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Wetterkapriolen in der Eifel sorgen für Chaos
Tim Neuser sorgt für Furore beim 24-Stunden-Klassiker

Der Netphener Tim Neuser lieferte mit seinen Teamkollegen im „Fleischkäs“-Mercedes AMG GT4 der Schnitzelalm-Mannschaft eine absolut fehlerfreie Leistung ab und errang mit seinen Teamkollegen Marcel Marchewicz (Schwetzingen), Marek Böckmann (Lautersheim) und Reinhold Renger (Rothenburg) den Sieg in der Klasse SP10.
  • Der Netphener Tim Neuser lieferte mit seinen Teamkollegen im „Fleischkäs“-Mercedes AMG GT4 der Schnitzelalm-Mannschaft eine absolut fehlerfreie Leistung ab und errang mit seinen Teamkollegen Marcel Marchewicz (Schwetzingen), Marek Böckmann (Lautersheim) und Reinhold Renger (Rothenburg) den Sieg in der Klasse SP10.
  • Foto: Foto: simon/muhr
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

simon Nürburg. Die 49. Ausgabe des ADAC 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring wurde erneut Opfer des Wetters, das sich nicht als Motorsportfan darstellte. Das Rennen, das zweimal rund um die Uhr laufen sollte, dauerte tatsächlich nur gut zehn Stunden.

Doch diese zehn Stunden hatten es in sich. Starkregen und Nebel bestimmten das Geschehen auf der 25,378 Kilometer langen Strecke des Eifelkurses und sorgten mit einer knapp 14-stündigen Rennunterbrechung wegen Nebels für extreme Bedingungen. So mancher der Favoriten wurde dabei um seine Chance auf den Sieg gebracht, doch der ein oder andere der heimischen Protagonisten profitierte auch von den Rennbedingungen.

simon Nürburg. Die 49. Ausgabe des ADAC 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring wurde erneut Opfer des Wetters, das sich nicht als Motorsportfan darstellte. Das Rennen, das zweimal rund um die Uhr laufen sollte, dauerte tatsächlich nur gut zehn Stunden.

Doch diese zehn Stunden hatten es in sich. Starkregen und Nebel bestimmten das Geschehen auf der 25,378 Kilometer langen Strecke des Eifelkurses und sorgten mit einer knapp 14-stündigen Rennunterbrechung wegen Nebels für extreme Bedingungen. So mancher der Favoriten wurde dabei um seine Chance auf den Sieg gebracht, doch der ein oder andere der heimischen Protagonisten profitierte auch von den Rennbedingungen.

Dirk Müller und sein Team finishen auf Gesamtrang 7

Dirk Müller aus Burbach hielt beim Eifelklassiker die heimischen Fahnen mit Gesamtrang 7 hoch. Im Mercedes-AMG GT3 seiner Mannschaft von GestSpeed Performance kämpfte sich der Routinier, von Rang 27 kommend, mit seinen Teamkollegen Fabian Schiller (Troisdorf), Matthieu Vaxiviere und Jules Gounon (beide Frankreich) kontinuierlich durch das Feld und das Quartett leistete sich keine großen Fehler. Am Ende wurde die Leistung mit Position 7 im Feld belohnt.

Der Brachbacher Luca Stolz sah im Mercedes-AMG GT3 der Mannschaft von HRT lang Zeit wie ein Siegkandidat aus. Bis zum Rennabbruch gegen 22.30 Uhr am Samstagabend lag der 25-jährige AMG-Profi mit seinen Teamkollegen Adam Christodoulou (Großbritannien), Manuel Metzger (Österreich) und Maro Engel (Monaco) an der Spitze des 121 Fahrzeuge starken Feldes. Nach dem Re-Start am Sonntagmittag kämpfte Engel weiter um die Führung, bevor er den Mercedes-AMG mit der Startnummer 4 in den Leitschienen irreparabel beschädigte.

Einem Unfall im zweiten Rennabschnitt fiel auch der Audi R8 LMS der Mannschaft von Land-Motorsport aus Niederdreisbach zum Opfer. Christopher Mies (Düsseldorf), Kelvin Van Der Linde (Südafrika), Rene Rast und Frederic Verwisch (Belgien) lagen am Sonntag auf Position 4 und waren auf Podiumskurs, als der Südafrikaner Van der Linde ebenfalls in den Leitplanken landete.

Tim Neuser und Co. krönen "fantastisches Wochenende"

Zu den Gewinnern der 49. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens dürfen sich Tim Neuser aus Netphen sowie seine Mitstreiter Marcel Marchewicz (Schwetzingen), Marek Böckmann (Lautersheim) und Reinhold Renger (Rothenburg) im „Fleischkäs“-Mercedes-AMG GT4 des Teams Schnitzel-Alm Racing zählen. In der Klasse SP10 markierten sie während der gesamten Trainings- und Qualifyingsitzungen die Klassenbestzeiten und durften am Sonntagnachmittag den Klassensieg feiern.

Tim Neuser sagte: „Es war ein sehr chaotisches Rennen, auch für uns. Wir haben im Vorfeld ziemlich viel Arbeit in das neue Auto investiert und sind deshalb sehr glücklich über dieses Ergebnis. Unsere Klasse war sehr hart umkämpft auch in Bezug der Qualität der Teams. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und uns fehlte jede Menge Fahrzeit. Aber egal, es war für das gesamte Team ein fantastisches Wochenende, das alleine zählt.“

Marcel Hoppe fährt knapp am Klassenerfolg vorbei

Denkbar knapp verpasste Marcel Hoppe im Porsche Cayman CS den Klassenerfolg. Der Lennestädter, der zu den Stammpiloten der Mannschaft von Mühlner-Motorsport zählt, verpasste die oberste Stufe auf dem Siegerpodest mit einem Rückstand von 6,5 Zehntel Sekunden. Zusammen mit Michael Rebhahn (Sulzbach-Rosenberg), Thorsten Jung (Niederzissen) und Oskar Sandberg (Adenau) wechselte sich der Sauerländer im Porsche-Cockpit ab.

Den Sieg bei der 49. Ausgabe des ADAC 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring sicherten sich Kevin Estre (Österreich), Michael Christensen (Großbritannien) und Matteo Cairoli (Italien) im Porsche 911 GT3 R vom Team Manthey Racing vor Connor De Phillippi (USA), Martin Tomczyk (Kolbenmoor), Marco Wittmann (Fürth) und Sheldon Van Der Linde (Südafrika) im BMW M6 GT3 von Rowe Racing. Rang 3 ging an den Mercedes-AMG GT3 von Maxi Götz, Daniel Juncadella (Spanien), Fabian Schiller (Troisdorf) und Raffaele Marciello (Italien) des Mercedes-AMG Team GetSpeed.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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