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Fußball-Regionalliga Südwest
TSV Steinbach Haiger startet in Mammutsaison

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geo Haiger. 22 Mannschaften, 42 Spieltage - 64 Tage vor dem offiziell angepeilten Saisonstart am Dienstag, 1. September, in die wohl „heftigste“ Spielzeit aller Zeiten der Fußball-Regionalliga Südwest startete der TSV Steinbach Haiger am Montagmorgen  mit dem ersten Mannschaftstraining in das noch völlig undurchschaubare „Abenteuer neue Saison“!Trainiert wird jetzt erst einmal bis zum 24. Juli. Nach einer zehntägigen Pause startet Trainer Adrian Alipour dann am 3. August in den finalen Teil der Vorbereitung, in der auch viele Testspiele stattfinden sollen. Da diese momentan im Bundesland Hessen noch nicht erlaubt sind, hat sich der Verein in Nordrhein-Westfalen umgeschaut, wo man bereits wieder offizielle Testspiele bestreiten darf und einige „Auswärtstermine“ vorgemerkt.

geo Haiger. 22 Mannschaften, 42 Spieltage - 64 Tage vor dem offiziell angepeilten Saisonstart am Dienstag, 1. September, in die wohl „heftigste“ Spielzeit aller Zeiten der Fußball-Regionalliga Südwest startete der TSV Steinbach Haiger am Montagmorgen  mit dem ersten Mannschaftstraining in das noch völlig undurchschaubare „Abenteuer neue Saison“!Trainiert wird jetzt erst einmal bis zum 24. Juli. Nach einer zehntägigen Pause startet Trainer Adrian Alipour dann am 3. August in den finalen Teil der Vorbereitung, in der auch viele Testspiele stattfinden sollen. Da diese momentan im Bundesland Hessen noch nicht erlaubt sind, hat sich der Verein in Nordrhein-Westfalen umgeschaut, wo man bereits wieder offizielle Testspiele bestreiten darf und einige „Auswärtstermine“ vorgemerkt.

Oberhausener März unterschrieb für ein Jahr

Beim gestrigen „Anrollen“ im Stadion Haarwasen, dessen Rasen sich nach einem heftigen Gewitterregen kurz zuvor in Bestform präsentierte, standen dem Trainerteam des Vizemeisters 21 Spieler zur Verfügung, Sascha Marquet drehte aufgrund von Leistenbeschwerden hinter dem Stadion einsam seine Runden. Auch Michael Schüler befindet sich noch im Aufbautraining, derweil Jannik Mause nach einer Mandeloperation erst in Kürze wieder einsteigt.Sozusagen frisch am Start war hingegen gestern der Oberhausener Christian März, der unmittelbar vor dem Auftakttraining einen Einjahresvertrag am Haarwasen unterschrieb. Der Mittelfeldspieler kam in der abgebrochenen Saison bei den „Kleeblättern“ zu 23 Einsätzen in der Regionalliga West. Der 25-Jährige spielte in der Jugend beim VfL Osnabrück und Hertha/BSC Berlin, ehe er in die Regionalliga West umsattelte und dort insgesamt schon 150 Einsätze „auf dem Buckel“ hat. März war aber nicht das einzige neue Gesicht, das gestern die ersten Gehversuche unternahm. Als Probespieler schaut sich der TSV den 26-jährigen Pablo Aguilera an. Der in Sevilla geborene und dort auch in der Jugend groß gewordene Stürmer spielte unter anderem in Murcia und Talavera und schaut sich nun zum ersten mal überhaupt in Deutschland nach einem neuen Verein um. Doch es gab gestern noch weitere Personalien zu vermelden, denn mit Gian-Maria Olizzo (vor einem Jahr von den Sportfr. Siegen nach Haiger gewechselt) und Dritt-Torwart Matay Birol verlängerten zwei Spieler ihre Verträge beim TSV um ein weiteres Jahr.

Hygienekonzept "durchgewinkt"

Aber beim Auftakt am Montag standen die Spieler noch nicht so sehr im Fokus. Vielmehr bereitet den Vereinsverantwortlichen die ungewisse Corona-Lage enormes Kopfzerbrechen.Das Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises winkte immerhin schon mal das Hygienekonzept des TSV durch, das zwar Training in voller Mannschaftsstärke und mit vollen Kontakten vorsieht, jedoch außerhalb des Trainingsbetriebes strenge Auflagen vorhält. So verteilen sich die Spieler vor und nach dem Training auf vier Kabinen, Zuschauer sind generell beim Training nicht zugelassen.

Neue Tribünen schon bald fertig

Auch weiß der Verein noch nicht, unter welchen Rahmenbedingungen am 1. September die unfassbar intensive Saison aufgenommen werden kann, zum Beispiel, ob und wieviel Zuschauer zugelassen werden. Derzeit werden hinter den Toren die Elemente zweier weiteren überdachten Tribünen errichtet. Diese sollen zum Saisonstart fertig sein. Wenn aber nur Sitzplätze erlaubt sein werden, will der Verein kurzfristig Sitzschalen anbringen. Grundsätzlich soll der mit diesen Tribünen zu erreichende Ausbaustand für die Regionalliga das Maß der Dinge sein. Im Falle eines Drittliga-Aufstiegs könnten aber noch weitere Elemente in gleicher Bauweise hinzukommen, um die erforderlichen Kapazitäten zu erreichen.

Acht "Englische Wochen"

Um dies zu schaffen, müsste der Vizemeister aber 21 andere Clubs hinter sich lassen. Während Meister 1. FC Saarbrücken quasi von Drittliga-Absteiger SG Sonnenhof Großaspach „ersetzt“ wird, stoßen vier Aufsteiger aus den Oberligen hinzu. Da es keine Absteiger gab, müssen die 22 Regionalligisten 42 Spieltage bis Juni 2021 durchpeitschen - bei Wind und Wetter wohlgemerkt und vermutlich auch im Falle weiterer Corona-Rückschläge. Eine Abstimmung unter den Vereinen hatte zuvor ein „Patt“ ergeben: im Raum stand eine große Reform mit zwei kleineren Spielgruppen und anschließenden Meister- bzw. Abstiegsrunden. So aber blieb alles beim alten.Der Rahmenspielplan für die 4. Liga sieht alleine acht Englische Spieltage vor, alleine deren vier bis zur Zeitumstellung Ende Oktober - dann haben die Clubs - wenn kein Spiel ausfällt - schon 13 Spieltage in nur zwei Monaten hinter sich. Gespielt werden soll bis zum 4,. Advents-Wochenende (20./21. Dezember). Nach einer sehr kurzen „Winterpause“ geht es dann schon am 23. Januar mit der Spielehatz weiter. Denn sobald die Uhren Ende März auf Sommer umgestellt werden, folgen weitere vier Englische Wochen.

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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