DLV macht Nominierung offiziell
Torben Blech fliegt zu Olympia

Für Stabhochspringer Torblen Blech erfüllt sich der Traum von den Olympischen Spielen.
  • Für Stabhochspringer Torblen Blech erfüllt sich der Traum von den Olympischen Spielen.
  • Foto: Iris Hensel/Archiv
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

pm Gosenbach. Da ist sie, die erlösende Gewissheit: Nach bangen Monaten des Wartens und einer Phase des echten Zitterns erfüllt sich für Stabhochspringer Torben Blech der Traum von den Olympischen Spielen. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) nominierte den Gosenbacher von Bayer Leverkusen endgültig für sein Aufgebot für die Titelkämpfe in der japanischen Hauptstadt Tokio, die vom 23. Juli bis 8. August ausgetragen werden. Die Qualifikation der Stabhochspringer ist für den 31. Juli angesetzt, um die Medaillen wird am 2. August gesprungen.

Noch vor einem Jahr, als die Corona-Pandemie die Veranstalter zur Absage der Spiele zwang, hätte es um eine Nominierung Torben Blechs keine Diskussionen gegeben. Neben Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe hatte der Gosenbacher als einziger Deutscher die Norm von 5,85 m erreicht und damit einen von drei DLV-Startplätzen sicher. Auch im vergangenen Winter war noch alles okay, als Blech die Norm bestätigte und Deutscher Meister in der Halle wurde.

Corona-Infektion wirft Blech zurück

Dann aber kamen die Hallen-Europameisterschaften in Torun, von denen Blech mit einer Corona-Infektion zurückkehrte. Die Erkrankung und die angeordnete Trainingspause warfen den 26-Jährigen weit zurück, während sich mit Oleg Zernikel ein Konkurrent, den 2020 noch niemand auf dem Zettel hatte, stetig steigerte. Zernikel war es schließlich auch, der sich bei den Deutschen Meisterschaften als Titelträger mit 5,85 m das erste sichere Ticket ergatterte. Blech sprang dagegen hinterher, steigerte sich zuletzt jedoch ein wenig.

Quasi Gewissheit brachte dann das Saisonaus von Raphael Holzdeppe, der sich einer Operation unterziehen musste. Wie erwartet nominierte der DLV nun Zernikel, Torben Blech und dessen Mannschaftskameraden Bo Kanda Lita Baehre, der die Norm von 5,85 m zwar noch nie überquert hat, im internationalen Ranking jedoch weit genug vorne zu finden ist.

Autor:

Pascal Mlyniec (Redakteur) aus Siegen

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