberg in die Regionalliga aufgestiegenen Gießener nach dem Seitenwechsel merklich nach. Aber weil Steinbach nun nicht entschlossen genug nachsetzte und in der Schlussphase die sich bietenden Kontermöglichkeiten nicht professionell zu Ende spielte, blieb die Partie immer spannend, obwohl von den Hausherren keine wirkliche Torgefahr ausging. 

Alipour "um Jahre gealtert"

„Deshalb ging mir das Spiel brutal an die Nerven. Ich bin um viele Jahre gealtert“, gab Alipour Einblick in seine Gemütslage nach dem „Arbeitssieg“. Tatsächlich war es so, dass am Ende die TSV-Spieler ihre vielbeinige Entourage auf der Trainerbank beruhigen mussten - und nicht umgekehrt!

Nur Koczor nicht zufrieden

Nur einer blieb im Getöse ziemlich ruhig: Steinbachs Ersatzkeeper Raphael Koczor! Der ehemalige Keeper der Siegener Sportfreunde wohnt jetzt mit seiner Familie in Lüdenscheid, kommt also jeden Tag quasi am Leimbach-Stadion vorbei und gab gestern im SZ-Gespräch zu, mit seiner Rolle als Nr. 2 hinter dem starken Paterok „vielleicht nicht ganz glücklich zu sein.“ Koczor weiter: „Ich freue mich für meine Mannschaft. Aber ich habe in Siegen und Jena immer gespielt, und das ist nun mal das Ziel eines Fußballers.“

Die Spielstatistik

TSV Steinbach Haiger: Aufstellung Steinbach Haiger: Paterok - Wenninger, Al-Azzawe, Kirchhoff, Strujic - Eismann - Hoffmann (80. Trkulkja), Bender (68. Bisanovic), Marquet - Mause (53. Ilhan), Kramer t Tor: 0:1 Al-Azzawe (32.) t Zuschauer: 3346.

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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